!--a11y-->
Konfiguration des
RFC-Sender-Adapters 
Sie konfigurieren den RFC-Sender-Adapter, um damit RFC-Aufrufe eines Senders in XML-Messages umzuwandeln und diese an den Integration Server oder das PCK zu versenden.
Die Adapterkonfiguration ist Teil der Festlegung eines
Kommunikationskanals im
Integration Server
oder im PCK und wird auf
der Registerkarte Parameter vorgenommen.
Zusätzlich zur Adapterkonfiguration können auf der Registerkarte Module im Modul-Prozessor
generische Module angegeben werden, die den Adapter mit Zusatzfunktionen
ausstatten.
...
1. Sie haben einen Kommunikationskanal angelegt oder einen bestehenden Kommunikationskanal geöffnet.
2. Sie haben auf der Registerkarte Parameter den Adaptertyp RFC ausgewählt.
3. Sie haben den Adapter über den Auswahlknopf Sender als Sender-Adapter definiert.
4. Der Kommunikationskanal, in dem ein RFC-Adapter definiert wird, muss für einen Service der Ausprägung Business-System im Bereich Service ohne Partner definiert werden. Im PCK müssen Sie einen leeren Partnersatz erzeugen.
5.
Die Angaben im Kommunikationskanal müssen
mit den Angaben zu den adapterspezifischen Identifikatoren zum Business-System
übereinstimmen. Zu Adapterspezifischen Identifikatoren siehe:
Service im
Integration Builder, oder Service im
PCK
Das Transport-Protokoll heißt RFC
Das Message-Protokoll heißt RFC (RFC-XML)
Wählen Sie die Adapter-Engine auf dem Integration Server aus oder wählen Sie eine dezentral installierte Adapter-Engine aus. Diese Auswahl ist im PCK nicht möglich.
Setzen Sie den Adapter auf aktiv, um ihn für den Message-Austausch einzusetzen.
Die RFC-Server-Parameter dienen zur Identifikation des Sendersystems.
Geben Sie folgende Parameter an:
Parameter |
Eingabe |
Applikationsserver (Gateway) |
Gateway-Host-Name des Sendersystems. |
Applikationsserver-Service (Gateway) |
Gateway-Service des Sendersystems. Hierbei kann es sich um die numerische Beschreibung des Service-Ports im Sendersystem oder die alphanumerische Entsprechung handeln (z.B. sapgwXX, wobei XX die Systemnummer des Sendersystems ist). |
Programm-ID |
Programm-ID des registrierten Serverprogramms. Die gewählte Programm-ID muss den RFC-Sender-Kanal im konfigurierten Gateway (Parameter Applikationsserver (Gateway) und Applikationsserver-Service (Gateway)) eindeutig beschreiben. |
Unicode |
Markieren Sie dieses Ankreuzfeld, wenn es sich bei dem Sendersystem um ein Unicode-System handelt. |
Initiale Verbindungen |
Anzahl der gewünschten initialen Verbindungen zwischen Sendersystem und Adapter. |
Maximale Verbindungen |
Anzahl der gewünschten maximal möglichen Verbindungen zwischen Sendersystem und Adapter. Dieser Wert wird intern auf maximal 50 begrenzt. |
Erweiterter Modus |
Um zusätzliche Parameter für die Adapterkonfiguration anzugeben, setzen Sie das Kennzeichen Erweiterter Modus. · Wenn der Kanal das angegebene SAP-Gateway nicht erreichen kann um sich zu registrieren, versucht er sich automatisch erneut zu registrieren. Die Zeitspanne zwischen den Registrierungsversuchen wird dabei exponentiell von einer Sekunde bis zu einem internen Maximalwert erhöht (3600 Sekunden). Geben Sie diese maximale Wartezeit zwischen zwei Registrierungsversuchen durch den Parameter Maximale Wiederverbindungsverzögerung in Sekunden an. · Wenn es sich bei dem angeschlossenen Sender-System um ein Nicht-SAP-System handelt, dann können Sie die Markierung Sender-System Verifikation aufheben. Das sendende System wird dann nicht anhand der System-ID und des Mandanten überprüft. · Geben Sie in der Tabelle weitere Parameter und ihre Werte an.
|
Die RFC-Metadaten-Repository-Parameter dienen der Identifikation des SAP-Systems, das das Repository für die RFC-Metadaten enthält. Dies muss nicht notwendigerweise das Sendersystem sein.
· Lastausgleich
Markieren Sie das Ankreuzfeld, wenn Ihr SAP-System mit Lastausgleich arbeitet und machen Sie folgende Angaben:
System mit Lastausgleich
Parameter |
Eingabe |
Message-Server |
Host-Name des SAP-Systems (Message-Server) |
Message-Server-Service |
Service des SAP-Systems (Message-Server). Hierbei kann es sich um die numerische Beschreibung des Service-Ports des Message-Servers oder die alphanumerische Entsprechung (z.B. sapmsXXX, wobei XXX der System-ID des SAP-Systems entspricht) handeln. |
System-ID |
System-ID des SAP-Systems |
Anmeldegruppe |
Geben Sie die Anmeldegruppe des Message-Servers an. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. |
System ohne Lastausgleich
Parameter |
Eingabe |
Anwendungsserver |
Host-Name des SAP-Systems (Anwendungsserver) |
Systemnummer |
Systemnummer des SAP-Systems. Der Wert ist zweistellig und numerisch. |
Weitere Parameter
Parameter |
Eingabe |
Authentifizierungsmodus |
Geben Sie folgende Anmeldedaten für das SAP-System an: ¡ Anmeldebenutzer ¡ Anmeldekennwort ¡ Anmeldesprache ¡ Anmeldemandant |
Erweiterter Modus |
Markieren Sie dieses Ankreuzfeld, wenn Sie zusätzliche Parameter der Klasse JCO.Client für die Adapterkonfiguration angeben möchten. Geben Sie die Namen und Werte der Parameter in der angezeigten Tabelle ein. |
Je nach Version des SAP-Systems, werden die folgenden Berechtigungen für das Lesen der Metadaten benötigt (Berechtigungsobjekt: S_RFC, ACTVT: 16, FUGR).
Funktionsgruppen pro Release
Release |
Funktionsgruppen (FUGRs) |
Ab 3.1H |
RFC1, SG00, SRFC, SUNI, SYST |
Ab 4.0A |
RFC1, SDIF, SG00, SRFC, SYST, SYSU, SUNI |
Ab 4.6A |
RFC1, SDIF, SG00, SRFC, SYST, SYSU |
Ab 4.6D |
RFC1, SDIFRUNTIME, SG00, SRFC, SYST, SYSU |
Für den Benutzer SAPJSF gibt es die Rolle SAP_BC_JSF_COMMUNICATION_RO, die alle benötigten Berechtigungen enthält.