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Protokollierung und Tracing 
Die Protokollierung und das Tracing sind für die Analyse von Problemen von essenzieller Bedeutung. Sie werden für alle Komponenten angeboten, die für die Verwendungsart PI von SAP NetWeaver erforderlich sind.
Die Integration Engine verwendet Protokollierung und Tracing, um die Prozess-Schritte von Messages zu protokollieren und zu analysieren.
Während eine Message durch die Pipeline der Integration Engine verarbeitet wird, wird der aktuelle Status der Message protokolliert und als separate Message-Version (Protokoll-Version) abgelegt.
Traces im XML-Format werden an die Message angehängt und die gesamte Message wird in der Datenbank gesichert (persistiert). Es werden allerdings keine Message-Daten im Dateisystem aufbewahrt.
Mithilfe des Message-Monitors der Integration Engine können Sie Protokoll-Versionen und Traces von Messages anzeigen.
Weitere Informationen finden Sie unter
Logging und
Tracing
Die J2EE-Teile, d.h. Integration Builder (IB), Adapter Engine (AE) und Runtime Workbench (RWB) sowie das System Landscape Directory (SLD), verwenden alle die Standardprotokollierung der SAP NetWeaver J2EE Engine. Diese kann mit dem Service Log Configurator des Visual Administrator konfiguriert werden.
Auf dem Integration Server-Host (Integration Repository und Integration Directory können auf einem anderen Server installiert sein), steht <J2EEdir> in der unten stehenden Tabelle für Folgendes:
/usr/sap/<SAPSID>/<instance_name>/j2ee/cluster/server
Protokoll- und Trace-Dateien
Content |
Datei |
Pfad |
Technische Trace-Information |
tracefile.txt |
<J2EEdir>/services/servlet_jsp/work/jspTemp/ MessagingSystem/root/admin/ |
Anwendungsprotokoll für die Verwendungsart PI |
xi.log |
<J2EEdir>/log/applications/com.sap.xi |
Standardserver-Trace |
defaultTrace.trc |
<J2EEdir>/log |
Das Tracing ist standardmäßig nicht aktiviert. Um das Tracing zu aktivieren, führen Sie folgende Schritte aus:
...
1. Rufen Sie den Service Log Configurator auf.
2. Wechseln Sie in den advanced mode.
3. Wählen Sie die Registerkarte Location aus.
4. Wählen Sie einen Ort aus.
5. Ändern Sie die Severity von None auf den erforderlichen Wert, z. B. Debug.
Verfügbare Orte:
Komponente |
Ort |
Datei |
Pfad |
Integration Repository |
XIREP |
defaultTrace.trc |
<J2EE>/log |
Integration Directory |
XIDIR |
||
Mapping Runtime |
XIRUN |
||
Runtime Workbench |
XIRWB |
||
Adapter Engine |
com.sap.aii.af |
||
Messaging Runtime |
com.sap.aii.messaging |
||
Proxy Framework |
Com.sap.aii.proxy.framework |
Logging is activated by default. Um die voreingestellte Protokollebene zu ändern, führen Sie folgende Schritte aus:
...
1. Rufen Sie den Service Log Configurator auf.
2. Wählen Sie die Registerkarte Categories.
3. Wählen Sie Applications ® Exchange Infrastructure.
4. Ändern Sie die Severity auf den erforderlichen Wert.
Alte Protokolle werden komprimiert (als ZIP-Datei), um Speicherplatz zu sparen. Standardmäßig werden Protokolle bis zu einem Maximum von fünf Dateien mit 10 MB Speicherplatz geschrieben. Sobald alle fünf Dateien voll sind, werden die alten Protokolle in der ersten Datei mit neuen Daten überschrieben. Bevor die alten Protokolle überschrieben werden, sichert der Service Log Configurator die fünf Dateien in einer ZIP-Datei. Jede ZIP-Datei enthält also fünf Protokolldateien. Die Protokolle in diesen ZIP-Dateien nennen sich Archivprotokolle.
Sie können Traces und Archivprotokolle
mithilfe des Service Log Viewer im Visual Administrator anzeigen.
Weitere Informationen finden Sie im SAP J2EE Engine Administration Manual unter
Log
Viewer.