
Änderungen außerhalb des Originalsystems sollen nur in dringenden Fällen vorgenommen werden. Solche Änderungen müssen grundsätzlich im Originalsystem nachgepflegt werden, was somit doppelte Arbeit bedeutet.
Vermeiden Sie möglichst Modifikationen an SAP-Standardobjekten.
Solche Modifikationen können beim nächsten Upgrade des SAP-Systems durch den neuen SAP-Standard überschrieben werden oder sogar zu Inkonsistenzen im System führen, da die modifizierten Objekte nicht mehr zum neuen SAP-Standard passen. Beides erfordert dann mühsame Nachbearbeitung.
Die Objektkennzeichnung wird in die Objektliste der Reparatur aufgenommen. Von nun an ist das Objekt für den ausgewählten Änderungsauftrag gesperrt und kann nur noch von den Mitarbeitern bearbeitet werden, die mit einer Aufgabe an dem Auftrag beteiligt sind. Außerdem wird für das zugehörige Gesamtobjekt das Reparaturkennzeichen gesetzt, um das Objekt vor dem Überschreiben durch Importe in das System zu schützen.
Bei jeder weiteren Bearbeitung des Objekts durch einen beteiligten Mitarbeiter erscheint kein Auftragsabfragefenster mehr. Allerdings wird das Objekt bei der Bearbeitung durch einen beteiligten Mitarbeiter auch in die Objektliste seiner Reparatur aufgenommen, wenn es hierin noch nicht enthalten war.
Die an einem Änderungsauftrag beteiligten Mitarbeiter stellen ein Entwicklungsteam dar, das am selben Projekt arbeitet.