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Übersichtsdokumentation Anwendungsprogrammierschnittstelle für Web-Transaktionen

Die Programmierschnittstelle für Web-Transaktionen besteht aus einer Reihe von ABAP-Makros und -Funktionen für die Programmierung von Web-Transaktionen. Sie können diese Makros und Funktionen in ABAP-Programmen verwenden, um den Datenexport und Datenimport in den bzw. vom Internet Transaction Server (ITS) abzuwickeln.

Programmierung von Web-Transaktionen

Web-Transaktionen sind Internet-fähige R/3-Transaktionen, die mit Hilfe der Entwicklungswerkzeuge der ABAP Workbench zuerst als normale ABAP-Programme im R/3-System entwickelt werden.

Wenn ein Internet-Benutzer eine Web-Transaktion startet, mischt der Internet Transaction Server (ITS) die vom R/3-System übergebenen Dynprofeldinhalte mit einem entsprechenden HTML-Template ab. Der erweiterte HTML-Quelltext wird dann an den Web-Browser gesendet und als HTML-Seite angezeigt.

Die Dialogprogrammierung ist das SAP-Standardmodell im R/3-System zur Entwicklung von Transaktionen. Ihre technische Grundlage im SAP-Kernel ist ausgereift und hat sich vielfach bewährt, bietet jedoch keine Unterstützung für bestimmte Funktionen der Internet-Programmierung. Diese fehlende Funktionalität wird durch die Programmierschnittstelle des ITS abgedeckt, die als Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für Web-Transaktionen (Web Transaction API) bezeichnet wird.

Anwendungsprogrammierschnittstelle für Web-Transaktionen

Die API für Web-Transaktionen unterstützt die Übergabe von Kontextfeldern und MIME-Daten (MIME = Multipurpose Internet Mail Extension) zwischen einer R/3-Transaktion und einem Web-Browser.

Mit ABAP geschriebene R/3-Transaktionen können:

Beispiel: Eine Anwendung kann einen umfangreichen Langtext für ein Material exportieren.

Beispiel: Eine Anwendung kann eine Tabellenkalkulation aus der SAP-Datenbank in einem Web-Browser anzeigen.

Beispiel: Im HTML-Befehl <TEXTAREA> enthaltene Daten können vom ITS geholt und in einer internen ABAP-Tabelle zur weiteren Verarbeitung abgelegt werden.

Beispiel: Eine Anwendung kann mit dem HTML-Befehl <INPUT TYPE=FILE> eine Datei von der Workstation, auf der der Web-Browser läuft, in die SAP-Datenbank laden.

Diese Funktion erweist sich als hilfreich, wenn es zahlreiche Eingabefelder gibt, es aber nicht sinnvoll wäre, alle auf dem Bildschirm anzuzeigen.

Diese Funktionen erweisen sich als hilfreich, wenn externe Produktkataloge integriert werden sollen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Strukturlink Vorbereitung der Anwendung

Strukturlink Verarbeitung von Kontextfeldern

Strukturlink Verarbeitung von MIME-Daten

Strukturlink Steuerung des Web-Browsers

Strukturlink Dienstfunktionen

 

 

 

 

 

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