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Funktionsdokumentation Monitoring bgRFC

 

Verwendung

Mit dem Monitoring können Sie als Administrator die Verarbeitung der bgRFC Aufrufe überwachen und steuern.

 

Voraussetzungen

Achtung Um Monitoring/Customizing durchführen zu können, benötigen Sie das Berechtigungsobjekt S_BGRFC.

 

Funktionsumfang

Neben der Anzeige der einzelnen Units und Queues stellen die Monitore noch die folgenden Funktionen zur Verfügung:

·        Zu jeder Unit kann der erste darin enthaltene Funktionsbaustein angezeigt werden. Diese Funktion wird nur für Units angeboten, die nach dem neuen Verfahren erstellt wurden.

·        Vom Monitor aus können Destinationen und Queues dynamisch gesperrt werden. Diese Funktion ist nur für Analysezwecke und nicht für den regulären Betrieb gedacht, da sie Auswirkungen auf die Laufzeit hat. Wenn eine Queue gesperrt werden soll, dann bezieht sich die Sperre auf die oberste Unit, welche diese Queue verwendet. Sobald die Unit-Sperre entfernt wurde, ist die Queue wieder freigegeben.

·        Es ist möglich Units und Queues zu löschen. Bei diesem Löschvorgang bleiben entgegen dem klassischen Verfahren die Abhängigkeiten erhalten, da die Units nur markiert werden und erst durch den Scheduler gelöscht werden.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Nach dem Löschen der Unit4 kann die Unit6 erst nach der Unit3 ausgeführt werden, da die Unit4 erst gelöscht wird, nachdem der Scheduler die Unit3 verarbeitet hat. Löscht man hingegen die Queue2, so ergibt sich folgendes Bild:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

 

Aktivitäten

Demzufolge wird die Unit6 nach der Unit2 ausgeführt. Alle markierten Units werden vom Scheduler gelöscht.

 

Achtung Das Löschen einer Queue oder Unit ist immer mit einem Risiko behaftet. In unseren Beispielen könnte es passieren, das die Unit6 auf einen Fehler läuft oder zu einem Datenschiefstand im Zielsystem führt, da die notwendigen Vorarbeiten in der Unit4 durch das Löschen entfallen sind!

 

 

Supervisor-Destination anlegen

Achtung Diese Einstellung muss nur einmal vorgenommen werden. Die Existenz einer Supervisor-Destination ist eine Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit des bgRFC !

 

Verwendung

Mit dieser Transaktion können Sie eine Supervisor-Destination für die bgRFC-Verarbeitung festlegen. Die Supervisor-Destination liest die Konfigurations-Einstellungen (siehe nachfolgende Schritte unter Scheduler konfigurieren) und startet bzw. stoppt die Scheduler entsprechend auf jedem Applikationsserver.

 

Voraussetzungen

Sie haben die Supervisor-Destination zuvor als RFC-Destination über die Transaktion SM59 gepflegt. Diese Destination muss entweder als ABAP , oder als logische Verbindung gepflegt werden. Sie muss dabei folgende Voraussetzungen erfüllen.

ABAP Verbindung :

Es darf kein Loadbalancing vereinbart sein

Es darf keine Systemnummer eingetragen sein

Es darf kein Server eingetragen sein.

Logische Verbindung :

Als Referenz für die logische Verbindung darf nur 'NONE', oder nichts eingetragen sein.

 

Für beide Verbindungstypen gilt, dass User, Passwort und Mandant gepflegt sein müssen. Der User muss dabei über geeignete Berechtigungen verfügen.

 

Vorgehensweise

Geben Sie den Namen der RFC-Destination im Feld Destinationsname ein und sichern Sie Ihre Eingabe.

Die Destination wird anschließend in der SM59 automatisch gesperrt, so dass sie nicht mehr geändert oder gelöscht werden kann. Wenn Sie die Destination ändern möchten, müssen Sie zuerst eine neue Destination in der SM59 anlegen und den entsprechenden Namen als Supervisor-Destination eintragen. Die bisherige Destination wird daraufhin in der SM59 entsperrt.

Beispiel

Wenn Sie z.B. die Einstellung für die maximale Anzahl an Schedulern verändert haben, ist die Supervisor-Destination dafür verantwortlich, dass diese Einstellungen auf allen Applikationsservern umgesetzt werden.

 

 

 

 

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