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Hintergrunddokumentation icm/server_port_<xx>  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Mit diesem Parameter wird der für ein Protokoll zu benutzende Service/Port spezifiziert. Es kann der Servicename oder die Portnummer angegeben werden.

Zusätzlich können Sie optional weitere Eigenschaften des Services festlegen. Diese sind im Folgenden.

Achtung

Mehrere Services können nicht auf einen Port gebunden werden. Ein Service kann auch nicht gestartet werden, wenn bereits ein anderes Programm den Port/Service benutzt.

Integration

Das <xx> steht für eine Ziffer. Die Ziffern müssen von 0 aufsteigend verwendet werden (vgl. Generische Profilparameter mit der Endung _<xx>).

Eigenschaften

Arbeitsgebiet

Internet Communication Manager

Einheit

Zeichenkette

Standardwert

-

Dynamisch änderbar

nein

Wertebereich und Syntax

Die Zeichenkette gehorcht folgender Syntax:

PROT=<Protokollname>, PORT=<Port oder Servicename>[, TIMEOUT=<timeout>, PROCTIMEOUT=<proctimeout>, EXTBIND=1, HOST=<Rechnername>, VCLIENT=<SSL Client Verifikation>]

Die Optionen für das zu verwendende Protokoll PROT und den Servicenamen (bzw. die Portnummer) PORT müssen Sie angeben, die anderen Angaben sind optional.

Im folgenden werden die Optionen beschrieben.

Protokoll

Für das Protokoll PROT gibt es die Werte HTTP, HTTPS (der ICM entschlüsselt den HTTPS-Request). und SMTP.

Achtung

Für den SAP Web Dispatcher wird SMTP nicht unterstützt. Es gibt jedoch (im Gegensatz zum ICM) zusätzlich den Wert ROUTER. Dies ist kein Protokoll im engeren Sinne, sondern dient zur Konfiguration von End-to-End SSL im Web Dispatcher.

Timeout-Optionen

Es gibt zwei Timeouts, die konfigurierbar sind: den Netzwerk-Timeout TIMEOUT und den Bearbeitungs-Timeout PROCTIMEOUT.

TIMEOUT Ist ein Keepalive-Timeout für die Netzwerkverbindung, ist ein Bearbeitungs-Timeout für die Kommunikation mit dem Backend (Workprozess). Details zu den Timeouts sowie Wertebereich und Standardwert finden Sie unter Timeout-Optionen für ICM und Web Dispatcher.

Externes Bindeprogramm verwenden

Für das Binden von Ports < 1024 auf UNIX wird dieser Parameter um die (optionale) Angabe EXTBIND=1erweitert (siehe Binden von Ports < 1024 auf UNIX).

Port nicht an alle Rechnernamen binden

Mit dem optionalen Parameter HOST=<Rechnername oder IP-Adresse> können Sie spezifizieren, dass der Port nicht an alle Rechnernamen gebunden werden soll (Standard), sondern nur an den angegebenen. So kann der Host mit nur einem offenen Port unter verschiedenen URLs erreichbar sein. 

X.509 Zertifikate

Mit dem optionalen Parameter VCLIENT kann bei der Verwendung von SSL spezifiziert werden, ob der Client ein X.509 Zertifikat vorweisen muss oder nicht. Es gibt insgesamt drei Stufen der Verifikation (0-2):

·        0: Es ist kein Zertifikat notwendig und der Server fordert auch keines an.                                                     

·        1: Der Server fordert den Client zur Übermittlung eines Zertifikates auf. Schickt der Client kein Zertifikat, wird die Authentifizierung auf eine andere Art (z.B. Basic) durchgeführt (Defaulteinstellung).                                          

·        2: Ein Client muss ein gültiges Zertifikat an den Server übermitteln, andernfalls wird der Zugriff verweigert.

Dieser serverspezifische Wert übersteuert den mit dem Parameter icm/HTTPS/verify_client eingestellten Wert.    

Beispiele

PROT=HTTP, PORT=8080, TIMEOUT=15

PROT=SMTP, PORT=80, TIMEOUT=45, EXTBIND=1, HOST=prd.sap.de

PROT=HTTPS, PORT=443, TIMEOUT=15, PROCTIMEOUT=45, VCLIENT=0

Weitere Informationen

Beachten Sie im Zusammenhang mit diesem Parameter folgende Dokumentation:

Beispielprofile für den ICM

Beispiel: Profildatei eines SAP Web Dispatchers

 

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