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Funktionsdokumentation ABAP-Mappings Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

ABAP-Mappings sind Mapping-Programme in StrukturlinkABAP Objects, die Kunden mit der ABAP Workbench implementieren können.

Voraussetzungen

Beachten Sie unbedingt die Voraussetzungen in den Abschnitten Einsatzmöglichkeiten und Integration, sowie die Einschränkungen unter Mapping-Entwicklung mit der ABAP Workbench.

Funktionsumfang

Ein ABAP-Mapping besteht aus einer ABAP-Klasse, die das Interface IF_MAPPING im Paket SAI_MAPPING implementiert. Das Interface hat eine Methode EXECUTE mit folgender Signatur:

Importing-Parameter

Parameter

Bedeutung

SOURCE
(Type XSTRING)

Quell-XML-Dokument

PARAM
(Type Ref To  IF_MAPPING_PARAM)

Parameter-Objekt für lesenden Zugriff auf Laufzeit-Konstanten (siehe unten).

TRACE
(Type Ref To IF_MAPPING_TRACE)

Trace-Objekt, mit dem Sie Meldungen in den Mapping-Trace schreiben können (siehe unten).

Exporting-Parameter

Parameter

Bedeutung

RESULT
(Type XSTRING)

Ziel-XML-Dokument

Ausnahme: CX_MAPPING_FAULT

Anwendungen können innerhalb der Methode EXECUTE selbst entscheiden, auf welche Weise sie das Quell-XML-Dokument einlesen und verändern. Wenn Sie den XSLT-Prozessor des SAP Web AS nutzen wollen, können Sie an Stelle von ABAP-Mappings auch direkt ein Stylesheet mit der ABAP Workbench entwickeln (siehe XSLT-Mappings (ABAP Engine)).

Mapping-Trace

Mit dem Trace-Objekt können Sie Meldungen in den Mapping-Trace schreiben, den Sie sich im Message-Monitoring anschauen können. Bei Verwendung der Methode TRACE geben Sie dazu den Trace-Level und die auszugebende Meldung an:

Trace-Level

Bedeutung

0

Es wird kein Trace geschrieben

1

Ausgabe von Warnungen

2

Ausgabe von Warnungen und Fehlerinformationen

3

Ausgabe von Warnungen, Fehler- und Debugging-Informationen

Alternativ können Sie mit den Methoden TRACE1, TRACE2 oder TRACE3 verwenden, um Meldungen für Trace-Level 1, 2 oder 3 in den Trace zu schreiben.

Hinweis

Welche Meldungen im Monitoring erscheinen hängt davon ab, welcher Trace-Level für eine Pipeline der Integration Engine eingestellt wurde. Siehe auch: StrukturlinkKonfigurationsdaten anzeigen/ändern.

Laufzeit-Konstanten

Im ABAP-Mapping kann lesend auf Felder des Message-Headers zugegriffen werden. Hierzu wird der EXECUTE-Methode ein Objekt vom Typ IF_MAPPING_PARAM übergeben. Das Interface hat Konstanten für die Namen der verfügbaren Parameter, sowie eine Methode GET, die zum Parameternamen den jeweiligen Wert liefert. Die Konstanten sind die gleichen wie bei Java-Mappings, wobei es die Konstante MAPPING_TRACE nicht für ABAP-Mappings gibt. Das Trace-Objekt wird statt dessen direkt über den Parameter TRACE der Methode IF_MAPPING~EXECUTE übergeben (siehe oben).

Beispiel für den Zugriff auf eine Laufzeit-Konstante

Method IF_MAPPING~EXECUTE.

* Get mapping constant SENDER_SERVICE

  data: l_sender_service type string.
  l_sender_service = param->get( IF_MAPPING_PARAM=>SENDER_SERVICE ).

ENDMETHOD.

 

 

 

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