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Verwendung

Das Account Management wird derzeit technisch darauf vorbereitet, weitere Systeme anzubinden, damit Sie folgende Daten extern verwalten können:

·        Konten

·        Geschäftspartner

Ziel ist es, zukünftig andere Systeme remote an das Account Management anbinden zu können. Als Remote-Systeme werden Sie sowohl SAP-Komponenten wie z.B. SAP Geschäftspartner für Financial Services (GP-FS) als auch vergleichbare Anwendungen (Fremdsysteme) verwenden können.

Technik

Die Anbindung eines externen Systems erfolgt jeweils über einen entsprechenden Proxy, der u. a. eine Reihe von Business Add-Ins (BAdIs) enthält. Die von der SAP ausgelieferten Implementierungen dieser BAdIs ermöglichen Ihnen standardmäßig die gewohnte Nutzung des bisher verwendeten Systems.

·        Wenn Sie kein externes System nutzen möchten, ändern Sie die BAdIs nicht.

·        Wenn Sie ein anderes System nutzen möchten, müssen Sie eigene Implementierungen für die BAdIs erstellen. Innerhalb dieser Implementierungen können Sie dann die Kommunikation zwischen dem Account Management und dem externen System realisieren.

Empfehlung

Wir empfehlen, die Standard-Implementierungen zu belassen. Beachten Sie auch den Abschnitt Einschränkungen.

Anwendungsbeispiele

Externes Geschäftspartner-System

Sie nutzen aus Performance-Gründen zwei kontenverwaltende Systeme: ein System mit Account Management (kurz AM-System) nur für Konten basierend auf dem Produkt GIRO und ein zweites AM-System nur für Konten basierend auf dem Produkt SPAR. Damit Sie die Daten des Geschäftspartners nicht permanent vom ersten AM-System in das zweite AM-System duplizieren müssen, können Sie ein Geschäftspartner-System extern anbinden, auf das beide AM-Systeme parallel zugreifen können.

Externes Kontenverwaltungssystem

Sie möchten Verträge und deren Teilnehmer in mehreren Systemen verwalten, z.B. in zwei AM-Systemen oder in einem AM-System und einer vergleichbaren Anwendung (Fremdsystem).

Karte-Konten-Beziehung (geplant)

Wenn Sie den Vertragsbaustein Karte-Konten-Beziehung (BCLA) nutzen, können Sie eine Schnittstelle zwischen dem ersten kontenverwaltenden System (Account Management), in dem der Kartenvertrag liegt, und einem zweiten kontenverwaltenden System (ein weiteres AM-System oder eine vergleichbare Komponente), in dem die Teilnehmerkonten liegen, implementieren.

Einschränkungen

Externes Geschäftspartner-System

Die externe Anbindung eines Geschäftspartner-Systems ist technisch bereits möglich.

Empfehlung

Wir empfehlen aus Gründen der Performance, den SAP Geschäftspartner für Financial Services (GP-FS) und das Account Management gemeinsam in einem System zu führen.

Externes Kontenverwaltungssystem

Die Anbindung externer Systeme anderer Anbieter an Account Management  wird erst zu einem späteren Release möglich sein. Gleiches gilt für die Verwaltung von Verträgen und deren Teilnehmern in mehreren AM-Systemen.

Auswirkungen auf das Customizing

Externes Geschäftspartner-System

Die potentielle Anbindung eines externen geschäftspartnerverwaltenden Systems an Account Management erfolgt über den Geschäftspartner-Proxy, der u.a. aus einer Reihe von Business Add-Ins (BAdIs) besteht. Die von SAP ausgelieferten Implementierungen dieser BAdIs ermöglichen Ihnen zurzeit standardmäßig die gewohnte Nutzung des SAP Geschäftspartner für Financial Services (GP-FS).

Im Customizing des Account Management werden unter Grundeinstellungen ®  Geschäftspartneranbindung ®  Business Add-Ins (BAdIs) ® Allgemeine BAdIs ®  Geschäftspartner-Proxy folgende IMG-Aktivitäten bereitgestellt:

·        BAdI: Anlage von Aliasnamen

·        BAdI: Absprung in Geschäftspartneranzeige

·        BAdI: Customizing der Geschäftspartnerrollen einlesen

·        BAdI: Mapping-Service

·        BAdI: Suchhilfe zum Geschäftspartner

·        BAdI: Geschäftspartnerdaten lesen

·        BAdI: Prüfung auf Begrenzbarkeit von Geschäftspartnerrollen

Externes Kontenverwaltungssystem

Die potentielle Anbindung eines externen kontenverwaltenden Systems an das Account Management erfolgt über den Konto-Proxy, der u.a. aus einer Reihe von Business Add-Ins (BAdIs) besteht. Die von SAP ausgelieferten Default-Implementierungen dieser BAdIs ermöglichen Ihnen zurzeit standardmäßig die gewohnte Nutzung des Account Management.

Um die Kommunikation zwischen den kontenführenden Systemen sicherzustellen, wurden bereits die Felder Vertragstyp (BCA_DTE_MEMB_OBJECT_CATEGORY) und Vertragsart (BCA_DTE_MEMB_OBJECT_TYPE) eingeführt. Sie dienen dem Mapping von Daten des AM-Systems mit denen des Remote-Systems.

Im Customizing des Account Management werden unter Vertragsmanagement ® Karte ® Karte-Konten-Beziehung folgende IMG-Aktivitäten bereitgestellt:

·        Vertragsarten definieren

·        Vertragsarten Schlüsseln zuordnen

·        Kontoidentifikation für Meldungen definieren

Unter Produktmanagement ®  Produktdefinition ® Kontoprodukte ist folgende IMG-Aktivität relevant:

·        Kontoprodukten Vertragsarten zuordnen

Hinweis

Hinweis:

Wenn Sie einen neuen Mandanten anlegen, müssen Sie Vertragsarten definieren und anschließend jeder neuen Vertragsart in der IMG-Aktivität Vertragsarten Schlüsseln zuordnen mindestens einen Vertragsartenschlüssel zuordnen. Dies gilt auch, wenn Sie nur ein AM-System als kontenverwaltendes System nutzen.

Empfehlung

Wir empfehlen, das von SAP ausgelieferte Muster-Customizing zu übernehmen.

Siehe auch

·        Weitere Informationen zu den Proxys finden Sie in der Dokumentation der BAdIs im Einführungsleitfaden der jeweiligen Komponente.

·        Weitere Informationen zu den neuen Feldern finden Sie in der Dokumentation der Datenelemente.

·        Weitere Informationen zur Anbindung externer Systeme finden Sie in der Technischen Dokumentation des Account Management (FS-AM) unter Konzepte und Richtlinien  ®  Anbindung externer Systeme.

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