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Vorgehensweisen (Interaktives) Formular einbinden Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Da die Einbindung eines Formulars in eine Web-Dynpro-Applikation bei dem Druck-Szenario und dem interaktiven Szenario weitgehend gleich ist, wird die Vorgehensweise für beide Anwendungsfälle gemeinsam im Folgenden beschrieben.

Formulare mit statischem Inhalt, also PDF-basierte Druckformulare, können zum Anzeigen oder Drucken von Daten innerhalb von Web-Dynpro-Applikationen verwendet werden.

Bei interaktiven Formularen können sie die Benutzereingaben, die im Web-Dynpro-Context gespeichert werden, für Ihre Web-Dynpro-Applikation weiter verwenden. 

Hinweis

Beachten Sie, dass in Szenarios, bei denen die templateSource/dataSource gefüllt sind, ein ADS verfügbar sein muss, damit das Formular erstellt werden kann. Die Eigenschaft pdfSource dagegen wird in diesem Fall ignoriert. Zusätzlich gibt es hierbei für die Eigenschaften enabled und readOnly die folgenden Besonderheiten:

        Wenn enabled gesetzt ist, dann geschieht die Anzeige über das ACF.
Wenn zusätzlich readOnly gesetzt ist, dann ist das Formular nicht eingabebereit.

        Wenn enabled nicht gesetzt ist, dann geschieht die Anzeige ohne das ACF, und readOnly wird nicht ausgewertet.

Vorgehensweise

       1.      Legen Sie im Web Dynpro Explorer für die von Ihnen bearbeitete Component eine View an oder wählen Sie eine View aus, die Sie um das Formular erweitern möchten.

       2.      Legen Sie im Context der View den Knoten mit Attributen an, der später an das Formular gebunden werden soll.

       3.      Ziehen Sie in der View das UI-Element StrukturlinkInteractiveForm aus der integration-Kategorie in den Layout-Designer.

       4.      Geben Sie für die Eigenschaft templateSource den Namen eines von Ihnen ausgewählten Formulars ein.

Sie können ein bereits vorhandenes Formular (z.B. über die F4-Hilfe) wählen oder einen Namen für ein neu anzulegendes Formular eingeben. Auf Basis der Schnittstelle des ausgewählten Formulars wird für das UI-Element InteractiveForm automatisch ein Context-Knoten mit Attributen generiert. Die Eigenschaft dataSource des UI-Elements wird automatisch an diesen Context-Knoten gebunden.

Wenn Sie ein neues Formular erstellen, führen Sie einen Doppelklick auf den Formularnamen aus.

...

                            a.      Der folgende Dialog teilt Ihnen mit, dass zur Erstellung des neuen Templates zunächst eine dazugehörige Schnittstelle festgelegt werden muss. Sie können an dieser Stelle natürlich auf eine bestehende Schnittstelle zurückgreifen, Sie können jedoch auch eine neue, für Ihre Web-Dynpro-View angepasste, Schnittstelle anlegen. Zur Erstellung einer neuen Schnittstelle geben Sie einen Namen an und klicken Sie die Context-Schaltfläche. Da der Anlegevorgang in konkretem Zusammenhang mit der von Ihnen bearbeiteten View steht, wird Ihnen nun der Context dieser View zur Auswahl eines geeigneten Knotens angeboten.

                            b.      Wählen Sie den in Schritt 2 angelegten Context-Knoten aus und schließen Sie den Dialog ab.

                            c.      Mit den beiden nun folgenden Dialogfenstern speichern Sie sowohl eine neue Schnittstelle als auch ein diese Schnittstelle verwendendes Formular, jeweils als eigenständiges Transportobjekt. Erst mit dem dritten Dialog-Fenster sichern Sie die bearbeitete View.

                            d.      Sie verzweigen in den Form Builder, um dort das Layout des neuen StrukturlinkFormulars zu gestalten. Sie können dabei als Einstieg in der Datenansicht über Felder generieren das Grundgerüst Ihres Formulars generieren lassen.
Beachten Sie bei der Layout-Gestaltung die Aspekte zum StrukturlinkÜbersetzungsanschluss für Formulare.

Auf der Basis des von Ihnen ausgewählten Web-Dynpro-Contexts wurde für die neue Schnittstelle ein XML-Schema erstellt, welches dem neuen Formular als Datenauswahl zur Verfügung steht.

                            e.      Sichern und aktivieren Sie Ihr Formular im Form Builder (Objekte des Typs SFPF und SFPI).

       5.      Wechseln Sie nach dem Abschluss der Formular-Gestaltung wieder zur Bearbeitung der Web-Dynpro-View.

Wenn Sie im Layout der View das UI-Element InteractiveForm markieren, können Sie sehen, dass die Verknüpfung des View-Context-Knotens mit dem Formular bzw. der zugehörigen Schnittstelle automatisch vorgenommen wurde.

       6.      Legen Sie fest, ob es sich um ein PDF-basiertes Druckformular oder ein interaktives Formular handelt.

       Wenn es sich um eine nicht-interaktive Verwendung des Formulars handelt, also ein PDF-basiertes Druckformular, stellen Sie sicher, dass die Eigenschaft enabled in der Eigenschaftentabelle nicht angekreuzt ist. Dieses ist der Standardfall.

       Wenn es sich um eine interaktive Verwendung des Formulars handelt, aktivieren Sie die Eigenschaft enabled in der Eigenschaftentabelle. Beachten Sie dabei die Aspekte, die bei der interaktiven Verwendung zu berücksichtigen sind.

       7.      Nach dem Befüllen der angelegten Context-Struktur z.B. mit Hilfe einer geeigneten Supply-Funktion und der Einbindung in die Navigation des Windows können Sie eine Anwendung anlegen und diese aktivieren und testen.

Nachträgliche Änderungen am Web-Dynpro-Context

Um in der Datenansicht neue Elemente für das Formular anzubieten, müssen Sie zunächst den zugehörigen Web-Dynpro-Context entsprechend erweitern. Dies geschieht wie üblich im Context Editor des Web Dynpro Explorers. Das Anstoßen einer Vorwärtsnavigation auf dem UI-Element InteractiveForm verzweigt anschließend wieder in den Form Builder, wodurch das XML-Schema, und damit die Datenansicht im Form Builder, automatisch angepasst wird.

Achtung

Wenn Sie für die Formular-Integration eine vorhandene templateSource verwendet haben, deren Schnittstelle nicht auf einem XML-Schema basiert, können Sie nachträglich keine weiteren Datenfelder hinzufügen.

Beachten Sie, dass auch andere Formulare Ihre Schnittstelle verwendet haben könnten und prüfen Sie genau, bevor Sie eine Schnittstelle ändern.

Ergebnis

In dem in der Web-Dynpro-Applikation angezeigten Formular stehen Ihnen die üblichen Adobe-Funktionen über die entsprechenden Schaltflächen zur Verfügung, z.B. Drucken oder als Kopie abspeichern.

Beispiel

Sie finden eine einfache Beispiel-Component für das interaktive Szenario im System in dem Paket SWDP_TEST unter WDR_TEST_IA_FORMS.

 

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