Anlegen von Vorlagen
Der IT-Prozess beschreibt, wie das Anlegen von Vorlagen für Räume bzw. Raumteile erfolgt. Der Administrator erstellt Vorlagen entsprechend den speziellen Zusammenarbeitsabläufen im Unternehmen. Am einfachsten ist das Erstellen einer Vorlage durch das Kopieren und Anpassen einer SAP-Standardvorlage.
Dieser IT-Prozess ist Bestandteil von folgendem IT-Szenario:
IT-Szenario |
Szenariovariante |
Enabling User Collaboration |
Zusammenarbeit in virtuellen Räumen |
Dem Benutzer ist die Portralrolle Content-Administration zugeordnet:
Der folgende IT-Prozess läuft in der Verwendungsart Enterprise Portal (EP) ab:
...
1. Raum-bzw. Raumteilvorlage kopieren und Duplikat bearbeiten
Die Fachabteilung benötigt eine neue unternehmensspezifische Vorlage. Der Administrator legt diese Vorlage im Testsystem an. Da SAP eine Reihe von Standardvorlagen für gängige Geschäftsprozesse liefert, kann der Administartor eine geeignete SAP-Standardvorlage kopieren (duplizieren) und nach Bedarf anpassen.
Das Duplikat übernimmt die Vorgabe für die Struktur des Raums oder Raumteils (Seiten des Workset) sowie die Attribute der Vorlage, erlaubt aber Anpassungen.
2. Optional: Geschäftsanwendungen in die Vorlage integrieren
Die in der Vorlage definierte Raum- bzw Raumteilstruktur kann um weitere Anwendungen ergänzt werden. Hierzu nimmt der Administrator die entsprechenden iViews in das Workset auf, das der Raumvorlage zugeordnet ist. Die Erweiterung des Worksets erfolgt im Portal Content Directory (PCD).
3. Berechtigungen für die Verwendung der Vorlage definieren
Um sicherzustellen, dass die Vorlage nur vom vorgesehenen Benutzerkreis verwendet werden kann, legt der Administrator in den Attributen der Vorlage die Berechtigungen fest.
4. Vorlage innerhalb der Systemlandschaft transportieren
Die unternehmesspezifisch angepasste Vorlage wird im Testsystem geprüft und bei Bedarf korrigiert. Hierbei hilft die Validierungsfunktion. Sie erkennt Probleme und zeigt Lösungswege auf.
Wenn die Vorlage im Testsystem den Anforderungen entspricht und ein fehlerfreies Funktionieren der angelegten Räume gewährleistet, wird sie ins Konsolidierungssystem und danach ins Produktivsystem transportiert.
Die neue Raum- oder Raumteilvorlage ist im Produktivsystem verfügbar.