Applikation BEA-IPMO
Die OR-Abrechnung (Lizenzabrechnung) wird durch die Billing-Engine-Applikation IPMO realisiert.
Je nach Phase des Geschäftsprozesses kann die Applikation BEA-IPMO Daten aus verschiedenen Quellen verarbeiten:
Rückmeldedaten aus der IPM-Rückmeldung fließen über den Rechteverkaufsvertrag in die OR-Abrechnung.
Darüber hinaus kann die Applikation IPMO über geeignete Bdocs mit dem Modul R/3-FI und der Accrual Engine kommunizieren.
Beispiel
OR-Verträge verwenden aus dem FI gemeldete bezahlte Erlöse sowie aus der Accrual Engine gemeldete realisierte Erlöse als Basisgröße. Das System übermittelt diese Erlöse an die OR-Preisfindung, die daraus die gewünschten bezahlten und realisierten Erlöse errechnet.
Zusätzlich kann die Meldung von Produktverkäufen aus einem externen System (auch R/3-SD-Modul) oder dem CRM-Modul beliebig viele unterschiedliche Verkaufsbelege zum selben OR-Schlüssel in der selben Abrechnungsperiode überleiten.
Die Billing-Engine-Applikation IPMO wird lediglich mit dem Royaltyschlüssel „IP“ ausgeliefert.
Um eigene Attribute zur Ausprägung der verkauften Rechte und zur Bestimmung von Outgoing Royalties einzustellen, ist es notwendig, die bestehende Applikation IPMO kundenspezifisch zu modifizieren.
Die hierzu notwendige Vorgehensweise entnehmen Sie der Customizing-Dokumentation unter .
Die Billing Engine Applikation CRMB (CRM Fakturierung) vererbt ihren Aufbau an die Applikation IPMI (IR-Abrechnung, siehe auch Applikation BEA-IPMI). Diese vererbt ihren Aufbau wiederum an die Applikation IPMO.
Weitere Informationen zur OR-Abrechnung finden Sie im Kapitel Outgoing Royalty-Abrechnung
.