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Eigene Component als eigener
Konfigurationseditor 
Anstatt den generischen Konfigurationseditor zu verwenden, können Sie auch einen selbst erstellten Konfigurationseditor einsetzen. Dazu können Sie eine eigene Component für Ihren eigenen Konfigurationseditor schreiben:
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1. Erstellen Sie die Component, die Sie als Konfigurationseditor verwenden möchten.
2. Implementieren Sie das Component-Interface IWD_CFG_COMP_EDITOR in der Component, die Sie als Konfigurationseditor verwenden möchten.
3. Stellen Sie sicher, dass der Context für die Konfiguration identisch zu dem der Component ist, für die der Konfigurationseditor sein soll. Das können Sie auf zwei Arten realisieren:
○ Bauen Sie die Context-Struktur händisch genau so auf wie für die zu editierende Component.
Hierbei ist das Binden an die UI-Elemente einfach. Allerdings machen nachträgliche Änderungen am Context der zu editierenden Component eine Doppelpflege notwendig.
○ Lassen Sie sich die Context-Struktur dynamisch generieren.
Hierbei werden nachträgliche Änderungen am Context automatisch vollzogen, aber die dynamischen Zuweisungen können sich als kompliziert herausstellen.
4. Implementieren Sie die Component-Interface-Methoden.
In der Component-Interface-Methode INIT bekommen Sie eine Referenz auf das Interface IF_WD_CFG_COMP_EDITOR. An diesem Interface müssen Sie wiederum die Methode INIT rufen. Wenn Sie bei IF_WD_CFG_COMP_EDITOR->INIT den Parameter I_GENERATE_NODE_INFOS mit dem Wert X versorgen, dann wird Ihnen die Context-Struktur dynamisch erzeugt. Im anderen Falle nicht.
Das Component-Interface dient dazu, dass die äußere Component (die Rahmen-Component) dem eingebetteten Konfigurationseditor die gewünschten Ereignisse mitteilen kann, beispielsweise, dass der Benutzer des Editors den Sichern-Button gedrückt hat.
Methoden von IWD_CFG_COMP_EDITOR:
○ INIT
Übergabe des Service-Handlers, mit dem kommuniziert werden soll.
○ CANCEL
Mitteilung, dass Abbrechen gedrückt wurde.
○ SAVE
Mitteilung, dass Sichern gedrückt wurde.
○ CHECK
Mitteilung, dass eine Validierung notwendig ist. Diese Methode wird immer vor SAVE aufgerufen.
○ REFRESH
Mitteilung, dass Auffrischen gedrückt wurde.
○ ENTER_CHANGE_MODE und LEAVE_CHANGE_MODE
Der Start der Konfiguration erfolgt standardmäßig im Anzeigemodus. Wenn in den Änderungsmodus verzweigt werden soll, wird ENTER_CHANGE_MODE aufgerufen. Sie müssen über die Service-Handler-Methode REFRESH_CONTEXT aufrufen. Bei allen Attributänderungen und beim Anlegen neuer Attribute muss immer der Service-Handler aufgerufen werden.

Arbeiten Sie nie direkt am Context, sondern verwenden Sie immer den Service-Handler bzw. seine Methoden.
5. Weisen Sie über Bearbeiten ® Konfigurationsdaten Ihren neuen Editor der zu konfigurierenden Component zu und testen Sie Ihren Konfigurator.
Die Methoden des Component-Interfaces sind dafür da, dass der eingebettete Konfigurationseditor von den Aktionen auf der umgebenden Component erfährt und darauf reagieren kann. Mit den Methoden des Klassen-Interfaces pflegt der Entwickler des eigenen Konfigurationseditors die Daten. Was der Entwickler des eigenen Konfigurationseditors machen muss, ist das Erstellen eines User Interfaces und dann das Sicherstellen der Kommunikation mittels der beiden Interfaces.
Sie finden ein Beispiel im System in der Component WDR_TEST_CONFIG_EDITOR.