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Funktionsdokumentation BI Hintergrundverwaltung  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Die BI Hintergrundverwaltung stellt Ihnen verschiedene Funktionen zur Verfügung:

      Funktionen zur Verwaltung von Hintergrund- und parallelen Prozessen im BI

      Verschiedene Reports für die BI-Systemverwaltung

      Funktionen für das Auffinden und die Analyse von Fehlern im BI

Diese Funktionen unterstützen den SAP Support bei der Fehleranalyse.

Die Funktionen der BI Hintergrundverwaltung stehen Ihnen im Funktionsbereich Administration der Data Warehousing Workbench unter Batchmanager (Transaktion RSBATCH) zur Verfügung.

Voraussetzungen

Stellen Sie sicher, dass für die parallele Verarbeitung der Prozesse im System genug Hintergrundprozesse (Typ BTC bzw. BGD) zur Verfügung stehen. Es werden ungefähr 50% mehr Hintergrund-Workprozesse als bisher benötigt.

Funktionsumfang

Sie können für Prozesse, die von der BI Hintergrundverwaltung verwaltet werden, Einstellungen zur parallelen Verarbeitung vornehmen. Die BI Hintergrundverwaltung ermöglicht die parallele Verarbeitung von BI-Prozessen im Hintergrund, sofern die Prozesse dies unterstützen. So kann z.B. mit der BI-Hintergrundverwaltung das Aktivieren von Daten in einem DataStore-Objekt im Hintergrund beliebig parallelisiert werden. Neben der Parallelisierung hat die Verwendung von Hintergrundprozessen weitere Vorteile wie die Erzeugung von Logs und somit eine gute Möglichkeit, Prozesse zu überwachen. Zudem können Sie Löschselektionen für Meldungen der BI Hintergrundverwaltung und interne Parameter der Hintergrundprozesse festlegen und Prüf- und Konvertierungsprogramme für Request-Informationen ausführen. Weiterhin bietet Ihnen die BI Hintergrundveraltung Funktionen zum Anzeigen von Job- und Prozess-Informationen.

Sie können Prüf- und Konvertierungs-Reports ausführen. Sie können über die BI Hintergrundverwaltung eine Konvertierung der Verwaltung von Request-Informationen starten. Bei der Konvertierung werden die Request-Informationen in Tabellen abgelegt werden, die einen schnellen Zugriff auf die Request-Informationen  z.B. bei der Anzeige aus der Administration der InfoProvider heraus ermöglichen.

Achtung

Führen Sie diese Umsetzung nach einem Upgrade durch.

Sie können Logs und Protokolle zu den BI Prozessen durchsuchen sowie BI-Prozessen, die durch die BI Hintergrundverwaltung verwaltet werden, debuggen.

Aktivitäten

Registerkarte Hintergrund- und parallele Prozesse

      Anzeige der Hintergrundjobs der BI Hintergrundverwaltung

Wählen Sie Liste der Batchverwalterjobs. Sie können hier zu einzelnen Jobs Meldungen anzeigen, löschen, sowie die internen Parameter des Hintergrundprozesses löschen.

      Anzeige der Hintergrundprozesse

Wählen Sie Batch-Prozesse anzeigen. In der Übersicht werden Ihnen verschiedene Informationen zum Hintergrundprozess angezeigt, wie die Anzahl der Jobs in einem Workprozess, die Anzahl der fehlerhaften Jobs in einem Workprozess und die Auslastung der Workprozesse über die Zeit.

      Einstellungen zur parallelen Verarbeitung

Wählen Sie den Prozesstyp aus, für den Sie die Einstellungen vornehmen wollen. Das System zeigt im Detail die Prozesskettenvarianten an, für die bereits Einstellungen vorgenommen wurden. Wählen Sie Parallele Einstellungen. Wählen Sie auf dem folgenden Bild den Prozess aus, für den Sie Einstellungen verändern wollen. Geben Sie ein, ob die Verarbeitung des Prozesse seriell oder parallel im Hintergrund ausführen wollen. Legen Sie für den letzteren Fall fest, wie viele Prozesse parallel abgespalten werden können. Legen Sie fest, auf welchem Server oder auf welcher Servergruppe die Prozesse ausgeführt werden sollen. Wenn Sie hier keine Angaben machen, wählt das System zur Ausführung einen verfügbaren Server aus und verteilt die Last gleichmäßig über alle Server, auf denen es freie Hintergrund-Workprozesse gibt.

Sie können hier Einstelllungen zu Prozessvarianten ändern. Initial werden die Einstellungen in der Variantenpflege des jeweiligen Prozesses vorgenommen. Für Prozesse, die nicht über Prozessketten ausgeführt werden, gelten die Einstellungen global.

Informationen zur Parallelisierung von Prozessen für mehrere Aggregate finden Sie unter Effizientes Laden von Daten in Aggregate.

      Festlegen der Löschselektionen für Meldungen der BI Hintergrundverwaltung und interne Parameter der Hintergrundprozesse

Wählen Sie Lösch-Selektionen. Legen Sie fest, nach wie vielen Tagen die internen Meldungen der BI Hintergrundverwaltung sowie die internen Parameter der Hintergrundprozesse, die über die Hintergrundverwaltung ausgeführt werden, gelöscht werden sollen. Wir empfehlen, Meldungen und Parameter zu löschen, die älter als 30 Tage sind. In der Regel sollte diese Einstellung das Überfüllen der Tabelle RSBATCHDATA verhindern. Beachten Sie beim Festlegen der Löschselektionen, dass Sie die Daten solange aufheben, wie es evtl. nötig ist, um im Problemfall Nachforschungen anzustellen. Legen Sie über Einplanen die Startbedingungen fest. Wir empfehlen, den Job täglich laufen zu lassen. Sichern Sie die Startbedingungen. Geben Sie auf dem folgenden Bild an, auf welchem Server der Job laufen soll und wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Übernehmen, damit der Löschjob eingeplant wird. Sie können die Lösch-Jobs anzeigen sowie einen eingeplanten Löschjob stoppen.

Registerkarte Reports

      Absprung in die Transaktion SE38 zur Ausführung der Prüf- und Konvertierungsprogramme für Requestinformationen

Um bei der Anzeige der Requests (z.B. in der Administration der InfoProvider) und auch beim Laden von Daten eine bessere Performance zu erreichen, werden die Verwaltungsinformationen von Requests ab SAP NetWeaver 7.0 in speziellen Tabellen (RSSTATMANPART und  RSSTATMANPARTT für InfoProvider sowie RSSTATMANPSA und RSSTATMANPSAT für PSA-Tabellen) abgelegt, die einen schnellen Zugriff ermöglichen.

Führen Sie nach einem Upgrade aus SAP Net Weaver 7.0 die beiden Reports RSSTATMAN_CHECK_CONVERT_DTA und RSSTATMAN_CHECK_CONVERT_PSA für alle Objekte (InfoProvider und PSA-Tabellen) mindestens einmal im Hintergrund aus. Dadurch werden vorhandene Request-Informationen bestehender Objekte  in die neuen Tabellen für den schnellen Zugriff geschrieben, sowie die neue Statusverwaltung mit den bestehenden Daten gefüllt. Für Objekte, die Sie nach einem Upgrade anlegen, sowie neu geladene Requests werden die Request-Informationen automatisch in die neuen Tabellen geschrieben. Die Funktionen bzw. Reports dienen daher vor allem der initialen Übernahme der bestehenden Daten in die neuen Verwaltungstabellen. Eine weitere Ausführung der Reports ist sinnvoll, wenn es zu Inkonsistenzen zwischen den Inhalten der Tabellen RSSTATMANPART bzw. RSSTATMANPSA und den tatsächlich richtigen Status bzw. Informationen zum Request kommt.

Wenn Sie die Prüf- und Konvertierungsprogramme ausführen, werden für die ausgewählten Objekte alle Requests auf ihren Status überprüft, Einträge ggf. geändert oder aufgenommen, bzw. bei gelöschten Requests Einträge gelöscht.

Wählen Sie Ladbare InfoProvider bearbeiten, um den Report RSSTATMAN_CHECK_CONVERT_DTA auszuführen und PSA-Tabellen bearbeiten, um den Report RSSTATMAN_CHECK_CONVERT_PSA auszuführen. Wählen Sie die Objekte aus, für die die Reports ausgeführt werden sollen. Legen Sie fest, ob bei der Ausführung eine Prüfung der Statusverwaltung erfolgen soll. Diese Prüfung ist erst sinnvoll, wenn die Reports bereits einmal gelaufen sind, bzw. später wenn Inkonsistenzen bzgl. der Statusveraltung der Requests ersichtlich sind, z.B. wenn nach Ausführung der Reports gelöschte Requests noch in der Administration der InfoProvider angezeigt werden oder falsche Requeststatus in der Administration angezeigt werden. Nehmen Sie die Einstellungen zur parallelen Verarbeitung vor (siehe oben) und führen Sie die Reports im Hintergrund aus.

Registerkarte Supportwerkzeuge

      Suchen nach Logs und Protokollen in verschiedenen Bereichen

Wählen Sie Logs im BW durchsuchen. Sie können nach verschiedenen Kriterien Protokolle und Meldungen suchen. Unterstützt wird dabei die Suche nach Logs zu ABAP-Laufzeitfehlern (ST22), nach SysLogs (SM21), nach Anwendungslogs (SLG1), nach Monitorprotokollen, nach Job-Logs (SM37), nach Traces der SM50, nach Protokollen der BI Hintergrundverwaltung sowie nach Transportprotokollen und Aktivierungssuchergebnissen.

      Debugging von Prozessen der BI Hintergrundverwaltung

Sie können Selektionen für das Debugging eines Prozesses, der durch die BI Hintergrundverwaltung verwaltet wird, angeben (Debug-Selektionen) und den Prozess direkt debuggen (Debugging durchführen).

Diese Funktion dient primär der Fehlerfindung im SAP Support.

 

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