qRFC-Überwachung: Queue-Gruppen erstellen
Im Customizing der qRFC-Überwachung durch die Monitoring-Architektur können Sie Unterbäume (Queue-Gruppen) definieren, die Meldungen zu bestimmten qRFC-Queues ausgeben sollen. Eine Queue-Gruppe kann dabei mehrere Eingangs- oder Ausgangsqueues umfassen. Queue-Gruppen dienen damit vor allem der Übersicht, da standardmäßig die Meldungen zu verschiedenen Queues in einen einzigen Unterbaum gemeldet werden.
Diese Vorgehensweise ist Teil des Prozesses Überwachung von qRFC-Aufrufen einrichten. Es wird daher vorausgesetzt, daß Sie den Teil des Prozesses, der vor dieser Vorgehensweise durchgeführt wird, bereits ausgeführt haben.
Sie befinden sich im Bild Sicht "Queue-Gruppen" ändern: Übersicht. Sie sehen die Einträge für die Queue-Gruppen, die für den gewählten Besitzer der Customizing-Einstellungen bereits existieren.
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1. Falls Sie eine neue Queue-Gruppe erstellen möchten, wählen Sie die Drucktaste Neue Einträge.
2. Falls Sie eine vorhandene Queue-Gruppe ändern möchten, wählen Sie die gewünschte Queue-Gruppe mit Doppelklick.
3. In beiden Fällen gelangen Sie zum Bild Sicht "Queue-Gruppen" ändern: Detail. Sie können hier die folgenden Daten eingeben, dabei steht Ihnen für jeden der Einträge auch die F1-Hilfe zur Verfügung:
Eintrag |
Bedeutung |
Besitzer |
Ihr Besitzername |
Queue-Gruppenname |
Name des Monitoring-Unterbaums im Alert-Monitor; wählen Sie einen sprechenden Namen, wie z. B. CRM* Outbound Queues oder APO Outbound Queues |
MTE Class |
technischer Namen für die Queue-Gruppe und damit Name der MTE-Klasse, die der Queue-Gruppe zugeordnet ist; verwenden Sie hier nur Buchstaben, Zahlen und Unterstriche (z. B. CRM_Outbound_Queues) |
Queue-Typ (I,O) |
Kennzeichen für Ausgangs-Queue (O) oder Eingangs-Queue (I) |
F1 Nachrichten-ID |
Identifikation einer Nachricht der Tabelle T100 für die Dokumentation der Queue-Gruppe |
F1-Nachrichten-Nr. |
|
Analysemethode |
alternative Analysemethode; standardmäßig sind den Ausgangs-Queues die Transaktion SMQ1 und den Eingangs-Queueus die Transaktion SMQ2 als Analysemethode zugeordnet |
Autoreakt.Methode |
Autoreaktionsmethode, die im Falle eines Alerts in dieser Queue-Gruppe ausgeführt wird; z. B. die Methode CCMS_Email_OnAlert, die automatisch per E-Mail oder Pager über einen Alert informiert (siehe Automatische Alert-Benachrichtigung definieren) |
Exit-FB |
Name eines Funktionsbausteins, der die zusätzliche Überwachung für diese Queue-Gruppe durchführen soll Definition der
Schnittstelle: Gebrauchsfertige
Beispiele: |
Exit-Parameter |
mögliche statische Parameter, die über die in der Schnittstelle übergebenen Parameter hinausgehen; abhängig vom Funktionsbaustein SALK_CRM_QUEUE_AGE: |
Parameterwert |
|
Exit pro Mdt. auf. |
gibt bei Inhalt X an, daß der Exit-Funktionsbaustein einmal pro Mandant laufen soll; als Folge werden die Daten, welche die Funktionsbausteine zurückmelden, getrennt für jeden Mandanten ausgegeben
Dieses Kennzeichen hat nur eine Bedeutung, wenn der Exit-Funktionsbaustein entsprechend programmiert ist. Dies ist z. B. bei SALK_CRM_QRFC_QUEUE_ENTRIES der Fall. |
Die Einträge Besitzer, Queue-Gruppenname, MTE Class und Queue-Typ (I,O) sind zwingend, alle anderen optional.
4. Sichern Sie die einzelnen Einträge.

Sie sollten die genannten Exit-Funktionsbausteine nur verwenden, wenn dazu dringender Bedarf besteht. Bei umfangreicher Verwendung von qRFC-Aufrufen werden die dazugehörigen Tabellen sehr groß, wodurch die Bausteine eine große Systemlast erzeugen können.
Sie haben ein oder mehrere Queue-Gruppen erstellt, wodurch Meldungen zu verschiedenen qRFC-Queues in verschiedenen Unterbäumen ausgegeben werden. Ein Beispiel für die Ausgabe der Queue-Gruppen im Alert-Monitor finden Sie unter Monitor Transactional RFC and Queued RFC.