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  • alllog

    Standardwert: ALOG$(syear)$(yweek)

    Wertebereich: Text

    Hier können Sie den Namen einer Datei angeben, in der tp kurze Informationen zu jedem Transportschritt für jeden Änderungsauftrag ablegt. Die Datei liegt immer im Transportunterverzeichnis log.

  • ctc

    Standardwert: 0

    Wertebereich: Boolean

    ctc ist eine Abkürzung für client transport control und steht für eine Konfigurationsmöglichkeit von Transportwegen. Mit diesem Parameter können Sie gezielt Transportwege durch die verschiedenen Mandanten Ihrer Systemlandschaft legen. Technisch erfordert diese Möglichkeit eine Erweiterung des Importpuffers. Das neue Format wird von alten Transportsteuerungsprogrammen nicht verstanden. Daher ist diese neue Funktion zunächst ausgeschaltet und muss von Ihnen explizit eingeschaltet werden.

    Gleichzeitig wird auch der Profilgenerator des Transport Management System ausgeliefert. Zusammen mit der Transportwegekonfiguration im Transport Management System wird daher von dort auch automatisch der Transportprofilparameter ctc angeschaltet, wenn es für Ihre Transportlandschaft notwendig ist.

    tp verlangt bei Einschaltung des Parameters ctc, dass der Parameter tp_version mindestens auf den Wert 264 gesetzt wird. Damit wird verhindert, dass Transportsteuerungsprogramme mit kleinerer Versionsnummer noch mit diesem Importpuffer arbeiten. Als Konsequenz ergibt sich daraus, dass der Parameter ctc nur dann eingeschaltet werden kann, wenn alle Transportsteuerungsprogramme, die mit dem betreffenden SAP-System arbeiten, mindestens die Version 264 haben.

    Die Mandantensteuerung ermöglicht neue Optionen beim Import und der allgemeinen Behandlung von Transportaufträgen und Zielsystemen. Es kommen die Kommando-Optionen clires und defaultclient dazu.

    Wenn der Parameter ctc eingeschaltet ist, dann ändert sich auch die Ausgabe des Kommandos showbuffer, denn bei dieser Ausgabe muss dann auch der jeweilige Zielmandant mit ausgegeben werden.

  • nbufform

    Standardwert: 0

    Wertebereich: Boolean

    Die Namen von Transportaufträgen können eine Länge von 20 Zeichen haben. Diese Transportaufträge können aber in dem bisherigen Format des Importpuffers nicht verarbeitet werden. Mit Einschalten des neuen Parameters nbufform können Sie dieses Format so umschalten, dass auch Transportaufträge mit Namen zwischen zehn und zwanzig Zeichen verarbeitet werden können. Wie bei dem Parameter ctc, muss diese Änderung des Importpufferformates gegen zu alte Transportsteuerungsprogramme geschützt werden.

    tp verlangt, dass bei Einschaltung des Parameters nbufform gleichzeitig der Parameter tp_version mindestens auf den Wert 264 gesetzt wird. Damit wird verhindert, dass Transportsteuerungsprogramme mit kleinerer Versionsnummer noch mit diesem Importpuffer arbeiten. Als Konsequenz ergibt sich daraus, dass der neue Parameter nbufform nur dann eingeschaltet werden kann, wenn alle Transportsteuerungsprogramme, die mit dem betreffenden SAP-System arbeiten, mindestens die Version 264 haben.

  • new_sapnames

    Standardwert: 0

    Wertebereich: Boolean

    Im Unterverzeichnis sapnames des Transportverzeichnisses wird für jeden Benutzer eines SAP-Systems im Transportverbund eine Datei angelegt, die so heißt wie der Benutzer. Auf manchen Betriebssystemen sind aber nicht alle Namen, die im SAP-System als Benutzernamen möglich sind, als Dateinamen erlaubt - man denke an Sonderzeichen wie " ",".", usw. oder an die Länge der zugelassenen Dateinamen.

    tp bietet hier einen Ausweg: Die Benutzernamen werden so modifiziert, dass auf allen Betriebssystemen gültige Dateinamen entstehen. Der ursprüngliche Benutzername wird in der jeweiligen Datei abgelegt.

    Achtung

    Wenn Sie diese Möglichkeit einmal durch Setzen von new_sapnames auf true aktivieren, dann dürfen Sie diesen Parameter nie mehr auf false setzen (es sei denn, Sie löschen gleichzeitig alle Dateien im Unterverzeichnis sapnames des Transportverzeichnisses).

  • repeatonerror

    Standardwert: 9

    Wertebereich: Numerisch

    Einen ähnlichen Effekt wie der Parameter stoponerror hat der Parameter repeatonerror, nur dass repeatonerror parametrisiert, bis zu welchem Return-Code ein Änderungsauftrag noch als erfolgreich abgearbeitet gilt. Return-Codes kleiner als repeatonerror werden noch akzeptiert. Änderungsaufträge, die in diesem Sinne nicht komplett erfolgreich abgearbeitet wurden, verbleiben im Puffer.

  • sli

    Die Option selectivelanguageimport (sli) ist verfügbar zur Steuerung des selektiven Sprachimports. Der Standardwert dieser Option ist sli=no. Mit sli=yes können Sie erreichen, dass nur die sprachabhängigen Daten importiert werden, deren Sprachen im System auch existieren.

    Achtung

    Es ist in diesem Zusammenhang sinnvoll, dass beim Export die Menge der selektierten Sprachen (Sprachvektor beim Export) alle Sprachen der Zielsysteme enthält. Ist das nicht der Fall, erzeugt R3trans beim Import eine entsprechende Warnung.

    Hinweis

    Die im System vorhandenen Sprachen sind die Sprachen, für die bereits Sprachimporte durchgeführt wurden. Sprachen, die nicht importiert, sondern nur "aufgefüllt" wurden, gehören also nicht dazu und werden nicht überschrieben.

    Diese Option wird auch beim Einspielen von Support Packages (Transaktion SPAM) genutzt.

  • stopimmediately

    Standardwert: 1

    Mögliche Werte: Boolean

    Dieser Parameter steht im Zusammenhang mit dem Parameter stoponerror.

    Liefert eines der von tp aufgerufenen Werkzeuge (R3trans, DD-Aktivierung usw.) einen Return-Code, der höher oder gleich stoponerror ist, dann beendet sich tp sofort.

    Bei stopimmediately = 0 versucht tp, die aktuelle Importphase zu Ende laufen zu lassen. Bei schwerwiegenden Problemen kann dies zu einer Häufung gleicher Fehlermeldungen führen (z.B. bei Datenbankproblemen). Bei temporären Problemen kann es möglicherweise sogar zu Reihenfolgeproblemen kommen. Von daher empfehlen wir, den Standardwert nicht zu ändern.

  • stoponerror

    Standardwert: 9

    Wertebereich: Numerisch

    Wenn Sie stoponerror auf Null setzen, dann wird tp niemals mitten in einem import- oder put-Aufruf angehalten. Wenn Sie stoponerror dagegen auf einen Wert größer als Null setzen, dann hält tp an, sobald ein Änderungsauftrag einen Return-Code erzeugt, der diesen gesetzten Wert erreicht oder überschreitet. Änderungsaufträge, die für den aktuellen Schritt noch abgearbeitet werden müssen, werden aber noch beendet. Eine syncmark im Puffer des betreffenden SAP-Systems stellt hier allerdings eine Grenze dar.

    Ruft man tp showparams <SID> auf, so sieht man, dass zwei Variablen gesetzt wurden: stoponerror selber wird als Boolsche Variable behandelt, die beschreibt, ob tp überhaupt wegen zu hoher Return-Codes anhalten wird, während der numerische Wert des Parameters stoponerror in der Variablen <badrc> abgelegt wird.

  • syslog

    Standardwert: SLOG$(syear)$(yweek).$(system)

    Wertebereich: Text

    Hier können Sie den Namen einer Datei angeben, in der tp kurze Informationen über den Verlauf von Importaktionen für ein bestimmtes SAP-System hinterlegt. Hier liegen keine Informationen für bestimmte Änderungsaufträge. Die Datei liegt immer im Transportunterverzeichnis log.

  • <sid>_log_files = true

    Die systemspezifischen Transportprotokolldateien werden in ein gemeinsames Protokollverzeichnis geschrieben, wodurch dieses unübersichtlich werden kann. Wenn Sie <sid>_log_files auf true setzen, schreibt tp systemspezifische Transportprotokolldateien nicht in das Transportunterverzeichnis log, sondern in ein weiteres Unterverzeichnis namens <sid> (.../log/<sid>).

  • tp_version

    Standardwert: 0

    Wertebereich: Versionsnummern

    Wenn Sie diesen Parameter auf einen von Null verschiedenen Wert setzen, dann wird tp mit einer niedrigeren Version verboten, mit diesem Transportprofil zu arbeiten. Der Standardwert 0 schaltet dieses Verhalten ab.

  • vers_at_imp

    Standardwert: never

    Mögliche Werte: never, c_only, always

    Wenn Sie den Parameter auf einen der Werte c_only oder always setzen, dann werden bei einem Import zusätzliche Schritte gestartet, die im Zielsystem Versionen der importierten Objekte erzeugen. Betroffen sind die Kommandos import und put. Die zusätzlichen Schritte können Sie der tp Online-Hilfe der beiden Kommandos entnehmen. Rufen Sie dazu tp nur mit einem der beiden Kommandos import oder put auf, ohne weitere Optionen anzugeben.

    Die zusätzlichen Schritte sind:

    • Vor dem Import der ABAP Dictionary-Sourcen wird der Transportauftrag selber importiert (Commandfile Import).
    • Danach wird der Versionierer im Batch aufgerufen, um die Versionen der Objekte vor dem Import in der Versionsdatenbank abzulegen. Es werden nur Versionen erzeugt, wenn die aktuelle Version des Objektes nicht mit der letzten Version in der Datenbank übereinstimmt oder es für das Objekt noch keine Version in der Versionsdatenbank gibt.
    • An der Stelle in der Abfolge der Importschritte, an der bisher schon der Versionierer aufgerufen wurde, um bei den importierten Objekten entsprechende Flaggen in der Versionsdatenbank zu setzen, wird der Versionierer aufgerufen. Wenn vers_at_imp verschieden von never eingestellt ist, dann werden an dieser Stelle echte Versionen in die Versionsdatenbank geschrieben.

    Der Unterschied zwischen den beiden Werten c_only und always betrifft die Behandlung der verschiedenen Transportarten. Wenn der Parameter vers_at_imp den Wert always hat, dann werden alle Transporte nach der neuen Methode versioniert. Mit dem Wert c_only wird das neue Verhalten auf Transporte von Originalen eingeschränkt.

    Transporte von Originalen sind:

    • C-Transporte: Umzug ohne Entwicklungsklassenwechsel (Zum normalen Konsolidierungstransport muss das Objekt wieder zurücktransportiert werden.)
    • O-Transporte: Umzug mit Wechsel des Pakets (Das Objekt kann zukünftig von dem neuen Originalsystem aus mit einem Konsolidierungstransport transportiert werden. Dazu muss das Paket beim Transport geändert werden.)
    • E-Transporte: Umzug eines kompletten Pakets (Sie können optional eine neue Transportschicht angeben.)