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VorgehensweiseReverse Proxys konfigurieren Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Ein Reverse Proxy befindet sich zwischen einem Service-Consumer und einem Provider-Backend-System, von wo aus Consumer-Messages an einen Service-Endpunkt weitergeleitet werden.

Sie können ein Backend-System so konfigurieren, dass das Deployment eines Reverse Proxys unterstützt wird. Sie können Ersetzungsregeln für den Hostnamen, den HTTP-Port und den HTTPS-Port sowie das Pfadpräfix für Folgendes festlegen:

  • WSDLs, die vom Backend-System direkt exponiert werden

  • WSDLs, die in der UDDI-Registry publiziert werden

  • WSDLs, die beim Backend-System exponiert werden

Die Einstellungen für Proxy Server sind client-spezifisch. Sie können unterschiedliche Proxy-Einstellungen für jeden Client festlegen.

Reverse-Proxy-Einstellungen können dem UDDI-Bereich der Services Registry zugewiesen werden, die im Backend-System konfiguriert werden kann.

Vorgehensweise

Zum Anzeigen oder Ändern von Reverse-Proxy-Einstellungen gehen Sie folgernmaßen vor:

  1. Wechseln Sie auf die Registerkarte Technische Konfiguration.

  2. Wählen Sie Systemgrundeinstellungen.

  3. Wechseln Sie auf die Registerkarte Reverse-Proxy-Einstllgn.

    In einer Übersicht erhalten Sie die folgenden Einstellungen zu Reverse Proxys angezeigt.

    Reverse-Proxy-Name

    Ein eindeutiger Name im Client, auf den mithilfe einer Einstellung in der UDDI-Registry verwiesen werden kann.

    Name Eingangs-Http-Header-Host

    Dieses Attribut verweist auf das HTTP-Kopf-Feld Host.

    Sie können dort den Internet-Host sowie die Port-Nummer der erforderlichen Ressource angeben. Für gesendete Messages kann der HTTP-Kopf gesetzt oder nicht gesetzt sein.

    Eingangs-ICM-Port

    Gibt den Port an, an dem die Message in einer SAP-Instanz ankommt.

    Wenn der Sender den Zielport im HTTP-Kopf angibt, wird dieser als Eingangs-ICM-Port interpretiert.

    Hostnamen ersetzen

    Gibt den Hostnamen an, mit dem die Hostnamen in den Endpunkt-URLs, in den WSDLs und in den WSILs ersetzt werden.

    Metadaten-URLs - WSDL-URLs für Service, Binding und Porttyp - werden ebenfalls ersetzt.

    HTTP-Port ersetzen

    Die Port-Nummer des HTTP-Services wird verwendet, um die HTTP-Ports in den Endpunkten Metadaten-URLs zu ersetzen.

    HTTPS-Port ersetzen

    Die Port-Nummer des HTTP-Services wird verwendet, um die HTTPS-Ports in den Endpunkten Metadaten-URLs zu ersetzen.

    Zusätzliches Pfadpräfix

    Das Pfadpräfix für die Pfade der Endpunkte und Metadaten-URLs.

    Der Standardpfad eines ABAP-Services ist:

    http(s)://<host>:<port>/sap/bc/srt/xip/sap/<service definition (name of the ABAP object)>/<client>/<service name>/<binding name>

    Es kann jeder beliebige Alias-Namen vergeben werden: http(s)://<host>:<port>/<any name>

    Mit einem zusätzlichen Pfadpräfix <prefix> werden die Endpunkt- und Metadaten-URLs folgendermaßen dargestellt:

    http(s)://<host>:<port>/<prefix>/sap/bc/srt/xip/sap/<service definition (name of the ABAP object)>/<client>/<service name>/<binding name>

    Dies gilt auch für Aliasse:

    http(s)://<host>:<port>/<prefix>/<any name>

    Hinweis Hinweis

    Wenn eine Message zum tatsächlichen Endpunkt weitergeleitet wird, muss der Reverse Proxy das Präfix entfernen.

    Ende des Hinweises

    Metadatenprotokoll-Ersatz

    Sie können das Protokoll der WSDL-URLs für die UDDI-Publikation konfigurieren. Mögliche Werte sind HTTP, HTTPS oder Eingehend.

    • HTTP / HTTPS:

      Das konfigurierte Protokoll (HTTP/HTTPS) wird für die UDDI-Publikation verwendet. Importanweisungen für andere WSDL-Fragmente verwenden ebenfalls das konfigurierte Protokoll.

    • Eingehend

      HTTP wird für die UDDI-Publikation verwendet. Importanweisungen für andere WSDL-Fragmente verwenden das gleiche Protokoll wie die WSDL-Anfrage.

    Endpunktprotokoll-Ersatz

    Mögliche Werte sind config, http, https oder Eingehend.

    Wenn eine Anfrage für eine WSDL über ein bestimmte Protokoll gesendet wird, legen die Einstellungen für den Endpunktprotokoll-Ersatz die Protokoll-Ersetzungen dür die Endpunkt-URL fest.

    • HTTP / HTTPS

      Die Ersetzung wird ungeachtet der eigeheneden WSDL-Anfrage und Konfiguration vorgenommen.

    • Config

      Die Ersetzung wird wie in der Service-Konfiguration vorgenommen.

    • Eingehend

      Abhängig von der eingehenden WSDL-Anfrage verwendet die Ersetzung das gleiche Protokoll wie die WSDL-Anfrage.

    Hinweis Hinweis

    Der Reverse-Proxy-Name, der Name Eingangs-Http-Header-Host und der Eingangs-ICM-Port werden verwendet, um den Reverse Proxy zu identifizieren. Die anderen Einstellungen legen fest, welche Aktion für eine eingehende HTTP-WSDL-Anfrage ausgeführt wird.

    Ende des Hinweises