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Administration des Internet Graphics Service
(IGS) 
Der Internet Graphics Service (IGS) ist eine Infrastruktur, über die Anwendungsentwickler Grafiken mit minimalem Aufwand in einem Internet-Browser anzeigen können. Der IGS ist in die verschiedenen SAP-UI-Technologien von HTML GUI bis Web Dynpro ABAP/Java integriert und bietet eine Serverarchitektur, bei der Daten aus einem SAP-System oder einer anderen Quelle zur Erzeugung grafischer und nicht grafischer Ausgaben verwendet werden können.
Bis SAP Web Application Server 6.20 ist der IGS nur als Standalone-Engine verfügbar. Der Standalone-IGS ist eine Windows-Anwendung, die eigenständig auf einem Windows-IA32-Rechner läuft und mit mehreren Systemen verbunden ist.
Ab SAP Web AS 6.40 steht der IGS zusätzlich als fester Bestandteil von SAP Web AS zur Verfügung und wird bei jeder SAP Web AS-Installation mitinstalliert. Somit haben Sie bei SAP Web AS 6.40 die Wahl zwischen dem Standalone- und dem integrierten IGS.
Ab SAP NetWeaver 7.0 sollten Sie jedoch nur die integrierte IGS-Version nutzen.
Der integrierte IGS ist auf jedem SAP Web AS-Rechner vorhanden und wird zusammen mit SAP Web AS gestartet und gestoppt. Jedoch gehört der IGS nicht zum Kernel, so dass Patches separat erfolgen müssen.
Architektur
Der Internet Graphics Service (IGS) bietet eine Serverarchitektur, bei der Daten aus einem SAP-System oder einer anderen Quelle zur Generierung grafischer oder nicht grafischer Ausgaben verwendet werden können.
Weitere
Informationen zur Architektur finden Sie unter
IGS
Architecture.
Um den IGS von einem SAP-System aus verwenden zu können, müssen Sie sowohl im SAP-System als auch auf Seite des IGS einige Konfigurationseinstellungen vornehmen.
Auf Seite des SAP-Systems müssen Sie folgende Schritte ausführen:
● Bei ABAP: eine RFC-Destination im SAP-System pflegen, so dass das SAP-System auf den IGS zugreifen kann.
● Bei Web Dynpro Java: die URL des IGS pflegen.
Auf Seite des IGS müssen Sie folgende Schritte ausführen:
● RFC- oder HTTP-Listener konfigurieren, so dass der IGS für eingehende Anfragen vorbereitet ist.
Weitere
Informationen zur Konfiguration finden Sie unter
IGS-Konfiguration.
Werkzeuge
Zur Verwaltung des IGS können Sie folgende Tools einsetzen:
● Bei ABAP: Report GRAPHICS_IGS_ADMIN oder Transaktion SIGS, wo der Report gekapselt wurde.
● Bei Java: Web-Schnittstellenzugriff über die URL http://(hostname):(port), wobei der Hostname der Name des Rechners ist, auf dem der IGS installiert ist, z.B. P12345, und Port der Port des HTTP-Listener.
● Sie können den IGS auch mit dem CCMS-Monitor (Transaktion RZ20) überwachen.
Weitere Informationen finden Sie unter
Verwaltung des
Internet Graphics Service (IGS).
Folgende Administrationsaufgaben werden bei Bedarf im IGS ausgeführt:
Aufgabe |
Beschreibung |
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● Sie können den Status der IGS-Elemente wie Portwatcher, Listener, Interpreter usw. prüfen. ● Außerdem können Sie statistische Daten zur IGS-Nutzung abfragen wie: Anzahl der eingehenden und ausgehenden Anrufe, Mindest-, Höchst- und Durchschnittsvolumen der eingehenden und ausgehenden Daten sowie Mindest-, Höchst- und Durchschnittsverarbeitungszeit. ● Sie können Dump-Dateien anlegen und anzeigen, wenn Fehler auftreten oder indem Sie die Dumpdatei-Generierung aktivieren. ● Sie können die Trace-Stufe des Multiplexer anzeigen, herauf- und heruntersetzen. ● Sie können Ihre Diagramme testen. |
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Die verfügbaren Funktionen zur Verwaltung über Web-Schnittstelle sind dieselben wie bei der ABAP-Schnittstelle. Wenn Sie jedoch andere Seiten als die Verwaltungsstartseite aufrufen möchten, müssen Sie in die URL einen Verwaltungsbefehl aufnehmen. |
Sie können zur Überwachung des IGS ein SAP-System (Basis Release 6.10 und höher) verwenden. Die CCMS-Transaktion RZ20 wird als Überwachungswerkzeug benutzt. CCMS bietet dem Verwalter eine Übersicht über die aktuelle IGS-Konfiguration. Die verfügbaren Portwatcher und dazugehörigen Interpreter werden in einer Hierarchie abgebildet. CCMS zeigt darüber hinaus verschiedene Performance-Werte für die entsprechenden IGS-Komponenten an. Die Performance-Werte der verfügbaren Komponenten werden automatisch aktualisiert, so dass Engpässe schnell erkannt und beseitigt werden können.
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Grafiken stellen in der Regel kein Sicherheitsrisiko dar. Allerdings können die Daten sicherheitsrelevant sein, mit denen die Grafiken erstellt werden. Außerdem können die generierten Grafiken sensible Informationen (z.B. Löhne und Gehälter, vertraglich ausgehandelte Summen usw.) abbilden. |
Weitere Informationen finden Sie unter
Internet Graphics
Service.