Show TOC Anfang des Inhaltsbereichs

Vorgehensweisen Steuerparameter zur Datenübertragung pflegen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Vorgehensweise

Pflegen Sie die Einträge für die folgenden Felder:

...

       1.      Quellsystem

Tragen Sie das logische System Ihres Quellmandanten ein und ordnen Sie diesem die von Ihnen gewählten Steuerparameter zu.

Informationen über den Quellmandanten finden Sie im Quellsystem unter  Werkzeuge ®  Administration ®  Verwaltung ®  Mandantenverwaltung ®  Mandantenpflege.

       2.      Maximale Größe des Datenpaketes

Bei der Datenübertragung ins BI werden die einzelnen Datensätze in Paketen variabler Größe verschickt. Über diesen Parameter steuern Sie, wie groß ein solches Datenpaket typischerweise wird.

Wenn kein Eintrag gepflegt wurde, werden die Daten mit einer Standardeinstellung von 10.000 kByte pro Datenpaket übertragen. Der Speicherbedarf hängt jedoch nicht nur von der Einstellung der Datenpaketgröße sondern auch von der Breite der Transferstruktur, dem Speicherbedarf des betroffenen Extraktors und bei großen Datenpaketen von der Anzahl der Datensätze im Paket ab.

       3.      Maximale Anzahl der Zeilen in einem Datenpaket

Bei großen Datenpaketen hängt der Speicherbedarf wesentlich von der Anzahl der Datensätze ab, die mit diesem Paket übertragen werden. Über diesen Parameter steuern Sie, wieviele Datensätze das Datenpaket maximal enthalten soll.

Per Default werden maximal 100.000 Sätze pro Datenpaket übertragen.

Der maximale Hauptspeicherbedarf pro Datenpaket beträgt ca. 2*'Max. Zeilen'*1000 Byte.

       4.      Frequenz

Mit der eingegebenen Frequenz legen Sie fest, nach wievielen Daten- IDocs ein Info-IDoc verschickt werden soll bzw. wieviel Daten-IDocs von einem Info-IDoc beschrieben werden.

Defaultmäßig ist die Frequenz 1 eingestellt. Das bedeutet, daß nach jedem Daten-IDoc ein Info-IDoc folgt. Im allgemeinen sollten Sie eine Frequenz zwischen 5 und 10 wählen, nicht aber größer als 20.

Je größer die Paketgröße eines Daten-IDocs, um so kleiner sollten Sie die Frequenz einstellen. Dadurch erreichen Sie, daß Sie beim Hochladen der Daten in relativ kurzen Zeitabständen Informationen zum jeweiligen Datenladestatus erhalten.

Im Monitor des BI können Sie anhand jedes Info-IDocs erkennen, ob der Ladevorgang ohne Fehler verläuft. Ist dies für alle in einem Info-IDoc beschriebenen Daten-IDocs der Fall, so ist die Ampel im Monitor grün. Info-IDocs enthalten unter anderem Informationen darüber, ob die jeweiligen Daten-IDocs korrekt hochgeladen wurden.

       5.      Maximale Anzahl paralleler Prozesse zur Datenübertragung

Eine Eingabe in diesem Feld ist erst ab einem Release größer oder gleich 3.1I relevant.

Geben Sie eine Zahl größer 0 ein. Die maximale Anzahl paralleler Prozesse ist defaultmäßig auf 2 festgelegt. Die optimale Wahl des Parameters hängt von der Konfiguration des Applikationsservers ab, den Sie zur Datenübertragung nutzen.

       6.      Zielsystem eines Batch-Jobs

Geben Sie den Namen des Applikationsservers ein, auf dem der Extraktionsjob verarbeitet werden soll.

Um den Namen des Applikationsservers zu ermitteln, wählen Sie Werkzeuge ®  Administration ®  Monitor ®  Systemüberwachung ®  Server. In der Spalte Rechner wird der Name des Applikationsservers angezeigt.

       7.      Maximale Anzahl Datenpakete in einem Delta-Request

Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Datenpakete in einem Delta-Request oder in der Wiederholung eines Delta-Requests (Repair) einschränken.

Verwenden Sie diese Einschränkung nur dann, wenn Sie Delta-Requests mit einem sehr großen Datenvolumen erwarten, so dass trotz hinreichend großer Datenpaketgröße mehr als 1000 Datenpakete in einem Request entstehen können.

Bei initialem Wert oder bei dem Wert 0 erfolgt wie bisher keine Einschränkung. Nur ein Wert größer als 0 führt zu einer Beschränkung der Anzahl der Datenpakete. Aus Konsistenzgründen wird diese Zahl jedoch in der Regel nicht exakt eingehalten. Die tatsächliche Begrenzung kann, abhängig davon wie stark die Daten in der qRFC-Queue komprimiert werden, um bis zu 100 von der vorgegebenen Grenze abweichen.

 

Ende des Inhaltsbereichs