!--a11y-->
Nutzen des Repository Browser Views 
Im Design Time Repository Client haben Sie Zugriff auf alle Dateien, die im DTR Server und in Ihrem lokalen File System abgelegt sind.

Fast immer sollten Sie die speziellen Sichten des NetWeaver Developer Studio nutzen, die für die Bearbeitung aller Objekte zur Verfügung stehen. Diese geben Ihnen eine „logische Sicht“ auf alle Objekte, die Sie entwickeln und unterscheiden z.B. weitestgehend automatisch zwischen Objekten die ins DTR eingecheckt werden müssen, und solchen, für die das nicht nötig ist.
Die Ablage von Ressourcen im DTR Server ist über Workspace-Folder, Workspaces und Ordner strukturiert; dieser Struktur im Server ist ein bestimmter Bereich in im lokalen Dateisystem zugeordnet, der vom DTR verwaltet wird. Die Bestimmung beider Bereiche erfolgt (außer in Szenario 1) durch Development-Configurations, mit denen das SAP NetWeaver Developer Studio konfiguriert wird.
Der Repository Browser View gibt Ihnen Zugriff auf beide Speicherbereiche (lokal und zentral). Dateien und Ordner können im Server, im Dateisystem oder in beiden vorhanden sein. Der Repository Browser zeigt eine kombinierte Sicht auf beide Ablagen, die alle vorhandenen Objekte mit ihren Eigenschaften graphisch darstellt.

Die wichtigsten Funktionen, die Ihnen im Repository Browser View zur Verfügung stehen, finden Sie auch in den Views anderer Perspektiven. So müssen Sie z.B. die Sicht Development Components nicht verlassen, um Inhalte von lokalen Datei-System und Server zu synchronisieren.
...
1. Um den Repository Browser zu öffnen, wählen Sie im Menü ® Window ®Show View ® Repository Browser.
Sie sehen den Repository Browser View (das Fenster
können Sie nach Belieben positionieren). Er zeigt der Root-Knoten
des Repository Inhaltes, der für Sie sichtbar
ist.
2. Öffnen Sie den Root-Knoten. Sie sehen üblicherweise folgende Elemente:
Unterhalb der Root sehen Sie Workspace-Folder
Workspace-Folder strukturieren Workspaces. Da
zu verschiedenen Softwareständen verschiedenen Workspaces existieren können,
z.B. für die Softwarekomponente SAP HR je ein Workspace für Entwicklung und
Korrektur, werden diese in Workspace-Folder zusammengefasst.
3. Öffnen Sie einen Workspace-Folder.
Unterhalb der Workspace-Folder sehen Sie Workspaces
4. Öffnen Sie einen Workspace.
Unterhalb des Workspace sehen Sie Ordner
Development-Components
im DTR ab. Weitere Informationen finden Sie unter Namen von
Komponenten.
5. Öffnen Sie eine Ordner-Struktur.
Unterhalb der Ordner-Struktur finden Sie die Ressourcen.
Die kombinierte Sicht auf beide Ablagen (lokal und zentral) bedeutet, dass Eigenschaften von Objekten im DTR (Ordner oder Dateien) in Form von Symbolen an deren Ikonen dargestellt wird. Die Eigenschaften einer Ressource ist aus der Kombination der Ikonen ablesbar.

+
bedeutet, dass diese Ressource
vorhanden ist: Die Darstellung sieht
folgendermaßen aus:
.
Nach der Übernahme in den Server ändert sich die
Ikone in
Resource synched to latest, die
Ressource ist im DTR Server und lokal auf dem gleichen Stand.
Wird die Ressource ausgecheckt (um sie zu ändern),
ergibt sich folgende Darstellung: 

Verwenden Sie die Refresh-Funktion, wenn der Inhalt des Repository Browsers (oder ein anderer View) nicht aktuell zu sein scheint.
Sie haben im Kontextmenü des Repository Browsers verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten. Die genaue Auswahl ist Ressourcen-spezifisch. So haben Sie z.B. keine Möglichkeit, einen Workspace im Repository Browser zu löschen, wohl aber eine Datei oder einen Ordner.
Diese können Sie im Browser anzeigen oder zu den Favoriten hinzufügen.
Die Funktionen, die für Workspace-Folder möglich sind, stehen Ihnen ebenfalls zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie für Workspaces das lokale Dateisystem mit dem Serverinhalt synchronisieren oder den Inhalt aus dem lokalen Dateisystem löschen. Mit Synch to date können Sie dem Ordner eine Datumsangabe hinzufügen.
Die Funktionen, die für Workspaces möglich sind, stehen Ihnen hier ebenfalls zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie:
· Dateien im Ordner oder im Ordner inklusive seiner Unterordner editieren (auschecken).
· Den Ordner alleine oder mit seinen Dateien – mit oder ohne Unterordner – dem Repository-Inhalt hinzufügen.
Diese Option steht nur zur Verfügung, solange die Objekte nur im lokalen Dateisystem vorhanden sind.
· Den Ordner mit oder ohne Unterordner löschen.
· Den gesamten Ordner einer Activity zuweisen. Dies ist dann sinnvoll, wenn mehrere zusammengehörende Änderungen an den Objekten in diesem Order nötig werden.
· Das Auschecken des Ordners zurücknehmen (uncheck out)
· Den Ordner hochladen (Upload), den Upload erzwingen, oder den Ordner herunterladen.
· In dem Ordner ein Projekt anlegen.
Die Funktionen, die für Ordner möglich sind, stehen Ihnen hier ebenfalls zur Verfügung. Darüber hinaus haben Sie Funktionen für den Fall eines Konfliktes:
· Änderungen anzeigen.
· Mit der aktiven Version vergleichen.
· Die Datei mit einer anderen zusammenführen (Merge).
· Aktive Version behalten.
· Kollidierende Version behalten.
Schließlich können Sie:
· Den Inhalt der Datei anzeigen.
· Den Versionsgraphen der Datei anzeigen.