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VorgehensweiseSysteme anlegen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Sie legen Systeme an, um Sie im Solution Manager in Projekten verwenden zu können.

Für SAP-Produkte, die auf ABAP basieren, ermittelt das System die angezeigten Daten automatisch, wenn Sie die automatische Datenermittlung für die Systemlandschaft eingerichtet haben. Sie können diese Daten ergänzen oder die Datenquelle auf manuelle Pflege umstellen.

Für SAP-Produkte, die nicht auf ABAP basieren, und Nicht-SAP-Produkte müssen Sie Systeme selber anlegen, um sie im operativen Betrieb in Ihrer Lösungslandschaft zu verwenden.

Voraussetzungen

Sie befinden sich in der Transaktion Systemlandschaft Solution Manager (SMSY).

Vorgehensweise

Systeme über Assistenten anlegen

Hinweis Hinweis

Sie können Systeme auch geführt über einen Assistenten anlegen. Um den Assistenten aufzurufen, markieren Sie die Landschaftskomponente Systeme und wählen Sie Neues System mit Assisten anlegen aus dem Kontextmenü.

Ende des Hinweises
Systeme anlegen
  1. Markieren Sie die Landschaftskomponente Systeme und wählen Sie Neues System anlegen aus dem Kontextmenü.

  2. Geben Sie auf dem nachfolgenden Dialogfenster die System-ID als Systemnamen ein. Falls es in Ihrer Systemlandschaft Systeme mit identischem Namen gibt, ergänzen Sie die Systemnamen, um sie zu unterscheiden, z. B. System AAA_1 und System AAA_2.

  3. Wählen Sie aus der Wertehilfe ein Produkt, eine Produktversion und eine Installationsnummer.

  4. Sichern Sie Ihre Eingaben.

    Hinweis Hinweis

    In der Systemlandschaft leitet der Solution Manager die relevanten Hauptinstanzen aus dem gewählten Produkt ab und zeigt sie unterhalb des Systems im Übersichtsbaum an. Gemäß der SAP-Produktdefinition entspricht eine Hauptinstanz einer unabhängig installierbaren Einheit. Die ABAP-basierte Hauptinstanz ist automatisch als relevant gekennzeichnet.

    Ende des Hinweises
  5. Falls die automatische Kennzeichnung der relevanten Hauptinstanz nicht korrekt ist, markieren Sie das System und setzen Sie auf der Registerkarte Auswahl der Hauptinstanzen gegebenenfalls folgende Kennzeichen:

    • für ABAP-basierte Hauptinstanzen: Kennzeichen Relevant für die relevante ABAP-basierte Hauptinstanz und Zusätzlich installiert für alle weiteren ABAP-basierten Hauptinstanzen

    • für Nicht-ABAP-Hauptinstanzen: Kennzeichen Relevant für mehrere Nicht-ABAP-Hauptinstanzen

    Hinweis Hinweis

    • Weil bei einem konkreten System nicht immer alle möglichen Hauptinstanzen gemäß der SAP-Produktdefinition installiert werden, können Sie für eine konkrete Installation eines Produkts die tatsächlich relevanten Hauptinstanzen auswählen.

    • Nur relevante Hauptinstanzen werden im operativen Betrieb in Ihrer Lösungslandschaft angezeigt.

    • Sie können nur den relevanten Hauptinstanzen Systembestandteile zuordnen.

    • Um Inkonsistenzen in der Lösungslandschaft zu vermeiden, können Sie das Kennzeichen Relevant nicht entfernen, wenn das System in einer logischen Komponente verwendet wird.

    Ende des Hinweises
  6. Ordnen Sie auf der Registerkarte Auswahl der Hauptinstanzen den relevanten Hauptinstanzen gegebenenfalls Systembestandteile zu, z.B. einen ITS:

    1. Setzen Sie für die relevanten Hauptinstanzen das Kennzeichen Zuordnung Systembestandteil.

    2. Wählen Sie das Systembestandteil aus der Wertehilfe.

    3. Legen Sie gegebenenfalls neue Systembestandteile an über die Drucktaste Systembestandteil anlegen.

  7. Erfassen Sie gegebenenfalls weitere Informationen zum System.

    Sie können ein System z.B. als geplant oder produktiv kennzeichnen.

  8. Sichern Sie Ihre Eingaben.

ABAP-basierte Hauptinstanzen für SAP-Produkte festlegen

Hinweis Hinweis

Um mehrere ABAP-Hauptinstanzen in eine logische Komponente für ein System aufnehmen zu können und damit in Projekten und Lösungen nutzen zu können, markieren Sie diese zusätzlichen ABAP-Hauptinstanzen als zusätzlich installiert. Das System übernimmt die markierten Hauptinstanzen in den linken Bildschirmbereich.

  1. Markieren Sie die ABAP-Hauptinstanz im linken Bildschirmbereich unterhalb des zu definierenden Systemes.

  2. Um RFC-Verbindungen zu diesem System generieren zu können, geben Sie auf der Registerkarte Kopfdaten die Systemnummer und den Messageserver an.

  3. Erfassen Sie auf der Registerkarte Mandanten die Mandanten für die gewählte Hauptinstanz.

  4. Geben Sie eine Nummer für den Mandanten an.

  5. Geben Sie optional eine Bezeichnung für den Mandanten an.

  6. Geben Sie optional mit Hilfe der Wertehilfe eine Rolle an.

  7. Geben Sie ein logisches System an.

  8. Sichern Sie Ihre Eingaben.

  9. Um für die einzelnen Mandanten RFC-Verbindungen zu erhalten, haben sie zwei Möglichkeiten:

    • Ordnen Sie den einzelnen Mandanten bestehende RFC-Verbindungen zu:

      1. Markieren Sie auf der Registerkarte Mandanten einen Mandanten.

      2. Wählen Sie die Drucktaste RFC-Destinationen zuordnen und prüfen.

      3. Wählen Sie aus der Wertehilfe für die einzelnen RFC-Verbindungsarten eine bestehende RFC-Verbindung aus.

      4. Um die RFC-Destinationen in diesem Mandanten für das zentrale System-Monitoring weiter zu verwenden, setzen Sie das Kennzeichen RFC-Dest. für System-Monitoring zuweisen. Sie brauchen dieses Kennzeichen nur für einen Mandanten pro System zuzuweisen.

      5. Sichern Sie Ihre Auswahl.

    • Generieren Sie die RFC-Verbindungen für die einzelnen Mandanten neu.

      Weitere Informationen finden Sie unter RFC-Verbindungen generieren.

      Hinweis Hinweis

      Sie können keine RFC-Verbindungen für geplante Systeme generieren.

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    Diesen Schritt können Sie auch nachträglich ausführen.

  10. Sie können auf der Registerkarte Instanzen die Instanzen angeben. Für den zugehörigen Server bietet Ihnen das System in der Wertehilfe die Server an, die Sie vorher unter der Landschaftskomponente Server definiert haben.

  11. Sie können auf der Registerkarte Softwarekomponenten Details zu den installierten Softwarekomponenten anschauen und deren Supportpackage-Stand angeben/ ändern.

  12. Sichern Sie Ihre Eingaben.

    Hinweis Hinweis

    Wenn für mindestens einen Mandanten eine RFC-Verbindungen für lesende Zugriffe existiert, können Sie über die Drucktaste Systemdaten remote lesen Systemdaten auffrischen. Sie können die automatische Aktualisierung der Systemdaten beim Generieren der RFC-Verbindungen ausführen.

    Ende des Hinweises
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Nicht-ABAP-basierte Hauptinstanzen von SAP-Produkten und Hauptinstanzen von Nicht-SAP-Produkte festlegen
  1. Markieren Sie das System, zu dem Sie Hauptinstanzen detaillierter beschreiben wollen, und setzen Sie auf der Registerkarte Auswahl der Hauptinstanzen das Kennzeichen Relevant für die gewünschten Hauptinstanzen.

  2. Markieren Sie die Hauptinstanz und geben Sie im rechten Bildbereich die erforderlichen Daten ein.

  3. Sichern Sie Ihre Eingaben.