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Verwendung

Die Java-Proxy-Laufzeit (JPR) kann nur Messages empfangen, wenn ein Proxy-Server auf der SAP J2EE Engine läuft, der die Messages vom Messaging-System entgegennimmt. Mit Hilfe der zentralen JPR-Registry auf der SAP J2EE Engine ermittelt der Proxy-Server die Server-Bean, die dem Message-Interface aus dem Message-Header zugeordnet ist und über die der implementierte Service der Anwendung aufgerufen wird. (siehe auch: Java-Proxies als Empfänger). Um diese Zuordnung dem Proxy-Server mitzuteilen, verwenden Sie ein Proxy-Server-Servlet, das Sie über den Web-Browser ansprechen.

Funktionsumfang

Mit dem Proxy-Server-Servlet greifen Sie synchonisiert auf die JPR-Registry zu, so dass die Einträge innerhalb einer Cluster-Umgebung der SAP J2EE Engine konsistent bleiben. Eine Übersicht über die hier beschriebenen Befehle erhalten Sie, wenn Sie http://<host>:<port>/ProxyServer im Web-Browser eingeben.

Servlet Selbsttest

Um das Proxy-Server-Servlet zu testen, mit dem der Proxy-Server auf eingehende Messages wartet, geben Sie die folgende Zeile in Ihrem Web-Browser ein:

http://<host>:<port>/ProxyServer/jprtransportservlet

Wenn der Proxy-Server erfolgreich gestartet wurde, wird die folgende Nachricht ausgegeben (zusammen mit weiteren Statusinformationen):

Transport Servlet is OKAY

(De)registrierung von Message-Interfaces

In der folgenden Beschreibung werden folgende Abkürzungen verwendet:

Abkürzung

Bedeutung

mi_ns

Namensraum des Message-Interface aus dem Integration Repository (steht im Message-Header)

mi_name

Name des Message-Interface aus dem Integration Repository (steht im Message-Header)

bean_name

JNDI-Name der Server-Bean, beispielsweise sap.com/myBean/myInterface_PortTypeBean

bean_meth

Name der aufzurufenden Methode der Server-Bean

Alle Kommandos, die man an das Proxy-Server-Servlet schicken kann, haben den folgenden Aufbau:

http://<host>:<port>/ProxyServer/<Kommando>

Wobei <Kommando> einer der folgenden Strings sein kann:

·      jprtransportservlet

Selbsttest, siehe oben.

·      register?[ns=<mi_ns>&]interface=<mi_name>&bean=<bean_name>&method=<bean_meth>

Registrierung eines Message-Interface. Die Angabe eines Namensraums ist optional. Wenn es sich bei der Server-Bean um eine co-located Bean handelt, verwenden Sie einfach den Präfix localejbs/ für bei der Angabe des Bean-Namens.

·      unregister?[ns=<mi_ns>&]interface=<mi_name>[&bean=<bean_name>&method=<bean_meth>]

Deregistrierung eines Message-Interface. Die Angabe des Namensraums, der Server-Bean und der Bean-Methode ist optional.

·      unregisterAll

Alle bisher registrierten Message-Interfaces werden deregistriert.

·      list?[ns=<mi_ns>&]interface=<mi_name>

Registrierung für ein Message-Interface abfragen. Wenn bei der Registrierung des Message-Interface ein Namensraum angegeben wurde, ist die Angabe des Namensraumes bei list obligatorisch.

·      listAll

Anzeigen aller registrierten Message-Interfaces in alphabetischer Reihenfolge.

Hinweis

Der Proxy-Server liest bei jeder Änderung der Registry diese neu aus, ohne dass der Proxy-Server neu gestartet werden müsste.

Beispiel

Mit dem folgenden Kommando registrieren Sie das Message-Interface myInterface mit Namensraum http://com.sap.aii und ordnen es der Server-Bean mit dem JNDI-Namen sap.com/MyProject/MyInboundProxy_PortTypeBean und der aufzurufenden Methode myMethod zu.

http://localhost:50000/ProxyServer/register?ns=http://com.sap.aii&interface=myInterface&bean=sap.com/MyProject/MyInboundProxy_PortTypeBean&method=myMethod

 

 

 

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