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Der Outbound Scheduler 
Wie bereits erwähnt, kommt qRFC jetzt ohne zentrale Scheduler aus. Es wird eine Anzahl von Outbound-Schedulern gestartet, welche sich die anstehende Arbeit kooperativ aufteilen. Jeder Outbound-Scheduler ermittelt seine Aufgabe selbständig, indem er eine Destination auswählt, mit der er kommunizieren möchte und eine Anzahl von Verbindungen für diese Kommunikation reserviert. In einer Steuerungstabelle wird hinterlegt, wie lange ein Outbound-Scheduler ununterbrochen für eine Destination tätig sein darf, bevor eine neue Destination ausgewählt werden muss.
Das bereits vorgestellte Verfahren sorgt dafür, dass die betroffenen Gateways nicht überlastet werden. Als Nebeneffekt kann ein Outbound-Scheduler mit der Aufgabe, eine Destination zu bearbeiten unterfordert sein. Sollte das lokale Gateway noch weitere Verbindungen zulassen, übernimmt ein Outbound-Scheduler noch weitere Destinationen, bis alle verfügbaren Ressourcen verwendet wurden.
Da es keinen zentralen Scheduler mehr gibt, kann es zu Konflikten zwischen den Outbound-Schedulern kommen. Diese Konflikte werden gelöst, indem mit Sperren gearbeitet wird. Es ist durchaus erwünscht, dass mehrere Outbound-Scheduler parallel mit derselben Destination kommunizieren.