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Hintergrunddokumentation Performance und Ressourcenverbrauch überwachen Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Die Performance des Systems und die Auslastung der Systemressourcen, Zustand der Manager und Services der J2EE Engine können Sie aus dem zentralen System heraus überwachen. Die Performance überwachen Sie vor allem anhand der Statistiksätze, die das System schreibt. Um die Statistiksätze anzusehen, verwenden Sie die Transaktion ST03G ihres zentralen Systems.

Die Systemressourcen sowie die von den Managern und Services gelieferten Daten können Sie in den Statusmonitoren des Monitor Service  im Visual Administrator ansehen. Diese Daten werden ins zentrale System übertragen und mit dem Alert Monitor, Transaktion RZ20, überwacht.

Achtung

Wollen Sie ausschließlich die Performance und den Ressoucenverbrauch Ihres Java-Systems überwachen, sollten Sie den NWA verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter StrukturlinkJava System Reports.

Wenn Sie jedoch Änderungen in Ihrem Performance-Analyse-System vornehmen möchten, dann finden Sie unter diesem Thema die richtigen Informationen.

Performance

Voraussetzungen

·        Die J2EE Engine liefert über den SAPCCMSR-Agenten Statistiksätze an das zentrale Monitoring-System.

·        Im zentralen Monitoring-System ist der DSR-Kollektorjob SAP_COLLECTOR_FOR_NONE_R3_STAT eingeplant.

Überwachung der allgemeinen Performance

Die Performance der J2EE Engine und der deployten Anwendungen wird als Statistik, den so genannten Distributed Statistics Records (DSR), im Strukturlinkglobalen Systemlastmonitor (Transaktion ST03G) angezeigt. Die Daten können in verschiedenen Modi aufgerufen werden:

·        Als Systemlastübersicht des Tages, der Woche, des Monats

·        Als Aktions-, Zeit- oder Anwenderprofil, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Services:

¡        EJB Request

¡        Web Request

¡        Sicherheit

¡        System

·        DSR Administration

·        Als Last der letzten Minuten

 

Für statistische Werte können keine Alarme gesetzt werden. Hier ist es also notwendig und wichtig, in gewissen Zeitintervallen die Performance-Werte zu überprüfen.

Hinweis

Die Interpretation der Performance-Daten beruht größtenteils auf Erfahrungswerten durch Beobachtung des eigenen Systems und z. B. auf gefühlter adäquater Antwortzeitdauer, je nach Größe und Komplexität der aufgerufenen Anwendung, der Anzahl an Datenbankzugriffen und Menge transportierter Daten.

 

Empfehlung

Vergleichen Sie beispielsweise die Antwortzeiten des aktuellen Tages mit denen der vergangenen Tage.

Überprüfen Sie anhand der Hitlisten (Top Antwortzeit, Top Aufrufzeit) und der Antwortzeitverteilung, ob und wann Probleme aufgetreten sind. Wie Sie fehlerhafte oder nicht performante Anwendungen erkennen können, sehen Sie im Beispiel Performance-Analyse mit DSRs.

Performance Trace einschalten

Der StrukturlinkPerformance Trace ist grundsätzlich abgeschaltet, um keine zusätzliche und unnötige Last zu erzeugen. Aktivieren Sie diesen erst, wenn ein Problem aufgetreten ist. Aktivieren Sie im DSR Service des Visual Administrator den Performance Trace für die Module, die zur Untersuchung des aufgetretenen Problems von Interesse sein könnten. Die geschriebenen Trace-Daten können Sie in der Transaktion STATTRACE einsehen.

Weiterführende Analyseschritte bei nicht performanten Anwendungen

·        Ist das Problem bei einer SAP Anwendung aufgetreten:

¡        Aktivieren Sie den StrukturlinkSingle Activity Trace und analysieren Sie diesen.

¡        Ziehen Sie die Dokumentation der SAP-Anwendung zu Rate.

·        Wenn Ihr System ein Entwicklungs- und kein Produktivsystem ist, können Sie die Anwendung mit dem StrukturlinkApplication Tracing bis auf Methodenebene untersuchen.

Achtung

Nutzen Sie das Application Tracing nicht im produktiven System, denn Sie müssen hierzu die Anwendung stoppen und durchstarten.

Statusmonitore des Monitor Service

Die vitalen Werte der einzelnen Manager und Services der J2EE Engine wie z. B. Speicherverbrauch, Poolauslastung, Queuegrößen, werden im Monitor Service des Visual Administrator mit Alarmfarben nach „Ampelsystem“ angezeigt.

 

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

 

Die hier angezeigten Daten werden durch den SAPCCMSR-Agenten mit der Option –J2EE ins CCMS des zentralen Systems übertragen und im StrukturlinkAlert-Monitor (Transaktion RZ20) angezeigt. Hier können zusätzlich Benachrichtigungen im Alarmfall und Autoreaktionsmethoden eingerichtet werden.

Zur Identifizierung der aufgetretenen Probleme lesen Sie im Referenzhandbuch unter dem StrukturlinkManager oder dem StrukturlinkService nach, der den Fehler anzeigt.

 

Beispiel für eine Reaktion auf einen Alarm im Statusmonitor

Wenn ein Alarm im Pool-Manager-Monitor auftritt, der anzeigt, dass nicht genügend Byte-Objekte einer bestimmten Größe zur Verfügung stehen, gehen Sie in den Pool Manager des Servers und erhöhen Sie die Anzahl der maximalen Einträge.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

 

Achtung

Bevor Sie Änderungen an den Konfigurationen vornehmen, sollten Sie sich über die Abhängigkeiten der Änderungen im Klaren sein. Zusätzlicher Speicher wird gewöhnlich zugewiesen falls Sie, zum Beispiel, Pools vergrößern. Eine Vergrößerung der Anzahl angenommener Threads im HTTP Provider führt zu größerer Last im System und den jeweiligen Anwendungen usw.

 

 

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