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VorgehensweiseService-Provider konfigurieren Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Sie müssen einen Endpunkt anlegen und konfigurieren, um einen Service-Provider konfigurieren zu können. Der Endpunkt enthält eine Laufzeitkonfiguration, die für die Implementierung des Service benötigt wird. Eine Laufzeitkonfiguration wird unter Verwendung der Service-Definition generiert. Eine Service-Definition besteht aus Entwicklungsobjekten – dabei handelt es sich entweder um von SAP ausgelieferte oder um kundenspezifische Objekte, die als Bestandteil einer Anwendung bereitgestellt werden. Service-Definitionen werden automatisch bei der Proxy-Generierung angelegt.

Sie können mehrere Endpunkte für den gleichen Service anlegen. Auf diese Weise können Sie den gleichen Service mit verschiedenen Laufzeitkonfigurationen bereitstellen.

Hinweis Hinweis

Wenn Sie keinen Endpunkt anlegen, kann der Service nicht aufgerufen werden.

Ende des Hinweises

Vorgehensweise

Hinweis Hinweis

Wenn Sie den SOA-Manager vom Object Navigator aus starten (Transaktionscode SE80), überspringen Sie die Punkte 1 - 4 und beginnen Sie mit Punkt 5.

Ende des Hinweises
  1. Wechseln Sie aus dem Einstiegsbild des SOA Manager auf die Registerkarte Anwendungs- und Szenariokommunikation.

  2. Wählen Sie Administration einzelner Services.

  3. Geben Sie den Service an oder führen Sie eine Suche aus.

    Sie können gezielt suchen oder alles durchsuchen.

    Suchen

    Sie können nach Service-Definitionen, Consumer-Proxys, Service-Gruppen (Entwicklungsobjekte) oder Proxy-Definitionen anhand des internen oder externen Namens oder anhand beider Namen suchen.

    Über die Erweiterte Suche können Sie die Suche anhand der Klassifizierung ausführen.

    Sie können die Objekte für ausgewählte Klassifizierungen und Unterklassifizierungen anzeigen, die entweder nach DPB (Deployment-Unit, Prozesskomponente, Business-Objekt) oder nach SPB (Software-Komponente, Prozesskomponente, Business-Objekt) sortiert sind.

    Durchsuchen

    Zeigen Sie alle Services oder Consumer-Proxys für eine Klassifizierung (DPB- oder SPB-Gruppe) an.

    Objekte werden mit ihren internen und externen Namen, ihren Namensräumen und Typen (Deployment-Unit, Prozesskomponente oder Business-Objekt) angezeigt.

  4. Markieren Sie eine Zeile und wählen Sie Auswahl übernehmen, um weitere Details anzuzeigen.

    Die Informationen umfassen den Namensraum für den Porttyp, den Paketnamen und Links auf die WSDL-Dokumente für den oder die Endpunkt(e).

    Hinweis Hinweis

    Ein Endpunkt wird auch als Binding bezeichnet.

    Das Binding legt fest, welches Protokoll effektiv für die Verarbeitung von Web-Service-Messages verwendet wird. Ein Binding steht in einer Eins-zu-eins-Beziehung zu einem Endpunkt.

    Ende des Hinweises
  5. Markieren Sie den Service und wählen Sie Auswahl übernehmen.

    In einer Übersicht erhalten Sie Designzeit-Informationen für den Service angezeigt.

  6. Wechseln Sie auf die Registerkarte Konfigurationen.

  7. Wählen Sie Endpunkt anlegen.

    Sie gelangen auf ein Dialogfenster.

  8. Geben Sie einen eindeutigen Namen für den Endpunkt an.

    Ein Endpunkt enthält eine einzelne Laufzeitkonfiguration für einen Service. Unterschiedliche Laufzeitverhalten definieren Sie, indem Sie mehrere Endpunkte für den gleichen Service anlegen. So können Sie den gleichen Service mit unterschiedlichem Laufzeitverhalten für verschiedene Consumer anbieten.

    Sie können auch einen neuen Service anlegen. Anschließend werden Sie dazu aufgefordert, einen neuen Endpunkt (ein neues Binding) anzulegen. Das System legt diesen neuen Endpunkt im neuen Service an.

  9. Wählen Sie Einstellungen übernehmen.

    Die Konfigurationseinstellungen werden angezeigt.

  10. Stellen Sie sicher, dass die Konfigurationseinstellungen Ihren Anforderungen entsprechen.

    Nehmen Sie Änderungen über die Drucktaste Bearbeiten vor.

    Für Endpunkte stehen Ihnen folgende Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung:

    Provider-Sicherheit

    Transportgarantie Hier legen Sie fest, ob und wie Messages signiert oder verschlüsselt werden.

    Anhand einer Signatur wird dem Empfänger bestätigt, dass eine Message während der Übertragung nicht verändert wurde.

    Anhand einer Verschlüsselung wird verhindert, dass eine Message bei der Übertragung sichtbar ist.

    Authentifizierungseinstellungen: Hier legen Sie fest, wie der Consumer und der Provider sich gegenseitig authentifizieren.

    Transporteinstellungen

    Definieren Sie eine alternative URL für Messages.

    Der hier eingestellte Pfad überschreibt den in der URL definierten Pfad.

    Sie müssen einen alternativen Pfad angeben, wenn z.B. der Service nicht lokal verfügbar ist, da er sich hinter einer Firewall befindet.

    Wenn der Ziel-Web-Service nur über einen Proxy-Server erreichbar ist, können Sie hier außerdem einige Proxy-Informationen angeben.

    Operationsspezifisch

    Sie können die SOAP-Aktion für die Operation angeben. In diesem Feld können Sie einen URI eingeben, der das Ziel des Aufrufs angibt. Die SOAP-Aktion ist als ein HTTP-Header eingestellt, wenn der Web-Service-Aufruf über HTTP erfolgt.

  11. Sichern Sie.

    Der Service kann nun aufgerufen werden und das WSDL-Dokument ist für den Service verfügbar.