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Auswirkungen von Unterschieden bei WAP-Browsern 
Die folgenden Beispiele zeigen, warum unterschiedliche WAP-Browser unterschiedliche WML-Seiten erfordern. Die folgende Aufzählung ist absteigend nach Priorität sortiert, d.h. die ersten Punkte sind dringender zu berücksichtigen.
Ein- und dieselbe Seite wird auf einem Browser korrekt dargestellt, ist auf einem anderen Browser jedoch überhaupt nicht darstellbar.

In manchen Fällen werden Seiten auf dem Browser eines Herstellers vollständig dargestellt, auf dem eines anderen Herstellers werden Bereiche abgeschnitten. Daher müssen die Seiten auf den Browsern verschiedener Hersteller getestet werden.
Bestimmte Funktionen können auf bestimmten Browsern nicht genutzt werden.

WTAI-Links (Wireless Telephony Application Interface) funktionieren auf Openwave-Browsern. Auf einigen Geräten werden sie zwar als Links dargestellt, funktionieren aber nicht. Daher sollten WTAI-Links beispielsweise nicht an das Nokia 7110 geschickt werden. Bei Openwave-Browsern ist ihr Einsatz jedoch sinnvoll.
Seiten werden inakzeptabel dargestellt.

Die Markup-Sprache WML beinhaltet das Tabellen-Tag <table>. Dieses wird zwar z. B. von dem Mobiltelefon Nokia 7110 interpretiert, jedoch in einer Weise, die dem Tabellencharakter nicht gerecht wird. Auf einem EZOS-Browser wird die Tabelle angemessen formatiert dargestellt.
Manche Unterschiede führen dazu, daß die Darstellung einer Seite je nach Browser verschieden ist, diese Abweichungen sind jedoch akzeptabel.

Die Zeichenformatierungs-Tags <b>, <u>, <small> etc. werden vom Mobiltelefon Nokia 7110 ignoriert. Dies beeinträchtigt jedoch nicht die Nutzbarkeit der Funktionen. Auf einem Openwave-Browser bewirken diese Tags jedoch eine bessere Lesbarkeit der Seite und sollten daher sehr wohl genutzt werden.
Dies ist nur eine Auswahl der Unterschiede zwischen verschiedenen Browsern. Es ist deshalb für den einzelnen Anwendungsentwickler unzumutbar, daß er alle Unterschiede kennt und in seinen Anwendungen berücksichtigt.