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Voraussetzungen 
Um mit der Monitoring-Architektur Ihre Systemlandschaft zu überwachen, müssen Sie die Konfiguration im zentralen Monitoring-System (CEN) und in den überwachten Komponenten abgeschlossen haben. Die wichtigsten Schritte sind dabei:
●
Das Hintergrund-Dispatching und das
Zentralsystem-Dispatching im CEN müssen aktiv sein (siehe
Methodenausführung
aktivieren und deaktivieren).
●
Überwachte Systeme müssen als solche der
Monitoring-Architektur bekannt gemacht worden sein (siehe
Mehrere Systeme
überwachen).
●
Überwachte Instanzen und Hosts müssen
über CCMS-Agenten am CEN registriert sein (siehe
CCMS-Agenten für
SAP-NetWeaver-Komponenten installieren).
● In allen überwachten Hosts Ihrer IT-Landschaft muss der Betriebssystemkollektor SAPOSCOL aktiv sein.
●
Komponenten, die für die Überwachung mit
GRMG instrumentiert sind, müssen entsprechend konfiguriert sein (siehe
GRMG-Überwachung
von SAP-NetWeaver-Komponenten)
●
Falls Sie eine zentrale
Verfügbarkeitsüberwachung von ABAP- und Java-Systemen und ihrer Instanzen
benötigen, verwenden Sie den Verfügbarkeitsagenten CCMSPING (
Verfügbarkeitsüberwachung
mit CCMSPING konfigurieren).
Ausführliche Informationen hierzu finden
Sie unter
Konfiguration der
Monitoring-Architektur.

Falls Sie für das zentrale Monitoring
den
SAP
NetWeaver Administrator verwenden, müssen Sie die Konfiguration gemäß des
Monitoring Setup Guide durchgeführt haben. Sie
finden das Dokument im SAP Service Marketplace im
Bereich SAP NetWeaver 7.0 – Operations
(http://service.sap.com/OperationsNW70).
Im Alert-Monitor fassen Monitore
thematisch zusammen gehörige Monitoring-Daten in einer Baumstruktur zusammen
(siehe
Alert-Monitorbaum).
Die Monitore der Sammlung SAP CCMS Technical Operations
Templates umfassen die wichtigsten Daten für die regelmäßige
Überwachung Ihres Systems. Die Sammlung wurde speziell für
Administrationsaufgaben erstellt.
Falls Sie für das zentrale Monitoring Ihrer Systemlandschaft den SAP NetWeaver Administrator verwenden, können Sie diese Templates direkt verwenden. Es werden Monitoring-Daten aller Systeme angezeigt, die sich im zugeordneten System Landscape Directory (SLD) befinden, und die vom CEN als zentral überwacht gekennzeichnet sind.
Falls Sie für das zentrale Monitoring Ihrer Systemlandschaft den Alert-Monitor verwenden, müssen Sie die Monitordefinitionen Ihrer IT-Landschaft anpassen; die hierfür notwendigen Schritte werden in der folgenden Vorgehensweise beschrieben:
Die Monitore der Sammlung SAP CCMS Technical Operations Templates zeigen im Auslieferungszustand nur Knoten des lokalen Systems an:

Modifizieren Sie die Monitordefinition so, dass die Werte aller gewünschten überwachten Systeme angezeigt werden:
...
1. Starten Sie den Alert-Monitor, indem Sie den Transaktionscode RZ20 eingeben, und aktivieren Sie die Pflegefunktionen, indem Sie Zusätze ® Pflegefunktionen ein wählen.
2.
Kopieren Sie die Monitorsammlung SAP CCMS Technical Operations, indem Sie die Sammlung
markieren, die Drucktaste
Kopieren
wählen, und Sie einen beliebigen Namen für Ihre Kopie eingeben.

Sie müssen die Sammlung zunächst kopieren, da Sie die ausgelieferten Standardmonitorsammlung nicht ändern können.
3.
Expandieren Sie Ihre Kopie, markieren Sie
den gewünschten Monitor, und wählen Sie die Drucktaste
Ändern. Sie
gelangen zum Bild Monitordefinition
editieren.
4.
Die Definition besteht aus Teilbäumen aus
verschiedenen Regeln (siehe
Regelknoten:
Regelbeschreibung und Verwendung). Expandieren Sie die Teilbäume, und
suchen Sie nach der Regel CCMS_DEFINE_R3_SYSTEMS.
Diese Regel gibt an, aus welchen Systemen Werte in dem Monitor angezeigt
werden sollen.

Die Knoten zur Verfügbarkeitsüberwachung mit CCMSPING und GRMG (siehe Überwachung der Verfügbarkeit) gehören aus technischen Gründen immer zum CEN. Daher existiert in diesen Teilbäumen die Regel CCMS_DEFINE_R3_SYSTEMS nicht.
5.
Markieren Sie die Regel, und wählen Sie
die Drucktaste
Ändern.
Wählen Sie in dem neuen Bild Regelknoten
Bearbeiten die Drucktaste
Weiter
>>.
6. Geben Sie im Gruppenrahmen Parameterwerte als Wert für den Parameter R3System die gewünschten Systeme ein. Dabei können Sie die folgenden Werte eingeben:
Eintrag |
Bedeutung |
<CURRENT> |
lokales System |
<ALL> |
alle Systeme, die der Monitoring-Architektur als überwachte Systeme bekannt sind |
<beliebiger Name> |
Systemgruppe; Sie können sich selbst eine
Systemgruppe definieren, die die gewünschten Systeme enthält (siehe |
J2EE_Systems |
Systemgruppe mit allen Java-Systeme, die über CCMS-Agenten am CEN registriert sind |
7. Falls Sie nicht nur Werte des lokalen Systems anzeigen lassen möchten, sollten Sie das Kennzeichen virtuelle Sammelknoten im Monitor anzeigen aktivieren. Dadurch werden die Werte jedes überwachten Systems in einem eigenen Teilbaum angezeigt.
8.
Wählen Sie die Drucktaste
Weiter
>>, und sichern Sie die geänderte Monitordefinition, nachdem Sie
alle entsprechenden Regelkoten geändert haben. Der Monitor hat nun z. B.
das folgende Aussehen:

Außerdem können Sie auch die Monitore um
weitere Monitoring-Werte erweitern oder Teile der Überwachung daraus
entfernen. Informationen hierzu finden Sie unter
Monitore und
Monitorsammlungen bearbeiten.
Falls Sie über Alerts in den o. g.
Monitoren automatisch informiert werden möchten, ordnen Sie den entsprechenden
MTE-Klassen als Autoreaktionsmethode eine Benachrichtigung zu. Sie müssen dann
nicht den Alert-Monitor aufrufen, um über einen möglichen Alert informiert zu
werden. SAP empfiehlt dabei, dass Sie für Ihre Benachrichtigungen die Alerts
an das Alert
Management (ALM) weitergeben. ALM bietet mehr Kommunikationskanäle und
erweiterte Benachrichtigungsfunktionen, wie z. B.
Stellvertreterregelungen, Benachrichtigungsvarianten (z. B. tagsüber per
E-Mail, nachts per SMS), Abonnieren von Alert-Themen und
Eskalationsmechanismen. Um CCMS-Alerts an das Alert Management weiterzuleiten,
müssen Sie nur die entsprechende Autoreaktionsmethode kopieren, anpassen und
zuordnen. Detailinformationen finden Sie im Abschnitt
Methode zur Weitergabe
von Alerts an das ALM konfigurieren.
Beachten Sie bezüglich Autoreaktionsmethoden allerdings Folgendes:
● Standardmäßig wird eine Autoreaktionsmethode immer in dem System ausgeführt, in dem der entsprechende Alert auftritt. Dies bedeutet auch, dass Sie die Konfiguration der Methode auch in jedem überwachten System durchführen müssen.
●
Eine Alternative ist die zentrale
Autoreaktionsmethode. Dabei wird die Methode nicht mehr im lokalen System,
sondern im CEN ausgeführt. Sie müssen also auch die nötigen
Konfigurationseinstellungen nur noch im CEN durchführen (siehe
Zentrale
Autoreaktionsmethoden einrichten).
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