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Development Infrastructure (DI) 
Sie verwenden in der SAP NetWeaver Development Infrastructure (NWDI) folgende Services:
● Gemeinsame Benutzerverwaltung der Development Infrastructure
● Change Management Service (CMS): Sie verwenden den CMS für die Konfiguration des Entwicklungsumfelds in der JDI und für die Administration der Softwarelogistik.
● Design Time Repository (DTR): Sie verwenden das DTR für die Verwaltung der Quelldateien.
● Component Build Service (CBS): Sie verwenden den CBS als zentrale Build-Umgebung.
● System Landscape Directory (SLD) und Name Service: Softwarekatalog und Landschaftsbeschreibung finden Sie im SLD; zu diesem gehört auch ein Name Service, der für die Namenseindeutigkeit von Objekten sorgt.
● Werkzeuge für das Monitoring der Development Infrastructure sind verfügbar.

Übersicht über den Entwicklungsprozess mit der NWDI
Alle Services der NWDI (CMS, CBS und DTR) verarbeiten alle Entwicklungsschritte in integrierten Prozessen. Alle NWDI-Services verwenden zur Datenablage eine Datenbank. Sie sind über das SLD in das gesamte SAP System eingebunden.

Übersicht über die Technische Systemlandschaft
Alle Services können auf einer gemeinsamen Instanz von SAP NetWeaver laufen und alle Daten in der gleichen Datenbank in ihrem jeweiligen Schema ablegen. Werden Systeme für große Entwicklergruppen benötigt, können Sie die Landschaft stufenweise erweitern, indem Sie Services auf eigene Server verteilen.

Zuerst wird der CBS als der rechenintensivste Service ausgelagert. Bei weiterer Zunahme der Anforderungen können mehrere Instanzen des CBS, die dieselbe Datenbank nutzen, über einen Dispatcher arbeiten.
Weitere Informationen zu den Hardware-Anforderungen der NWDI finden Sie im SAP-Hinweis 737368.
Die Benutzungsoberfläche für den Entwickler stellt das SAP NetWeaver Developer Studio dar, das lokal installiert wird.
Weitere Informationen zur Architektur der
NWDI finden Sie unter
Development
Infrastructure (DI).
Die Verwendungsart Development Infrastructure (DI) ist Voraussetzung für folgende IT-Szenarios:
● Anwendungen entwickeln, konfigurieren und anpassen
In diesem Szenario benötigen folgende Szenariovarianten die Development Infrastructure:
○ Java-Anwendungen mit Web Dynpro entwickeln
○ J2EE-Standards für das Portieren und Anpassen von Anwendungen
○ Erstellen von Composite Applications
●
Software Life Cycle
Management
Da die Verwendung der NWDI Teil des Entwicklungslebenszyklus eines Produkts ist, ist die Verwendungsart DI eine Voraussetzung für das Software Life Cycle Management.
Web-basierte administrative Werkzeuge der NWDI:
● CMS: Erstellung von logischen Entwicklungssystemen und Softwarelogistik für alle Entwicklungsphasen (Entwicklung, Konsolidierung, Assemblierung, Genehmigung) mit automatisiertem Deployment in die Laufzeitsysteme.
● DTR: Versionierende Quelldateienverwaltung
● CBS: Zentrale Archivverwaltung und Build-Umgebung
Werkzeuge von SAP NetWeaver, die von der NWDI genutzt werden:
● UME: Benutzerverwaltung
● SLD: Verwaltung von verfügbaren Produkten und Komponenten sowie deren Namen
Weitere Informationen zur Verwendung
dieser Werkzeuge in der NWDI finden Sie unter
Arbeiten mit der SAP
NetWeaver Development Infrastructure.
Sie haben SAP NetWeaver einschließlich der Verwendungsarten AS-Java und DI installiert.
Die Services der NWDI sind eng
integriert. Für den Zugriff auf die SAP NetWeaver Development Infrastructure
benötigen Sie bestimmte Rollen und Berechtigungen. Diese können Sie getrennt
für Administratoren, Entwickler, Gäste usw. anlegen. Weitere Informationen
finden Sie unter
Sicherheit der SAP
NetWeaver Development Infrastructure.
Das
System Landscape
Directory vereinfacht die Administration Ihrer Systemlandschaft. SLD ist
eine Serveranwendung, die mit einer Client-Anwendung per Hypertext Transfer
Protocol (HTTP) kommuniziert. Der SLD-Server enthält Komponenteninformationen,
Systemlandschaftsbeschreibungen und eine Namensreservierung, die auf dem
Standard Common Information Model (CIM) basieren.
●
Regelmäßige
Verwaltungsaufgaben: Damit der SLD-Dienst einwandfrei funktioniert,
müssen Sie folgende administrative Aufgaben für Server-Administration und
Datenmanagement durchführen.
●
Technische
Systemlandschaft: Mit Hilfe des Technical System Browser können Sie
sich alle registrierten Anwendungssysteme anzeigen lassen. Von dort aus können
Sie weitere Aktivitäten für technische Systeme starten.
●
Softwarekatalog:
Bietet Informationen zu Produkten und Softwarekomponenten (SCs) sowie zum
Definieren von Abhängigkeiten zwischen Softwarekomponenten.
●
Namensreservierung:
Um Namenskonflikte zu vermeiden, bietet das System Landscape Directory (SLD)
einen Namensreservierungs-Service (auch als Name-Server bekannt), mit dem Sie global eindeutige Namen
„reservieren“ können.
●
Data Supplier für das
System Landscape Directory: Der Data Supplier für das System
Landscape Directory (SLD) sammelt Daten über die Systeme, die in seiner
Systemlandschaft installiert sind und sendet diese an das SLD.
Administration des Change Management Service. Hier finden Sie den Einstieg in die Administration des CMS. Sie benutzen den CMS im Zusammenhang mit der gesamten JDI für die Konfiguration des Entwicklungsumfelds und der Administration der Software Logistik. Mit dem CMS führen Sie folgende administrative Aufgaben aus:
●
Konfiguration von Tracks: Tracks
bestimmen die Rahmendaten für die Entwicklung auf Komponentenbasis.
Sie verwalten und bearbeiten
Tracks im
Landscape
Configurator.
●
Transport und Erstellung von
Softwarekomponentenarchiven: Transporte verwalten Sie im
Transport Studio.
○
Softwarekomponentenarchiv
erstellen (Assembly)
○
Qualitätssicherung
durchführen (Approval)
Die Aufgaben, die Sie als Administrator
im DTR tatsächlich ausführen, hängen auch vom gewählten
Entwicklungsszenario
ab. In Szenarios, in denen Sie das SAP NetWeaver Studio für die Entwicklung
und das DTR zum Ablegen und Versionieren der Quelldateien des Projekts
verwenden, wird CMS nicht für Softwarelogistik genutzt, so dass Sie viele
Schritte im DTR manuell ausführen müssen; in anderen Systemen werden diese
Schritte automatisch ausgeführt und sind somit nicht im DTR erforderlich.
Trifft dies auf eine Aufgabe zu, ist es unten vermerkt.
●
Administration des
Design-Time-Repository-Servers. Hier finden Sie den
Einstieg in die Dokumentation zur Administration des DTR.
●
Benutzerauthentifizierung
und -berechtigung im DTR: Für das DTR können Berechtigungen für einzelne
Objekte gesondert vergeben werden.
●
Häufig nötige
Tätigkeiten im DTR: Diese Tätigkeiten sind dann häufiger auszuführen, wenn
kein CMS verwendet wird. Sie sind hier für den Kommandozeilen-Client
beschrieben. Eine Auflistung aller Befehle finden Sie unter
DTR Command Line
Tool. Für das Anlegen von Workspace-Ordnern und Workspaces und
insbesondere die Pflege von Berechtigungen können Sie auch das
DTR
–Administrator-Plugin verwenden, das eine grafische
Benutzeroberfläche bietet.
Zu diesen Aufgaben gehören:
○
Workspace-Folders und
Workspaces anlegen: Dies ist nur in Szenario 1 erforderlich, in dem kein
CMS verwendet wird.
○
Activities suchen und
auflisten: Dies kann in allen Szenarios vorteilhaft sein, ist aber
vornehmlich in Szenarios erforderlich, in denen Sie das SAP NetWeaver Studio
zum Entwickeln und das DTR zum Ablegen und Versionieren der Quelldateien des
Projekts verwenden.
○
Activities
integrieren: Dies kann in allen Szenarios vorteilhaft sein, ist aber
vornehmlich in Szenarios erforderlich, in denen Sie das SAP NetWeaver Studio
zum Entwickeln und das DTR zum Ablegen und Versionieren der Quelldateien des
Projekts verwenden.
○
Propagierungslisten
verwalten: Dies kann in allen Szenarios vorteilhaft sein, ist aber
vornehmlich in Szenarios erforderlich, in denen Sie das SAP NetWeaver Studio
zum Entwickeln und das DTR zum Ablegen und Versionieren der Quelldateien des
Projekts verwenden.
●
Protokollführung:
Administratoren erhalten wichtige Informationen zum Zustand des DTR-Servers in
DTR-Serverprotokollen (DTR Server Log).
Der Component Build Service steht nur in Entwicklungsszenarien zur Verfügung, in denen die gesamte NWDI genutzt wird. Die Softwarelogistik erfolgt also über den CMS. Dazu gehört auch das Anlegen und Vorbereiten von Buildspaces für die Entwicklung.
●
Administration des
Component-Build-Service-Servers. Hier finden Sie
den Einstieg in die Dokumentation zur Administration des CBS.
● CBS Web UI: Der Component Build Service (CBS) bietet eine Web-Benutzungsoberfläche (UI), die sowohl von Entwicklern als auch von Administratoren verwendet werden kann. Mit der CBS Web UI können Benutzer den Zustand der unterschiedlichen Einheiten des CBS anzeigen, wie Buildspaces, Compartments, Build-Requests, Aktivitäten, Entwicklungskomponenten, Build-Varianten usw.
● CBS Kommandozeilen-Werkzeug: Das CBS Kommandozeilen-Werkzeug ist eine Ergänzung zur CBS Web UI. Damit können Sie CBS-Statusinformationen abfragen und administrative Aufgaben in einer Shell-orientierten Umgebung durchführen. Neben dem Einsatz im Dialogmodus können Sie dieses Tool auch in die Hintergrundverarbeitung einbinden.

Das CBS Kommandozeilen-Werkzeug bietet einige Befehle, die zur Softwarelogistik gehören. Es handelt sich um folgende Befehle:
● downloaddcarc
● downloadsca
● uploaddcarc
● uploadsca
Sie sollten diese Befehle auf keinen Fall dazu verwenden, den CMS zu umgehen. Alle zur Softwarelogistik gehörenden Aufgaben sollten Sie im CMS ausführen.
● Konfigurieren des Component Build Service – hier finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
○ Zugriff auf den Component Build Service prüfen
Monitoring der SAP
NetWeaver Development Infrastructure: Ihnen stehen mehrere Werkzeuge zur
Verfügung, um die Funktionen der NWDI zu überwachen.