Analyse anlegen 
Sie möchten eine neue oder eine optimierte Analyse anlegen. Folgende Eigenschaften einer Analyse legen Sie beim Anlegen fest:
Das Analyseprojekt, zu dem sie die Analyse anlegen
Den Namen der Analyse
Den Startzeitpunkt der Analyse
Die Systeme
Die Zeitplanung
Allgemeine Einstellungen
Sie haben den Assistenten zur Lösungsdokumentation aufgerufen.
Sie verfügen über ein Analyseprojekt, zu dem Sie die Analyse anlegen wollen.
Unter Typische Aufgaben wählen Sie Analyse anlegen.
Sie können eine Analyse zu einem bestimmten Analyseprojekt auch in der Übersicht zu den Analyseprojekten anlegen:
Wählen Sie Analyseprojekte.
Im Bereich Analyseprojekte markieren Sie das Analyseprojekt, zu dem Sie eine Analyse anlegen wollen.
Im Bereich Analysen für Analyseprojekt '<Name des Analyseprojekts>' wählen Sie Anlegen.
Sie gelangen zur Guided Procedure Analyse Anlegen, die Sie beim Anlegen der Analyse unterstützt.
Im ersten Schritt bestimmen Sie das Analyseprojekt, zu dem Sie die Analyse anlegen, und Sie legen den Zeitpunkt für den Start der Analyse fest.
Hinweis
Wenn Sie mit dem Anlegen der Analyse in der Übersicht zu den Analyseprojekten beginnen, legen Sie das Analyseprojekt dort fest.
Öffnen Sie die Wertehilfe zu Analyseprojekt und wählen Sie einen Eintrag; wenn das Analyseprojekt bereits festgelegt ist, entfällt dies.
Klicken Sie in das Feld Name und vergeben Sie einen Namen für die Analyse.
Öffnen Sie die Wertehilfe zur Zeitplanung und wählen Sie einen der folgenden Einträge:
Sofort, um die Analyse nach dem Anlegen sofort zu starten (Standardeinstellung)
Planung, um einen bestimmten Zeitpunkt für den Start der Analyse wie folgt festzulegen:
Klicken Sie in das Feld Geplantes Startdatum oder öffnen Sie die zugehörige Wertehilfe, um ein Datum für den Start der Analyse anzugeben.
Klicken Sie in das Feld Geplante Startzeit und tragen Sie eine Uhrzeit ein.
Wählen Sie Weiter, um den nächsten Schritt aufzurufen.
In diesem Schritt legen Sie die Systeme fest, von denen Sie Daten für die Analyse erwarten können. Die Systeme legen Sie mit den logischen Komponenten fest, die dem zugrunde liegenden Analyseprojekt durch Prüfschritte zugeordnet wurden und durch die Rolle, die ein System einnimmt.
Im Bereich Systemauswahl werden die logischen Komponenten angezeigt sowie die Systeme und Mandanten, die zu einer logischen Komponente und der gewählten Systemrolle verfügbar sind.
Hinweis
Systemrollen können Sie sowohl übergreifend als auch individuell einstellen. Öffnen Sie oberhalb der Systemauswahl die Wertehilfe zu Systemrolle und wählen Sie einen Eintrag, um eine Systemrolle für alle aufgeführten logischen Komponenten einzustellen. Um eine individuelle Systemrolle für eine bestimmte logische Komponente einzustellen, öffnen Sie die Wertehilfe der zugehörigen Systemrolle und wählen einen Eintrag aus.
In der Systemauswahl wird für jede logische Komponente Folgendes angezeigt:
Name der logischen Komponente
Systemrolle. Sie können die Systemrolle individuell einstellen.
System, das sich aus der logischen Komponente und der zugewiesenen Systemrolle ergibt
Mandant, der sich aus der logischen Komponente und der zugewiesenen Systemrolle ergibt
Status. Zeigt an, ob bei der eingestellten Kombination von logischer Komponente, System und Mandant Probleme auftreten können, zum Beispiel, weil ein System oder ein Mandant nicht auffindbar sind.
Klicken Sie auf das Bewertungskennzeichen, um eine detaillierte Angabe zu erhalten.
Prüfschritte. Zeigt die Anzahl der auszuführenden Prüfschritte an.
Workload, SQL und BAdI. Die Eingabebereitschaft der Ankreuzfelder Workload, SQL und BAdI zeigt an, dass Sie Statistikdaten des betreffenden Typs für die Analyse erwarten können. In diesem Fall ist standardmäßig das Kennzeichen gesetzt. Die Analyse bezieht die Daten ein.
Hinweis
Die Analyse bezieht nur diejenigen logischen Komponenten ein, für die das Kennzeichen gesetzt ist.
Die fehlende Eingabebereitschaft des Ankreuzfelds zeigt an, dass Sie keine Daten für die Analyse erwarten können, zum Beispiel, weil das System oder der Mandant nicht definiert sind.
Um die Daten von der Analyse auszunehmen, entfernen Sie das Kennzeichen.
Empfehlung
SQL-Prüfschritte können eine große Systemlast erzeugen. Sie können deshalb die Performance der Analyse verbessern, indem Sie SQL-Prüfschritte von der Analyse ausnehmen.
Hinweis
Sie können eine Analyse nur anlegen, wenn Systeme und Mandanten für mindestens eine logische Komponente auffindbar sind. Überprüfen Sie die logischen Komponenten in der Quelle des Analyseprojekts, das Sie der Analyse zugrunde legen, oder auch die Zuordnung entsprechender Prüfschritte im Analyseprojekt.
Wählen Sie Weiter, um den nächsten oder Zurück, um den vorhergehenden Schritt aufzurufen.
In diesem Schritt schränken Sie nach Bedarf die Zeiträume ein, für die von den festgelegten Systemen Daten erwartet werden können. Diese Zeiträume sind abgeschlossene, vollständige Monate.
Hinweis
Für die Zeiträume ist der geplante Start der Analyse von Bedeutung. Bei einem sofortigen Start steht nie der aktuelle Monat für eine Analyse zur Verfügung, sondern nur abgeschlossene Monate.
Bei einem geplanten Start in der Zukunft steht ebenfalls nie der Monat für eine Analyse zur Verfügung, in dem die Analyse gestartet wird. Allerdings können Monate zur Verfügung stehen, die zum Zeitpunkt des Anlegens der Analyse noch in der Zukunft liegen.
Im Bereich Zeitraum werden die verfügbaren Zeiträume mit folgenden Attributen angezeigt:
Zeitraum, ein bestimmter, vollständiger Monat
Auswahl. Standardmäßig ist das Kennzeichen für die Einbeziehung des Zeitraums bei allen verfügbaren Zeiträumen gesetzt. Entfernen Sie das Kennzeichen, um einen bestimmten Zeitraum von der Analyse auszunehmen.
Status, zeigt an, ob in diesem Zeitraum Daten aus den festgelegten Systemen vorliegen. Folgende Status werden mit Bewertungskennzeichen für jeden Zeitraum angezeigt:
Es liegen Daten für alle Systeme vor.
Es liegen nicht für alle Systeme Daten vor. Klicken sie auf das Bewertungskennzeichen, um Angaben zu den Systemen zu erhalten, für die keine Daten vorliegen.
Empfehlung
Um die Performance der Analyse zu verbessern, schränken Sie die Anzahl der zu analysierenden Perioden so weit wie möglich ein.
Wählen Sie Weiter, um den nächsten oder Zurück, um den vorhergehenden Schritt aufzurufen.
In diesem Schritt legen Sie einen Zeitraum für die Durchführung der Analyse für ein bestimmtes verwaltetes System fest und definieren die maximal zu benutzenden Ressourcen.
Hinweis
Falls die Tabelle leer ist oder nicht alle Systeme enthält, die im Schritt System festlegen zugeordnet wurden, liegt dies an der Nichtverfügbarkeit von Prüfschritten bestimmter Prüfschritt-Typen (z.B. SQL).
In der Tabelle werden die folgenden Informationen angezeigt und eingegeben:
System: Verwaltetes System, für das zumindest ein Prüfschritt eines bestimmten Typs vorliegt (z.B. SQL)
Startdatum: Datum des Beginns der Analyse
Startzeit: Zeit des Beginns der Analyse
Endedatum: Datum, zu dem die Analyse in dem betreffenden verwalteten System beendet sein muss. Dieses Datum muss mit dem Systemverantwortlichen abgestimmt werden.
Endezeit: Zeitpunkt, an dem die Analyse in dem betreffenden verwalteten System beendet sein muss. Diese Zeit muss mit dem Systemverantwortlichen abgestimmt werden. Die Analyse wird in jedem Fall zum eingegebenen Zeitpunkt abgebrochen.
Empfehlung
Um die Analyse in einer möglichst kurzen Zeit abschließen zu können, nutzen Sie die maximal mögliche Systemlast, die Ihnen der Systemverantwortliche zugesteht. Sie müssen über die Anzahl oder den Anteil der verwendeten Hintergrund-Workprozesse sicherstellen, dass die Analyse im festgelegten Zeitraum abgeschlossen werden kann.
Max WP: Maximal zu verwendende Anzahl an Hintergrund-Workprozessen im betreffenden verwalteten System. Diese Zahl muss mit dem Systemverantwortlichen abgestimmt werden.
Max % WP: Maximal zu verwendender prozentualer Anteil an Hintergrund-Workprozessen im betreffenden verwalteten System. Dieser Anteil muss mit dem Systemverantwortlichen abgestimmt werden.
Empfehlung
Um die Systemlast gering zu halten, wählen Sie einen längeren Zeitraum, damit die Analyse durchgeführt werden kann.
Das Ausbalancieren von Durchführungszeitraum und Systembelastung muss auf der Grundlage Ihrer Erfahrungen mit Analysen erfolgen.
Wählen Sie Weiter, um den nächsten oder Zurück, um den vorhergehenden Schritt aufzurufen.
In diesem Schritt legen Sie folgende Einstellungen für die Analyse fest:
Optimierung. Die Optimierung bewirkt zum Beispiel, dass die Analyse einer Prüfreihe endet, sobald ein Resultat für die Bewertung der Prüfreihe ausreicht.
Empfehlung
Setzen Sie das Kennzeichen, um die Systemlast bei der Analyse möglichst gering zu halten.
Identifizierende Prüfreihen einbeziehen. Das Kennzeichen ist standardmäßig gesetzt. Um bei der Analyse Resultate für die Knoten der Analysestruktur zu erreichen, müssen Sie diese Prüfreihen einbeziehen.
Informierende Prüfreihen einbeziehen. Das Kennzeichen ist standardmäßig nicht gesetzt.
Empfehlung
Informierende Prüfreihen werden nicht für die Bewertung der Strukturknoten benötigt. Schließen Sie informierende Prüfreihen nur dann in die Analyse ein, wenn Sie sicher sind, sie zu benötigen.
SQL-Prüfschritte erzeugen eine hohe Systemlast. Schließen Sie deshalb insbesondere SQL-Prüfschritte in informierende Prüfreihen ein.
Schwellenwert. Sie können hier einen globalen Schwellenwert für die Analyse festlegen. Dieser globale Wert überschreibt alle Schwellenwerte, für die bei den zugeordneten Prüfschritten der Wert Null als Schwellenwert eingetragen ist.
Alle Kundenobjekte holen. Setzen Sie das Kennzeichen, um alle Kundenobjekte bei der Analyse einbeziehen und dabei zum Beispiel die ungenutzten Kundenobjekte zu identifizieren.
Hinweis
Die Einbeziehung von Kundenobjekten setzt RFC-Verbindungen zu den entsprechenden Systemen voraus.
Task-Typ, zum Beispiel Dialog, Hintergrund, Spool. Standardmäßig sind alle Typen berücksichtigt. Markieren Sie in der Auswahlliste einen oder mehrere Einträge (Mehrfachselektion möglich), um die Standardeinstellung zu ändern.
Parameter für SQL-Prüfschritte. Das Ankreuzfeld Sehr aufwendige SQL-Anweisungen ist eingabebereit, wenn die Analyse SQL-Prüfschritte umfasst. Das Kennzeichen ist standardmäßig nicht gesetzt.
Wenn Sie das Ankreuzfeld nicht markieren, wird nur geprüft, ob Strukturobjekte aktiv oder inaktiv sind.
Empfehlung
SQL-Prüfschritte können eine sehr hohe Systemlast erzeugen.
Prüfen Sie, ob es für die Analyse wesentlich ist, dass SQL-Anweisungen ausgeführt werden (um z.B. die Inhalte von Datenbanktabellen zu prüfen).
Stellen Sie sicher, dass Zeit und Ressourcen, die Ihnen Ihr Systemverantwortlicher einräumt, für die vollständige Ausführung der SQL-Anweisungen ausreichen. Wie genau Sie die erwartbare Systemlast abschätzen können, ist von Ihrer Erfahrung mit dem Ausführen von SQL-Anweisungen abhängig.
Wählen Sie Weiter, um den nächsten oder Zurück, um den vorhergehenden Schritt aufzurufen.
Wählen Sie Schließen, um den Prozess zu beenden.
Die Analyse ist angelegt.
Die Zusammenfassung zeigt den Namen der Analyse, der geplante Startzeitpunkt, die ausgewählten Systeme und die Zeiträume der Analyse an.