Auswirkungen des globalen Attributes beim Konzernrollout 
Indem Sie an einem Strukturelement bestimmte Werte für das globale Attribut vergeben, können Sie dieses Strukturelement im Rollout-Projekt gegen Änderung sperren oder erlauben, dass es in den Tochtergesellschaften ganz oder teilweise geändert werden darf.
Die folgenden Tabelle zeigt, wie sich die Werte des globalen Attributes (Transaktion ), die Sie im Vorlagenprojekt für ein Strukturelement vergeben, auf das Verhalten des Strukturelementes und des zugeordnetes Business Contents in den Rolloutprojekten (Implementierungsprojekten) auswirken, die diese Vorlage übernommen haben.
Nähere Informationen zur Definition der Werte des globalen Attributes finden Sie in der F1-Hilfe zum globalen Attribut.
Auswirkungen des globalen Attributes beim Konzernrollout
Wert des globalen Attributes |
Strukturelemente und Transaktionen ab/-auswählen (Umfang) |
Anzeigemodus auf Registerkarte |
Strukturknoten Ausschneiden/ Einfügen /Löschen |
Löschen einer Zeile |
Dokumentation ändern |
Anlegen blueprintrelevanter Dokumentation |
Automatisches Kopieren blueprintrelevanter Dokumente auf die Registerkarte Projektdokumentation bei der Projektgenerierung |
Übernahme von Vorlagen¬änderungen beim Abgleich erzwingen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Global |
Nicht erlaubt |
Nur Anzeige erlaubt |
Keine Änderung erlaubt |
Auf allen Registerkarten nicht erlaubt |
Nicht erlaubt |
Nicht erlaubt |
Ja |
Ja |
Komplett Standard |
Nicht erlaubt |
Ändern erlaubt |
Ausschneiden nicht erlaubt |
Auf allen Registerkarten nicht erlaubt |
Bei Blueprintrelevanter Dokumentation aus dem Vorlageprojekt nicht erlaubt |
Erlaubt |
Ja |
Ja |
Teilweise Standard |
Erlaubt |
Ändern erlaubt |
Ausschneiden nicht erlaubt |
Auf der Registerkarte Struktur nicht erlaubt |
Auf der Registerkarte Struktur nicht erlaubt |
Erlaubt |
Nein |
Nein |
Harmonisiert |
Erlaubt |
Ändern erlaubt |
Ausschneiden nicht erlaubt |
Auf der Registerkarte Struktur nicht erlaubt |
Auf der Registerkarte Struktur nicht erlaubt |
Erlaubt |
Nein |
Nein |
Lokal |
Erlaubt |
Ändern erlaubt |
Ausschneiden nicht erlaubt |
Auf der Registerkarte Struktur nicht erlaubt |
Auf der Registerkarte Struktur nicht erlaubt |
Erlaubt |
Nein |
Nein |
Initial |
Erlaubt |
Ändern erlaubt |
Erlaubt |
Erlaubt |
Erlaubt |
Erlaubt |
Nein |
Nein |
Auf den Registerkarten Allgemeine Dokumentation, Meldungen und Administration finden keine Prüfungen auf globale Attribute statt.
Das System prüft für das Ausschneiden bzw. die Änderung der Reihenfolge in der Struktur die gleichen Berechtigungen wie für das Löschen von Strukturelementen aus der Vorlage. Bei der Registerkarte Struktur wirkt sich das globale Attribute jeweils auf die hierarchisch untergeordneten Knoten aus. Sie können also einen globalen Prozess auch in einem lokalen Szenario löschen. Um das Löschen eines globalen Attributes in einem lokalen Szenario zu verhindern, implementieren Sie den BAdI BADI_SA_DEFINE_GLOBAL_ATTR mit dem Parameter FORBID_OBJECT_DELETE.
Durch Implementierung des BAdIs BADI_SA_DEFINE_GLOBAL_ATTR können Sie
standardmäßig ausgelieferte globale Attribute ausblenden
die standardmäßig implementierten Auswirkungen der globalen Attribute abändern (z.B. auf bestimmten Registerkarten die Prüfungen lockern oder verschärfen)
kundenspezifische globale Attribute und ihre Auswirkungen definieren
SAP liefert eine Standard-Implementierung des BAdIs aus (die standardmäßige Implementierungs-Klasse CL_SA_DEFINE_GLOBAL_ATTR). Sie können sie als Vorlage für Ihre eigene Implementierung nutzen. Weitere Informationen zur Definiton der Werte des globalen Attributes finden Sie in der Dokumentation des BAdIs.
Nur der Projektleiter hat volle Berechtigung zum Ändern und Löschen von Elementen aus der Vorlage. Der Projektleiter darf nach Bestätigung von Warnmeldungen die eigentlich verbotene Aktivität durchführen. Dazu benötigt er die Berechtigung zum Berechtigungsobjekt S_PROJ_GEN mit dem Wert GLOB im Feld PROJ_FUNC. Diese Berechtigung ist in der Rolle Projektleiter (SAP_SOLAR_PM) enthalten.