Projekte
Sie arbeiten mit dem SAP Solution Manager, um Ihre Lösung zu evaluieren und zu implementieren.
Sie arbeiten mit dem SAP Solution Manager, um eine Lösung zu erstellen, die in einem Einführungsprojekt als Vorlage dient. In der Vorlage werden vorkonfigurierte Inhalte (Dokumentation, Vorkonfiguration, Testfälle/geschäftliche Testanforderungen) eingebunden, die wieder verwendet werden. Im Folgenden wird nur ein typischer Ablauf eines Einführungsprojektes beschrieben. Weitere Informationen zur Erstellung von vorkonfigurierten Inhalten und Vorlagen finden Sie unter Arbeiten mit einer Vorlage.
...
1. In den Roadmaps finden Sie Dokumente, Informationen und Vorgehensweisen für alle Phasen Ihres Projektes.

Mit dem SAP Solution Manager nutzen Sie Funktionalität des Knowledge Warehouse, die mit dem SAP Web Application Server ausgeliefert wird. Der Solution Manager kann auch mit einer bereits bei Ihnen installierten Version des Knowledge Warehouse zusammenarbeiten, dies ist aber keine Voraussetzung für den Einsatz des Solution Manager.
2. Die eigentliche Arbeit mit dem SAP Solution Manager setzt gegen Ende der Evaluierungsphase ein. Als ersten Schritt definieren Sie im SAP Solution Manager ein Projekt:
a. In der Projektverwaltung legen Sie administrative Daten ab, beispielsweise Projektanfang und –ende und Projektmitarbeiter.
b. Sie legen den Umfang des Projektes fest.
c. Sie definieren die Systemlandschaft, die Sie für die Einführung Ihrer Lösungen benötigen.
3. Sie definieren einen Business Blueprint, in dem Sie Ihre Organisationseinheiten, Stammdaten, Geschäftsszenarios und –prozesse dokumentieren, die Sie für die Einführung Ihrer Lösungen benötigen. Im Rahmen dieser Definition des Business Blueprint lesen Sie die von SAP und Partnern zur Verfügung gestellte Dokumentation, erstellen Projektdokumentation und (nur bei Einsatz des SAP Quality Center by HP) geschäftliche Testanforderungen und ordnen einzelnen Prozessschritten Transaktionen zu.
4. Ausgehend vom Solution Manager konfigurieren Sie Ihre Geschäftsszenarios in den Entwicklungssystemen.
5. Sie überprüfen die mitgelieferten Testfälle für Ihre Lösung und ordnen einzelnen Prozessen und Prozessschritten weitere Testfälle zu.
6. Sie führen Konsistenzprüfungen für das Customizing Ihrer Geschäftsprozesse mit dem Customizing Scout durch, d.h. Sie überprüfen, ob bestimmtes Customizing in verschiedenen Anwendungskomponenten noch synchron ist. Sie verwenden die Customizing-Verteilung, um Customizing synchron zu halten.
7. Sie organisieren Tests. Dazu können Sie die Testfälle wieder verwenden, die während der Konfiguration ausgewählt wurden.
Wenn Sie das SAPQuality Center by HP einsetzen, organisieren Sie die Tests damit und verwenden die Testfälle, die Sie im Quality Center den geschäftlichen Testanforderungen zugeordnet haben.
8. Sie erstellen Lernmaterial und Learning Maps (computergestützte Selbstlernkurse) für die Schulung der Endanwender.

· Sie können zu jeder Phase des Projekts eine Projektauswertung starten und sich über den Stand Ihres Projektes informieren, beispielsweise über den Fortschritt im Rahmen der Konfiguration oder des Testens.
· Sie können über die Benutzereinstellungen Registerkarten im Business Blueprint und in der Konfiguration ausblenden bzw. einblenden.