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Hintergrunddokumentation Abbildung kollaborativer Prozesse Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Ausgangspunkt für jede Art von betriebswirtschaftlicher Software ist ein Ablauf der realen Geschäftswelt, den es zu automatisieren gilt, um dadurch Geschäftsabläufe zu beschleunigen und Kosten zu reduzieren. SAP XI konzentriert sich dabei auf Abläufe, in denen verschiedene Systeme Nachrichten miteinander austauschen müssen. Denkbare Abläufe und Aufgaben wären beispielsweise folgende:

·      Eine Auftragsbearbeitung, bei der verschiedene Systeme involviert sind.

·      Anbieten von Produkten auf Internet-Marktplätzen.

·      Realisierung von B2B-Prozessen über das Internet mit einem Geschäftspartner.

·      Einrichten eines neuen Software-Systems, das mit schon bestehenden Systemen Daten austauschen soll.

Wenn allgemein von solchen noch nicht automatisierten Abläufen die Rede ist, spricht diese Dokumentation von kollaborativen oder systemübergreifenden Prozessen. Mit SAP XI können Sie solche Prozesse Top-Down oder Bottom-Up implementieren.

Integrationsszenarien

Eine Gesamtlösung implementiert in der Regel mehrere systemübergreifende Prozesse, die Sie getrennt voneinander behandeln können. Mit SAP XI können Sie graphisch ein Integrationsszenario entwerfen, das einen systemübergreifenden Prozess dokumentiert.

Die Elemente eines Integrationsszenarios verweisen dabei direkt auf für den kollaborativen Prozess benötigte Design-Objekte (Integrationsprozesse (s.u.), Interfaces und Mappings). Die graphische Beschreibung dient aber nicht nur als Einstiegspunkt für den systemübergreifenden Prozess. Mit Hilfe der in einem Integrationsszenario beschriebenen Zusammenhänge lassen sich automatisch Konfigurations-Objekte im Integration Directory generieren und überprüfen.

Siehe auch: Design von Integrationsszenarien

Integrationsprozesse

Integrationsprozesse können Sie wie Integrationsszenarien graphisch im Integration Builder definieren. Sie sind auf dem Integration Server ausführbar und decken beispielsweise folgende Anforderungen ab:

·      Ausführen eines zentralen Prozesses mit mehreren beteiligten Systemen auf dem Integration Server.

·      Weiterleiten einer Message an einen Empfänger, nachdem andere Messages oder Bestätigungen eingegangen sind.

·      Einsammeln von mehreren Messages, um sie als eine Message an einen Empfänger zu schicken.

Ein Integrationsprozess kann wie ein Anwendungssystem asynchrone Messages emfpangen und (a)synchron senden. Sie können dabei den Ablauf über logische Bedingungen steuern. Wichtigster Unterschied im Vergleich zum normalen Nachrichtenaustausch ist, dass der Zustand eines Integrationsprozesses erhalten bleibt, bis das Ende des Integrationsprozesses erreicht ist (Integrationsprozesse sind also zustandsbehaftet).

Siehe auch: StrukturlinkSystemübergreifendes Business Process Management.

 

 

 

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