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Der QOUT-Scheduler 
Der QOUT-Scheduler wurde eingeführt, um eine bessere Performance bei der Versendung von qRFC und tRFC Messages zu erreichen. Die Verarbeitung aller Ausgangsqueues wird durch den QOUT Scheduler realisiert.
Die Arbeit des Schedulers kann über die Transaktion SMQS überwacht werden.
Sie haben ein SAP-System aufgesetzt, welches qRFC zur Kommunikation mit anderen Systemen verwendet. Eine Destination wird automatisch am QOUT-Scheduler registriert, wenn sie:
· Eine Destination zu einem externen Program (Type T in SM59) ist.
· Eine Destination zu einem anderen SAP-System (Type 3 in SM59) ist und die Logondaten (Mandant, Benutzer, Passwort, Sprache) vollständig in der Transaktion SM59 definiert wurden.
Die Verarbeitung der Queues findet Anwendungsserverübergreifend über die Applikationsservergruppe „Default“ statt (Voreinstellung).
Die Servergruppe „Default“ umfasst alle im System vorhandenen Applikationsserver. Die Ausgangsqueues können durch jeden beliebigen Applikationsserver des Systems verarbeitet werden.
Sie können eine Destination
· registrieren: Der QOUT-Scheduler verarbeitet alle tRFC/qRFC-Nachrichten, die diese Destination verwenden.
· deregistrieren: Alle tRFC/qRFC-Nachrichten, die diese Destination verwenden werden nicht verarbeitet (zum Debuggen).
· excludieren: Alle tRFC/qRFC-Nachrichten, die diese Destination verwenden werden nicht vom QOUT-Scheduler verarbeitet.
Sie können den QOUT-Scheduler über die Transaktion SMQS überwachen und evtl. blockierte Queues erneut aktivieren.
Über die Transaktion SMQ1 können Sie den qRFC-Monitor für die
Ausgangsqeue aufrufen, welcher weitere Überwachungsfunktionen bietet.
MAXCONN: Max. Anzahl von Verbindungen für eine Destination (max. DIALOG Workprozesse im sendenden System) Default: 1 : Destination vom Typ T (NON-SAP) Default 10: Destination vom Typ 3 (SAP System)
MAXTIME: Max. Laufzeit für eine Destination ; Default: 60 Sekunden
QOUT Scheduler: Applikationsservergruppe
Eine Gruppe von Applikationsservern (AS) kann über die Transaktion RZ12 definiert werden. Diese Servergruppe kann dem Outbound-Scheduler dann über die Transaktion SMQS zugewiesen werden. Der Scheduler verwendet dann zur Abarbeitung der LUWs nur die in der Servergruppe zugewiesenen Applikationsserver.