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Speicherabzüge 
Ein Speicherabzug beinhaltet Informationen über sämtliche Datenobjekte und Instanzen eines internen Modus und deren Speicherverbrauch. Ein Speicherabzug ist in einem XML-Format in einer Datei auf dem Applikationsserver abgelegt und wird dort maximal 4 Wochen aufbewahrt. Das Verzeichnis wird durch den Profilparameter DIR_MEMORY_INSPECTOR bestimmt. Ältere Speicherabzüge werden automatisch und ohne Benutzerdialog gelöscht. Sollen Speicherabzüge länger aufbewahrt werden, können sie bei der Anzeige auf den Präsentationsserver geladen werden.
Beim Speicherverbrauch werden statischer und dynamischer Speicher unterschieden.
Im statischen Speicher liegen die Dateninhalte von flachen Datenobjekten und die Referenzen von tiefen Datenobjekten (Referenzvariablen, Strings und interne Tabellen).
Im dynamischen Speicher liegen die Dateninhalte tiefer Datenobjekte, die von Referenzen im statischen Speicher referenziert werden. Dies sind:
● Instanzen von Klassen, die explizit von Objektreferenzvariablen referenziert werden,
● Anonyme Datenobjekte, die explizit von Datenreferenzvariablen referenziert werden,
● Die Dateninhalte von Strings, die implizit von Datenobjekten vom Datentyp STRING oder XSTRING referenziert werden,
● Die Dateninhalte von internen Tabellen (Tabellenrümpfe), die implizit von als interne Tabellen deklarierten Datenobjekten referenziert werden.
Die Dateinamen sind abDbgMemory_XX_YYYY, wobei XX die Nummer des aktuellen Work-Prozesses und YYYY eine laufende Nummerierung innerhalb des aktuellen Workprozesses ist. Die Dateinamen sind eindeutig, solange der Workprozess nicht neu gestartet wird. Ab einem Neustart beginnt die Zählung von vorn und bestehende Dateien können überschrieben werden.

Aktuell geöffnete Speicherabzüge sind zwar vor dem Löschen durch den Benutzer geschützt, nicht jedoch vor dem Überschreiben durch das Erzeugen eines neuen Speicherabzugs. Soll ein Speicherabzug längere Zeit aufbewahrt werden, sollte er deshalb lokal auf dem Präsentationsserver gesichert werden.