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Verwaltung 
Knowledge
Management (KM) kann nur in Verbindung mit dem
Application Server Java gestartet oder gestoppt werden. Informationen hierzu
finden Sie unter
Start und Stopp von
SAP-Systemen und -Instanzen.
Die Standalone Engine Search and Classification (TREX) wird unabhängig vom KM/Portal
gestartet und gestoppt (siehe
Start und Stopp von
TREX). Sollte TREX temporär nicht verfügbar sein, müssen Sie das KM/Portal
nicht stoppen. Sie können in diesem Zeitraum jedoch nicht Funktionen wie Suche
oder Indizierung nutzen. Sobald TREX wieder verfügbar ist, stehen Ihnen diese
Funktionen wieder zur Verfügung.
Ebenso wie das Portal kann Knowledge Management in einer verteilten Systemlandschaft betrieben werden. Informationen zum Lastausgleich finden Sie im Planning Guide -System Landscape Directory unter der Internetadresse service.sap.com/sld.
Ebenso wie das Portal nutzt Knowledge Management die Benutzerverwaltung der J2EE-Engine.
Weitere Informationen finden Sie unter
User Management
Engine.
Wie Sie bei einer SAP NetWeaver Systemkopie vorgehen, entnehmen Sie dem Leitfaden System Copy for SAP Systems Based on SAP Web AS ABAP 6.40. Sie finden diesen Leitfaden auf dem SAP Service Marketplace unter der Internetadresse service.sap.com/systemcopy unter folgendem Pfad: Solution Life-Cycle Management ® System Copy & Migration ® Media Library. Alternativ können Sie auch folgenden Pfad unter der Internetadresse service.sap.com/netweaver benutzen: SAP NetWeaver in Detail ® Solution Life-Cycle Management ® System Copy & Migration ® Media Library.
Für die KM-relevanten Schritte beachten Sie den Abschnitt Software Components: SAP KMC im SAP-Hinweis 785848 „Homogeneous and Heterogeneous System Copy for SAP Systems based on SAP Web Application Server 6.40“.
Für die Datensicherung und Wiederherstellung von Knowledge Management sind die selben grundlegenden Überlegungen und Vorgehensweisen gültig, die im Technical Operations Manual des Portals beschrieben sind (siehe Datensicherung und Wiederherstellung).
KM-Inhalte aus internen Repositorys als auch CM-Repositorys im Persistenz-Modus DB und der Hauptteil von KM-Konfigurationsdaten sind in der Datenbank abgelegt. Um also KM-Inhalte zu sichern, müssen Sie eine Sicherung der Datenbank durchführen. Informationen zur Sicherung und Wiederherstellung der Datenbank, finden Sie unter AS Java sichern und wiederherstellen.
Neben der Sicherung der Datenbank müssen Sie die Verzeichnishierarchie des Dateisystem-Repositorys /etc beachten, das System- und Konfigurationsdaten enthält. Standardmäßig finden Sie es unter .../usr/sap/<SAP System ID>/SYS/global/config/cm/etc. Beziehen Sie dieses Verzeichnis in die Datensicherung und Wiederherstellung von KM ein. Nutzen Sie hierzu Standardmechanismen.
Wenn Sie an Stelle der gesamten Datenbank nur einzelne Dateien (inklusive deren Eigenschaften und ACLs) selektiv in ihr Produktivsystem wiederherstellen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
...
1. Spielen Sie die gesicherte Datenbank auf einen zweite Portal-Installation (Zweitsystem) ein. Diese könnte z. B. ein Testsystem sein.
2.
Legen Sie auf dem Produktivsystem einen
WebDAV-Repository-Manager
an, der das betreffende CM-Repository auf dem Zweitsystem
anspricht.
3. Sie können nun auf dem Produktivsystem über das WebDAV-Repository auf die gewünschten Dateien zugreifen und diese in die gewünschten Ordner im Produktivsystem kopieren und damit wiederherstellen.

Bei der Wiederherstellung mit Hilfe von WebDAV können nur die Eigenschaften und ACLs der Dokumente eingespielt werden. Zusätzliche Metadaten wie Feedback, Bewertungen und Gelesen-Kennzeichen werden nur bei einer vollständigen Datenbankwiederherstellung eingespielt.
Falls Sie CM-Repositorys im Persitenzmodus DBFS betreiben, müssen Sie ein angepasstes Verfahren zur Datensicherung und Wiederherstellung nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter Sicherung und Wiederherstellung von CM-Repositorys im DBFS-Modus.
Inhalte auf Remote-Servern, die Sie mit Hilfe von Repository-Managern in das Knowledge Management eingebunden haben, werden standardmäßig nicht mit den von SAP beschriebenen Verfahren zu Datensicherung und Wiederherstellung gesichert. Berücksichtigen Sie dies in Ihrer Datensicherungs- und Wiederherstellungsplanung. Nutzen Sie zur Durchführung die bekannten Vorgehensweisen der IT-Abteilung Ihres Unternehmens.

Wir empfehlen, eine Übersicht aller eingebundenen Remote-Server bei ihren Projektunterlagen abzulegen. Um nachträglich solch eine Übersicht zu erstellen, können Sie die benötigten Informationen (Adresse des Remote-Servers und Pfadangaben) aus der Konfiguration von Knowledge Management entnehmen. Um die Konfiguration aufzurufen, wählen Sie im Portal Systemadministration ® Systemkonfiguration. Wählen Sie in der Feinnavigation Knowledge Management ® Content Management ® Repository Managers. Notieren Sie die Server-relevanten Informationen (z. B. die Angaben im Parameter Root Directory) von CM-, Dateisystem- und WebDAV-Repository-Managern, sowie von allen weiteren, in Ihrem Szenario eingesetzten Repository-Managern. Bei der Datensicherung können Sie dann auf diese Übersicht zurückgreifen.
Berücksichtigen Sie ebenfalls den
Abschnitt
Datensicherung und
Wiederherstellung von TREX. Beachten Sie, dass vor der vollständigen
Datensicherung (Offline) von TREX, im
Indizierungsmonitor
sämtliche Crawling-Tasks des KM angehalten werden müssen. Nach der
Wiederherstellung müssen sie die Crawling-Tasks reaktivieren.