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bgRFC-Scheduler:
Applikations-Server-spezifische Einstellungen 
Auf dem Karteireiter Scheduler: App.-Server der Transaktion SBGRFCCONF können Sie den bgRFC-Scheduler für die Outbound- und Inbound-Verarbeitung auf Applikationsserver-Ebene konfigurieren.

Die hier vorgenommenen Einstellungen werden nicht sofort aktiv, sondern erst nach dem nächsten Lauf des AUTOABAP.
Sie benötigen diese Transaktion nur, wenn Sie nicht die voreingestellten Default-Werte verwenden wollen.
Pflegen Sie für jeden eingetragenen Server nach Bedarf folgende Felder:

Wenn Sie für Ihre Applikationsserver eigene Default-Werte definieren möchten, können Sie dies tun, indem Sie einen Server-Eintrag mit dem Namen BGRFC_INSTANCE_DEFAULTS anlegen und für diesen Eintrag die gewünschten Werte hinterlegen. Diese Einstellungen gelten dann für alle Applikationsserver, für die keine abweichenden Werte gepflegt sind.
Scheduler-Anzahl
(Anzahl Outbound- bzw. Inbound-Scheduler pro Applikationsserver)
Anzahl der Scheduler (pro Applikationsserver). Eine große Anzahl von Schedulern erhöht bei einem System unter hoher Last den Durchsatz, da mehr Anfragen parallel abgearbeitet werden können. Bei niedriger Last können sich viele Scheduler dagegen gegenseitig blockieren und damit den Durchsatz verringern.

Auf einem Applikationsserver, auf dem ein Scheduler gestartet werden soll, sollten mindestens drei Dialog-Workprozesse zur Verfügung stehen. Für jeden weiteren Scheduler sollte ein weiterer Dialog-Workprozess vorhanden sein. Auf Applikationsservern, die weniger als drei Dialog-Workprozesse konfiguriert haben, wird kein Scheduler gestartet. Beachten Sie, dass sowohl Inbound- als auch Outbound Scheduler entsprechend Dialog-Workprozesse benötigen.
Die Werte haben folgende Bedeutung:
o -1 : Die Anzahl der Scheduler wird lastabhängig bestimmt (Default).
o 0 : Applikationsserver/Destination für die Verwendung mit bgRFC
gesperrt
o >0: Maximale Zahl laufender Scheduler für
Applikationsserver/Destination
Anzahl Verbindungen pro Server
(Maximale Anzahl offener Verbindungen pro Applikationsserver)
Dieser Parameter steuert, wie viele offene Verbindungen zu einem Server unterhalten werden dürfen. Es werden dabei alle bisher nicht verarbeiteten bgrfc-Aufrufe dieser Destination gezählt. Durch diesen
Parameter können Destinationen vor der Überflutung mit bgrfc-Aufrufen geschützt werden.
Für TCP/IP Verbindungen (externe Serverprogramme) sollte in der Regel nur eine mögliche Verbindung erlaubt werden.
Sie können auch auf der Ebene der Scheduler einstellen, wie viele offene Verbindungen ein Scheduler aufrecht erhalten darf. Ist die Anzahl möglicher Verbindungen pro Scheduler kleiner, als auf Destinationsebene, oder muss diese auf mehrere Destinationen verteilt werden, wird die maximale
Zahl offener Verbindungen pro Destination nicht immer erreicht.
Eine weitere Einschränkung besteht durch die maximale Zahl offener Verbindungen, die der Task Handler unterhalten darf.
o 0: Destination ist für die Bearbeitung durch bgRFC-Aufrufe
gesperrt.
Anteil Gateway-Resourcen
(Anteil an verfügbaren Gateway-Ressourcen in Prozent)
Gibt den Anteil der aktuell verfügbaren (freien) Gateway-Ressourcen an, die ein Scheduler belegen darf.
Durch die Einstellung dieses Parameters soll die Überlastung von Gateways vermieden werden.
Scheduler Idle-Zeit
(Leerlaufzeit eines Schedulers in Sekunden)
Die Idle-Zeit bestimmt, wie lange der Scheduler maximal wartet, wenn aktuell keine Anfragen von ihm zu bearbeiten sind. Liegen nach Ablauf dieser Zeit noch immer keine Anfragen vor, wird der Scheduler beendet.
Destinationen pro Server
(Maximale Anzahl der Destinationen, die ein Scheduler bearbeitet)
Lebenszeit Einträge
(Maximale Lebensdauer von Lastverteilungseinträgen in Sekunden)
Zur Lastverteilung werden automatisch Daten über die Last der Systeme gesammelt, zu denen tRFC oder qRFC Aufrufe gehen. Unter normalen Umständen werden diese Einträge durch zurückkommende Aufrufe aktualisiert.
Nur wenn ein Eintrag älter ist, als in diesem Parameter gepflegt, werden die Informationen aktiv von dem entsprechenden System angefordert.