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Hintergrunddokumentation Host-Header Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Vor dem Überblick der einzelnen Szenarios und den Auswirkungen auf die Konfigurationstabelle wird beschrieben, wie der Browser den Host-Header setzt.

Wenn ein Request vom Server geholt wird, wird die URL komplett in den Browser geschrieben, inklusive Protokoll (HTTP), dem vollen Host-Namen, Port und Pfad. Jedoch schickt das HTTP-Protokoll selbst einen leicht unterschiedlichen Request ab.

GET / HTTP/1.1

Accept: */*

Accept-Encoding: gzip, deflate

Accept-Language: de,en-us;q=0.5

Host: intranet.sap.com

User-Agent: Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 5.5; Windows NT 5.0)

Hier enthält die Request-Zeile die HTTP-Angabe und den benötigten Pfad (im vorliegenden Beispiel ist dies GET /). Zusätzlich wird ein Host-Header gesetzt, der den vollen Server-Namen enthält, den der Browser als seinen Kommunikationspartner ansieht. Wenn die URL auf einen nicht-Standard-Port zeigt (HTTP verwendet standardmäßig Port 80 und HTTPS Port 443), dann wird er auch Bestandteil des Host-Headers sein. Der Host-Header reflektiert also den Namen, den der Browser verwendet, um den Server zu erreichen, das ist der Name, von dem der Browser annimmt, dass er auch Gültigkeit besitzt. Es muss nicht der tatsächliche Name der Servers sein.

Hinweis

Wenn ein Proxy verwendet wird, muss er den Host-Header enthalten und darf ihn nicht auf irgend eine Art übersetzen. Beachten Sie, dass insbesondere bei Apache-Proxies dieses Feature nur ab Version 2 zur Verfügung steht (Konfigurationsoption ProxyPreserveHost).

 

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