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Konfiguration des JDBC-Sender-Adapters 
Sie konfigurieren den JDBC-Sender-Adapter, um damit Inhalte aus Datenbanken an den Integration Server oder an das PCK zu versenden.
Die Adapterkonfiguration ist Teil der Festlegung eines
Kommunikationskanals im
Integration Server
oder im PCK und wird auf
der Registerkarte Parameter vorgenommen.
Zusätzlich zur Adapterkonfiguration können auf der Registerkarte Module im Modul-Prozessor
generische Module angegeben werden, die den Adapter mit Zusatzfunktionen
ausstatten.
Der Adapter ermittelt gemäß seiner Konfiguration die Payload der XI-Message. Die Informationen des Message-Header werden dagegen aus der zum Kommunikationskanal gehörenden Sendervereinbarung ermittelt.
Für die Definition der Sendervereinbarung ergeben sich für den Adapter folgende Bedingungen:
· Es muss genau eine Sendervereinbarung für den hier definierten Kommunikationskanal geben.
· In der Sendervereinbarung müssen mindestens der Interface-Name und der Sender-Service qualifiziert sein. Alle anderen Felder sind optional gemäß den allgemeinen Regeln zur Definition von Sendervereinbarungen.
1. Sie haben einen Kommunikationskanal angelegt oder einen bestehenden Kommunikationskanal geöffnet.
2. Sie haben auf der Registerkarte Parameter den Adaptertyp JDBC ausgewählt.
3. Sie haben den Adapter über den Auswahlknopf Sender als Sender-Adapter definiert.
Das Transport-Protokoll heißt JBDC 2.0.
JDBC
In zukünftigen Versionen können weitere Werte hinzukommen.
Feld |
Eingabe |
JDBC-Treiber |
Java-Klasse des JDBC-Treibers, die der JDBC-Adapter laden muss, um auf den Treiber zugreifen zu können. Die Angabe variiert je nach JDBC-Treiber und muss aus den Unterlagen des jeweiligen Anbieters hervorgehen. |
Verbindung |
Adresse, unter der über den JDBC-Treiber eine Datenbankverbindung geöffnet werden kann. Die Angabe variiert je nach JDBC-Treiber und muss aus den Unterlagen des jeweiligen Anbieters hervorgehen. |
Benutzername |
Benutzer für die zu lesende Datenbank. |
Kennwort |
Kennwort für die zu lesende Datenbank mit Bestätigung. |
Parameter |
Eingabe |
Quality-of-Service |
Gibt an, wie eine Message durch den Integration Server/das PCK verarbeitet werden soll. Best Effort (synchrone Verarbeitung) Exactly Once (asynchrone Verarbeitung) Exactly Once In Order (asynchrone Verarbeitung über Queues, d.h. einmalige Ausführung unter Beibehaltung der Reihenfolge aufeinander folgender Nachrichten) Geben Sie den Queue-Namen an. |
Poll-Intervall (Sek.) |
Anzahl Sekunden, die der Adapter warten soll, wenn keine Dateien zur Verarbeitung gefunden werden. |
Poll-Intervall (mSek.) |
Zusätzliche Wartezeit in Millisekunden. Wenn Poll-Intervall (Sek.) auf Null gesetzt ist, lassen sich kurze, echtzeitnahe Verarbeitungszeiten erreichen. Sind Poll-Intervall (Sek.) und Poll-Intervall (mSek.) auf Null gesetzt, so findet ein einmaliger Aufruf des Adapters statt. |
Wiederholungsintervall (Sek.) |
Anzahl Sekunden, die der Adapter warten soll, bis ein fehlerhaft verarbeitetes SQL-Statement erneut verarbeitet wird.
Falls keine Angabe erfolgt, dann wird der Wert unter Poll-Intervall (Sek.) genommen. |
SQL-Anweisung für Query |
Sie haben folgende Eingabealternativen: · Geben Sie eine gültige SQL SELECT Anweisung an, um die zu verschickenden Daten aus der spezifizierten Datenbank auszuwählen. · Geben Sie eine SQL EXECUTE-Anweisung an, um eine Stored Procedure auszuführen, die genau eine SELECT-Anweisung enthält. Der Ausdruck muss der vom jeweiligen JDBC-Treiber unterstützten SQL-Varinate entsprechen. Er kann auch Tabellen-JOINs enthalten. |
Dokumentname |
Dieser Dokumentname wird in der Message als Haupt-XML-Tag eingefügt. Der Voragabewert ist resultset. |
Dokumentnamensraum |
Der Namensraum wird dem Dokumentnamen hinzugefügt.
Beispiel, siehe unten.
|
SQL-Anweisung für Update |
Sie haben folgende Eingabealternativen: · Geben Sie eine gültige SQL-Anweisung ein, die nach dem erfolgreichen Verschicken der unter SQL-Anweisung für Query ermittelten Daten an den Integration Server/an das PCK auf die Datenbank angewendet werden soll. Es muss sich um eine INSERT-, UPDATE- oder DELETE-Anweisung handeln. · Anstelle der SQL-Anweisung kann <TEST> eingegeben werden. Nach erfolgreichem Verschicken der unter Query SQL Statement ermittelten Daten bleiben die Daten in der Datenbank unverändert. Diese Eingabe ist sinnvoll, wenn die Daten durch eine Eingabe unter SQL-Anweisung für Query definierte Stored Procedure nicht nur gelesen, sondern bereits verändert wurden. |
· Kommandozeile
Geben Sie einen Betriebssystembefehl an, der nach erfolgreichen Datenbankoperationen ausgeführt wird.
· Timeout (secs)
Geben Sie hier die maximale Laufzeit des auszuführenden Programms in Sekunden an. Nach Ablauf der Zeitspanne fährt der Adapter mit der Verarbeitung fort. Das ausführbare Programm läuft im Hintergrund weiter.
· Programm nach Timeout abbrechen
Setzen Sie das Kennzeichen, wenn der Adapter nach Ablauf des Timeout das auszuführende Programm abbrechen soll.
Der Adapter schreibt die Ausgaben (STDOUT und STDERR) des Betriebssystembefehls in den System-Trace.
Setzen Sie den Adapter Aktiv, um ihn für den Message-Austausch einzusetzen.
Um zusätzliche Parameter für die Adapterkonfiguration anzugeben, setzen Sie das Kennzeichen Erweiterter Modus.
Datenbanktransaktionen können in verschiedenen Abstufungen (Isolation-Levels) betrieben werden. Der JDBC-Adapter verwendet standardmäßig die höchste Isolierungsstufe (serializable), um Datenbankinkonsistenzen durch parallele Datenbanktransaktionen zu vermeiden. Bei einigen JDBC-Treibern kann eine Reduzierung dieses Level notwendig sein, wenn der Treiber bzw. das Datenbankprodukt diesen Level nicht unterstützt. Eine Reduzierung des Level kann zu Lasten der Transaktionssicherheit und der Datenintegrität gehen. Daher sollten Sie eine Reduktion nur vornehmen, wenn sie unbedingt erforderlich ist. Die zur Auswahl stehenden Optionen entsprechen den JDBC-Konstanten:
· None
· read-uncommited
· read-commited
· repeatable_read
· serializable

Die Sicherheitsstufe sollte nur wenn nötig und nur so weit wie benötigt reduziert werden. Gegebenenfalls muss dann aber anderweitig sichergestellt werden, dass keine Dateninkonsistenzen in der Datenbank erzeugt werden können, d.h. in der Regel müssen parallele Zugriffe unterbunden werden.
Setzen Sie das Kennzeichen, wenn die Transaktionsklammer, die der JDBC-Adapter benötigt um die konsistente Daten in der Datenbank sicher zu stellen, abgeschaltet werden soll.
Diese Option wird für JDBC-Treiber benötigt, die keine Transaktionen unterstützen. Es muss dann aber anderweitig sichergestellt werden, dass keine Dateninkonsistenzen in der Datenbank erzeugt werden können, d.h. in der Regel müssen parallele Zugriffe unterbunden werden.

Setzen sie dieses Kennzeichen nicht, wenn der JDBC-Treiber Transaktionen unterstützt, d.h. keine entsprechende Fehlermeldung im Normalbetrieb kommt.
Setzen Sie das Kennzeichen, wenn vor jedem Poll-Intervall die Datenbank-Verbindung freigegeben und anschließend neu aufgebaut werden soll.
Geben Sie die Parameternamen und -werte in der Tabelle an.

Zusätzliche Parameter werden über SAP-Hinweis 801367 veröffentlicht.
Das System setzt die Tabelle, die aus der SQL-Anweisung für Query resultiert, in ein gültiges XML-Dokument um und schickt es an die Integration Engine. Das Dokument sieht folgendermaßen aus:
<resultset>
<row>
<column-name1>column-value</ column-name1>
<column-name2>column-value</ column-name2>
<column-name3>column-value</ column-name3>
</row>
<row>
<column-name1>column-value</ column-name1>
<column-name2>column-value</ column-name2>
<column-name3>column-value</ column-name3>
</row>
</resultset>