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Vorgehensweisen Benutzerzuordnungen übertragen Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Im SAP Enterprise Portal steht Ihnen eine Funktion zum Verteilen der definierten Benutzerzuordnungen auf die angeschlossenen SAP-Systeme zur Verfügung. Sie verteilen in der Regel in das System, das auch für die Rollenpflege zuständig ist.

Achtung

Wenn Sie die Benutzerzuordnungen verteilen, müssen Sie zuvor die zugehörigen Rollen bereits verteilt haben.

Voraussetzungen

Damit die Verteilung der Benutzerzuordnung funktioniert, müssen die Benutzer-IDs vom Portal und vom SAP-System identisch sein:

·        Wenn Sie bereits identische IDs haben, müssen Sie keine weiteren Aktionen durchführen.

·        Wenn Sie unterschiedliche Benutzer-IDs haben, müssen Sie eine Benutzerzuordnung (User Mapping) von Portal-Benutzer zu SAP-Benutzer durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter StrukturlinkUser Mapping.

Beim Transfer der Benutzerzuordnungsdaten werden stets die gemappten User übertragen.

Eine weitere Möglichkeit sicherzustellen, dass Sie identische Benutzer-IDs haben, ist die Verwendung des SAP Systems als Data Source für Ihre Benutzerdaten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter StrukturlinkDefining an SAP System as a Data Source.

Vorgehensweise

...

       1.      Wählen Sie im Enterprise Portal System Administration ® Permissions ® SAP Authorizations.

       2.      Zur Verteilung der Portalrollen ins SAP-System wählen Sie das Register Transfer User Assignment.

       3.      Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste das System aus, in das die Rollen-Benutzerzuordnungen verteilt werden sollen. In der Drop-Down-Liste werden Ihnen Aliasnamen angezeigt. Wählen Sie den Aliasnamen aus, den Sie für das System gepflegt haben, in das die Zuordnungen verteilt werden. Lesen Sie hierzu auch System für Rollenverteilung anlegen System für Rollenverteilung anlegen.

Es wird die Liste der logischen Systeme angezeigt, für die das System, in das verteilt wird, zuständig ist. Um diese Liste anzuzeigen wird im Gegensatz zur Rollenverteilung nicht die Tabelle WP3ROLESYS ausgewertet. Diese Daten werden aus der SAP-Systemlandschaft automatisch abgeleitet. Weitere Informationen finden Sie auch unter StrukturlinkSystemlandschaft. Wenn die für die Benutzerzuordnung zuständigen logischen Systeme dem Portal nicht bekannt sind, erscheint eine Fehlermeldung. Wie Sie die logischen Systeme dem Portal bekanntgeben, lesen Sie unter Logische Systeme zuordnen.

       4.      Geben Sie an, welche Benutzerzuordnungen Sie verteilen möchten. Dabei haben Sie zwei Alternativen:

¡        Sie können einmal aus einer Liste bereits übertragener Rollen, die auswählen, deren Benutzerzuordnungen übertragen werden sollen (Alternative 1).

¡        Sie übertragen die Benutzerzuordnungen für alle bereits übertragenen Rollen (Alternative 2).

Wenn Sie die erste Alternative auswählen, erhalten Sie einen Bildschirm, auf dem Sie die Rollen markieren können, deren Benutzerzuordnung Sie übertragen möchten. Treffen Sie Ihre Auswahl und wählen Sie Next. Sie gelangen auf den Bildschirm zum Überprüfen Ihrer Transfer-Einstellungen.

Wenn Sie die zweite Alternative auswählen, gelangen Sie direkt auf den Bildschirm zum Überprüfen Ihrer Transfer-Einstellungen.

       5.      Überprüfen Sie Ihre Einstellungen. Für den Report, der die Verteilung vornimmt, wird ein Name vorgeschlagen. Sie können diesen Vorschlagswert überschreiben.

       6.      Wählen Sie Finish. Das Verteilen der Benutzerzuordnung wird gestartet.

       7.      Sie gelangen auf ein weiteres Bild, auf dem Sie sich die Log-Meldungen zu dem Rollentransferreport ansehen können. Über Stop Transfer können Sie an dieser Stelle die Übertragung unterbrechen.

Über das Register Display Transfer Reports können Sie sich die Log-Dateien zu jedem abgelaufenen Transferreport jederzeit nochmal ansehen:

¡        Entscheiden Sie, ob Sie die Log-Dateien für den Rollentransfers oder für die Benutzerzuordnung sehen möchten.

¡        Markieren Sie in der Liste einen Transferreport und wählen Sie Display Report.

Verteilungsprozess mit vordefinierten Einstellungen

Sie können Ihre Einstellungen für den Transfer auch unter einem Namen sichern. Wählen Sie dafür das Register Predefined Transfer Settings und und speichern Sie Ihre Einstellungen unter einem bestimmten Namen ab. Das hat den Vorteil, dass Sie die Einstellungen wiederverwenden können, anstatt alle Daten beim nächsten Transferlauf erneut eingeben zu müssen.

Wenn Sie vordefinierte Einstellungen verwenden, entfallen die Schritte 2-6. Sie führen dann nur noch Schritt 1 aus, gehen auf das Register Predefined Transfer Settings und starten von dort bereits den Transfer, indem Sie den Namen der vordefinierten Einstellung auswählen und den Transfer ausführen. Anschliessend können Sie sich die Log-Dateien ansehen, wie unter Schritt 7 beschrieben.

 

 

 

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