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RFC-Bitoptionen in SM59 setzen 
In der Transaktion SM59 können Sie nach Auswahl einer Destination die folgenden Einstellungen vornehmen:
· Im Reiter Spezielle Optionen->Spezielle Flags können Sie über Ankreuzfelder den Trace, sowie eine langsame RFC-Verbindung einschalten.
· Unter der Drucktaste RFC-Bitoptionen können Sie Flags für die RFC-Bitoptionen setzen.
Beachten Sie hierbei, dass Sie sich im
„Ändern“-Modus befinden müssen, um Änderungen auszuwählen. Falls
Sie sich im „Anzeige“-Modus befinden, erscheinen alle
Ankreuzfelder ausgegraut. Verwenden Sie die Ikone
, um zwischen Anzeige und Ändern umzuschalten.

Unter der Drucktaste RFC-Bitoptionen können Sie die folgenden Einstellungen vornehmen:

Jedesmal wenn Sie eine dieser Einstellungen verändern, erscheint ein Warnhinweis.

Durch klicken der Taste Info können Sie eine genaue Beschreibung der möglich Bitoptionen erhalten.
Das Popup erscheint, wenn Ihre aktuelle
Auswahl von der zuletzt gespeicherten Einstellung in der Tabelle RFCDES
abweicht (Ausnahme:Falls keine Checkbox ausgewählt ist, erscheint kein Popup
zur Änderungsübernahme).
Beim Betätigen der ENTER Taste werden Ihnen die vier folgenden Möglichkeiten angeboten:
1) Abbrechen; Dabei werden Ihre aktuellen Einstellungen auf bereits gespeicherte Einstellung in der Tabelle RFCDES zurückgesetzt.
2) Info; Hier bekommen Sie Info zu weiteren Schritten
3) Zurücksetzen; Hierbei werden alle Einstellungen zurückgesetzt, und RFC-Optionen auf den Initial Wert zurückgesetzt.
4) Ja, Mit dieser Taste können Sie alle aktuellen Einstellungen übernehmen und nach dem Verlassen des Popups die neue Einstellung mit dem drücken der Taste 'Sichern' in der Tabelle RFCDES eintragen.
Bitte beachten Sie, daß nach dem Betätigen der
ENTER Taste zu dem vorigen Dynpro gesprungen wird, falls keine Änderung zum
bereits gespeicherten Wert für die RFC-Option in der Tabelle RFCDES
festgestellt wird.
Wenn der Deltamanager deaktiviert wird, werden immer die kompletten Tabelleninhalte vom gerufenen Funktionsbaustein zurückgesendet, im Gegensatz zum Normalfall, in dem nur die geänderten Tabellenzeilen zurückgesendet werden. Je nach System und Funktionsbaustein erhöht sich hierdurch die Menge der versendeten Daten und die Performance verringert sich.
Der Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000001
In die "normalen" RfcTraces werden zusätzlich Statistikinformationen eingetragen. Diese ermöglichen bei Performanceproblemen eine Untersuchung, wo evtl. Zeit verbraucht wird. Allerdings benötigt das Eintragen dieser Statistikinformationen selbst etwas Performance.
Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000002
Deaktiviert die Komprimierung der Funktionsbaustein-Tabellen. Dadurch werden Tabellen vor dem Versenden nicht mehr komprimiert und erzeugen folgerichtig mehr Netzwerklast. Unter Umständen kann ein leichter Performancegewinn eintreten, da das Komprimieren entfällt, dies kann aber nicht vorhergesagt werden.
Der Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000004
Wird automatisch angelegt. Aktiviert bei der SAPJ2EE den FastMemoryChannel als Übertragungskanal anstatt CPIC.
Niemals manuell ändern!
Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000010
Die Ausführung einer Transaktion via #/n<tcode># in einem RFC-Kontext führt zum Abbruch der Verbindung. Mit Hilfe dieser Option wird die Verbindung aufrechterhalten. Nach dem Abbau des entfernten RFC-Kontextes werden die Funktionsbausteinparameter nicht mehr zum Aufrufer transportiert.
Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000020
Die Ausführung einer Transaktion via #/n<tcode># in einem RFC-Kontext wird verhindert. Die Ausführung der ABAP-Sprachelemente LEAVE TO .führen zum ABAP-Laufzeitfehler.
Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00001000
Mit Hilfe dieser Option können Sie die ABAP-Laufzeitanalyse für den entfernten RFC-Kontext aktivieren. Im Zielsystem können Sie dann über die Transaktion SE30 für den verwendeten RFC-Benutzer die protokollierten Laufzeit-Traces analysieren.
Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000040
Der Deltamanager dient der Performanceoptimierung. Er hat die Aufgabe zu prüfen, ob der Server Änderungen an einer Tabelle vorgenommen hat und schickt soweit möglich nur die geänderten Datensätze zurück. Wurde die Tabelle komplett geändert, sind es zu viele Änderungen oder ist der Deltamanager deaktiviert, werden immer die kompletten Tabellen verschickt. Anhand der Deltamanager-Traces kann man nachvollziehen welche Tabellenänderungen durchgeführt wurden und wie diese Änderungen zum Client zurück gesendet und beim Server empfangen werden.
Die Deltamanager-Traces können ja nach Tabelle
sehr umfangreich werden, aktivieren Sie daher diese Option nur mit Rücksprache
zu SAP.
Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000080
Wird bei der Ausführung eines Remote Function Calls aus einem externen Programm keine Anmeldesprache mitgegeben, so wird die Instanzsprache als Default-Anmeldesprache verwendet, und nicht die Benutzersprache, die im Benutzer-Stammsatz als Festwert gepflegt ist. Durch setzen dieser Option verwenden Sie die Benutzersprache, die als Festwert gepflegt ist.
Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000100
Wenn Sie diese Option auswählen, wird für die Ermittlung der Kommunikationscodepage die Sprache aus der SM59 verwendet und nicht die lokale Anmeldesprache. Nur für Unicode Systeme zutreffend.
Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000200
Beim Einsatz vom HTTP-Debugging (externes Debugging), wenn der Profilparameter rfc/ext_debugging inaktiviert ist (d. h. nicht den Wert 2 oder 3 beinhaltet, siehe Transaktion RZ12) kann man über diese Option das externes Debugging für diese Destination explizit aktivieren.
Wert der Bit-Option in Hex lautet: 00000400
Nur einer der Flags für
"Remote-Session-Behandlung" kann gesetzt werden.
Falls mehrere Bit-Optionen gesetzt sind,
werden die einzelnen Werte in
Hex aufaddiert.
Unter Remote Session Behandlung können Sie noch die folgenden Punkte aktivieren:
1. Verbindung nach /n im Zielsystem beibehalten
·
2. Ausführung von /n im Zielsystem verhindern
·
Unter Spezielle Optionen->Zeichenbreite im Zielsystem können Sie wählen, ob eine Non-Unicode Kommunikation, oder eine Unicode Kommunikation durchgeführt werden soll. Der voreingestellte Wert ist Non-Unicode.
Sie werden bei jeder Änderung an der
Unicode – Non-Unicode Einstellung aufgefordert einen Unicode-Test
durchzuführen. Drücken Sie
in der oberen Menüleiste des Bildschirms, um
den Unicode-Test durchzuführen.
Unter Spezielle Optionen->Zeichenkonvertierung können Sie wählen, ob bei einem Konvertierungsfehler ein Kurzdump erfolgen soll. Der voreingestellte Wert ist: Fehler ignorieren.