Objektverweis-Typen
Im Integration Repository gibt es unterschiedliche Typen von Objektverweisen. Welche Objektverweis-Typen verwendet werden, ist durch die semantischen Gegebenheiten der beteiligten Objekttypen festgelegt. Hierauf hat der Benutzer keinen Einfluss. Dennoch ist es wichtig, auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Objektverweis-Typen hinzuweisen, da diese sich beim Kopieren von Objekten unterschiedlich verhalten.
Es gibt folgende Objektverweis-Typen:
Objektverweis-Typen
Objektverweis-Typ |
Beschreibung |
Absoluter Objektverweis |
Software-Komponentenversion des verwendeten Objektes ist unabhängig von der Software-Komponentenversion des verwendenden Objektes. Nach dem Kopieren in eine neue Software-Komponentenversion verweist das verwendende Objekt auf ein Objekt in der ursprünglichen Software-Komponentenversion. Der Objektverweis wird durch das Kopieren nicht zerstört, da das verwendete Objekt in der ursprünglichen Software-Komponentenversion bereits existiert. Bei absoluten Objektverweisen können Sie beim Anlegen des Verweises die Software-Komponentenversion des verwendeten Objektes auswählen.
Beachten Sie, dass sich die
Eigenschaften eines absoluten Objektverweises ändern können, wenn Sie auf ein
Objekt in einer unterliegenden Software-Komponentenversion verweisen (siehe
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Relativer Objektverweis |
Software-Komponentenversion des verwendeten Objektes ist identisch mit der Software-Komponentenversion des verwendenden Objektes. Dies gilt analog, wenn das verwendete Objekt in einer Software-Komponentenversion liegt, auf der die Software-Komponentenversion des verwendenden Objekts aufbaut. Nach dem Kopieren in eine neue Software-Komponentenversion verweist das verwendende Objekt auf ein Objekt in der neuen Software-Komponentenversion. Da das verwendete Objekt nicht mitkopiert wurde, geht der Objektverweis zunächst ins Leere. Wenn Sie im Integration Builder von der Kopie des verwendenden Objektes zum verwendeten Objekt navigieren wollen, so werden Sie durch eine Meldung über diesen Sachverhalt informiert. Damit der Objektverweis wieder gültig wird, müssen Sie das verwendete Objekt namensgleich in die neue Software-Komponentenversion SWC2 kopieren. Der Namensraum des kopierten verwendeten Objektes muss identisch mit dem Namensraum des ursprünglichen verwendeten Objektes sein. Bei relativen Objektverweisen ist die Software-Komponentenversion des verwendeten Objektes beim Anlegen des Verweises festgelegt und kann nicht ausgewählt werden. |
Automatischer Objektverweis |
Wenn die Software-Komponentenversion des verwendeten Objektes identisch mit der Software-Komponentenversion des verwendenden Objektes ist, dann verhält sich der automatische Objektverweis wie der relative. Im anderen Fall verhält sich der automatische Objektverweis wie der absolute. |
Objektverweise bei Integrationsszenarien & -Prozessen
Verwendendes Objekt |
Verwendetes Objekt |
Objektverweis-Typ |
Integrationsszenario |
Interne Action (in einer Anwendungskomponente vom Typ Produkt oder Hauptinstanz) |
Absoluter Objektverweis |
Integrationsszenario |
Externe Action (in einer Anwendungskomponente vom Typ Vorlage) |
Relativer Objektverweis |
Integrationsszenario |
Integrationsprozess (in einer Anwendungskomponente vom Typ Produkt oder Hauptinstanz) |
Absoluter Objektverweis |
Integrationsszenario |
Integrationsprozess (in einer Anwendungskomponente vom Typ Vorlage) |
Relativer Objektverweis |
Integrationsszenario |
Message-Interface (innerhalb einer Verbindung, wenn Anwendungskomponente vom Typ Produkt oder Hauptinstanz) |
Absoluter Objektverweis |
Integrationsszenario |
Message-Interface (innerhalb einer Verbindung, wenn Anwendungskomponente vom Typ Vorlage). |
Relativer Objektverweis
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Integrationsszenario |
Interface-Mapping (innerhalb einer Verbindung) |
Absoluter Objektverweis |
Integrationsprozess |
Message-Interface |
Relativer Objektverweis |
Integrationsprozess |
Interface-Mapping |
Relativer Objektverweis |
Action |
Message-Interface |
Relativer Objektverweis |
Objektverweise bei Interface-Objekten
Alle Objektverweise zwischen Interface-Objekten sind relative Objektverweise.

Interface-Objekte sind immer nur zusammen mit den jeweils verwendeten Objekten vollständig sind und müssen daher zusammen ausgeliefert werden.
Objektverweise bei Mapping-Objekten
Verwendendes Objekt |
Verwendetes Objekt |
Objektverweis-Typ |
Interface-Mapping |
Message-Interface |
Automatischer Objektverweis |
Interface-Mapping |
RFC, IDoc |
Automatischer Objektverweis |
Interface-Mapping |
(Fault-)Message-Typ, Externe Message, RFC-Message |
Automatischer Objektverweis |
Interface-Mapping |
Message-Mapping |
Relativer Objektverweis |
Interface-Mapping |
Mapping-Programm (Java-Klasse, XSL) |
Relativer Objektverweis |
Message-Mapping |
(Fault-)Message-Typ |
Automatischer Objektverweis |
Message-Mapping |
IDoc |
Automatischer Objektverweis |
Message-Mapping |
RFC-Message |
Automatischer Objektverweis |
Message-Mapping |
Externe Message |
Automatischer Objektverweis |
Mapping-Vorlage |
Datentyp |
Automatischer Objektverweis |
Mapping-Vorlage |
Komplexer Typ (RFC, IDoc, Externe Definition) |
Automatischer Objektverweis |
Verwendendes Objekt |
Verwendetes Objekt |
Objektverweis-Typ |
Bemerkung |
Integrationsszenario |
Action (in einer Anwendungskomponente vom Typ Produkt oder Hauptinstanz)
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Absoluter Objektverweis
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Die Software-Komponentenversion einer Action innerhalb einer Anwendungskomponente vom Typ Produkt orientiert sich an der Produktversion (der Anwendungskomponente) und ist unabhängig von der Software-Komponentenversion des Integrationsszenarios (siehe Integrationsszenario). |
Integrationsszenario |
Action (in einer Anwendungskomponente vom Typ Vorlage)
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Relativer Objektverweis
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Actions innerhalb einer Anwendungskomponente vom Typ Vorlage müssen in derselben Software-Komponentenversion wie das Integrationsszenario liegen (nicht notwendig im selben Namensraum) (siehe Integrationsszenario). |
Integrationsszenario |
Interface-Mapping (innerhalb einer Verbindung) |
Absoluter Objektverweis
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Die Software-Komponentenversion des Interface-Mapping ist unabhängig von der Software-Komponentenversion des Integrationsszenarios (siehe Integrationsszenario). |
Message-Typ |
Datentyp |
Relativer Objektverweis |
Message-Typ und Datentyp müssen in derselben Software-Komponentenversion liegen. Beide Objekte werden zusammen ausgeliefert. |
Interface-Mapping |
Mapping-Programm
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Relativer Objektverweis
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Das Mapping-Programm muss in der gleichen Software-Komponentenversion und im gleichen Namensraum wie das Interface-Mapping liegen (siehe Interface-Mappings). |