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qRFC mit Ausgangsqueue 
Der qRFC ist eine Schicht zwischen Anwendung und dem tRFC und erlaubt erst dann die Übermittlung einer LUW in ein Zielsystem, wenn keine Vorgänger-LUWs in den teilnehmenden Queues existieren. Nachdem eine qRFC-LUW ausgeführt wurde, wird der QOUT-Scheduler automatisch die nächste in der Queue wartende qRFC-LUW ausführen.
qRFC mit Ausgangsqueue ermöglicht die Serialisierung der LUWs im Sendesystem. Sie können qRFC mit Ausgangsqueue mit jedem tRFC-unterstützten Zielsystem verwenden, da die Reihenfolge der Aufrufe im Anwendungsprogramm festgelegt ist und somit das Zielsystem keinerlei Kenntnis über die Serialisierung benötigt. Dies gilt für SAP oder Nicht-SAP Systeme bei Verwendung der RFC Library.
Die Besonderheiten des qRFC mit Ausgangsqueue lassen sich wie folgt zusammenfassen:
...
1. Der queued RFC mit Ausgangsqueue erzwingt eine Serialisierung von Seiten des Sendesystems. Das Zielsystem hat keine Kenntnis von der Serialisierung im Sendesystem. Somit ist eine Kommunikation mit jedem beliebigen SAP-Zielsystem ab Rel. 3.0 möglich.
2. Eine LUW (Transaktion) kann auf mehrere Queues verteilt sein. Sie wird aber erst dann übertragen, wenn alle Vorgänger-LUWs in allen beteiligten Queues verarbeitet wurden. Ferner wird nach der Ausführung einer qRFC-Transaktion versucht, alle wartenden qRFC-Transaktionen der Reihe nach automatisch zu starten.
3.
Für die Queue-Verwaltung werden ein
Queue-Name und ein Queue-Zähler pro qRFC-Transaktion benötigt. Jeder zu
serialisierende tRFC-Aufruf wird einem von der Anwendung selbst zu
bestimmenden Queue-Namen zugeordnet. Der Queue-Name wird vom
Anwendungsprogrammierer mit dem Aufruf des Funktionsbausteins TRFC_SET_QUEUE_NAME übergeben. Dies erfolgt
direkt vor jedem zu serialisierenden RFC-Aufruf.
Eine Queue-Konfigurierung wird nicht vorgenommen, da es sich um eine logische Queue handelt. In einem
SAP-System gibt es nur eine Tabelle für alle Ausgangsqueues, die die Namen
verzeichnet.