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Vorgehensweisen Web Service zum Laden von Daten anlegen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Sie können zu dem Funktionsbaustein der XML-DataSource einen Web Service erzeugen, der eine WSDL-Beschreibung liefert, die Sie unabhängig von der Kommunikationstechnologie dazu nutzen können, Daten in das SAP BW zu schicken.

Voraussetzungen

Sie haben eine XML-DataSource angelegt.

Sie haben die Datenübertragung in die Delta-Queue des SAP BW aktiviert.

Vorgehensweise

...

       1.      Rufen Sie über die Funktionsbibliothek (Transaktion SE37) den Web Service Creation Wizard auf.

Wählen Sie dazu in der Funktionsbibliothek den gewünschten Funktionsbaustein aus und wählen Sie Hilfsmittel  ® Weitere Hilfsmittel  ® Web Service erzeugen  ® Aus dem Funktionsbaustein.

       2.      Führen Sie folgende im Wizard angezeigten Schritte durch:

                            a.      Legen Sie ein Virtuelles Interface an.

Das Virtuelle Interface repräsentiert die Schnittstelle des Web Service nach außen.

                            b.      Wählen Sie den Endpunkt.

Hier ist bereits der Name des Funktionsbausteins eingetragen, der als Web Service angeboten werden soll.

                            c.      Legen Sie die Web Service Definition an.

Mit Hilfe der Web Service Definition werden dem Web Service Features zugeordnet, z.B. wie die Sicherheit in der Datenübertragung gewährleistet werden soll.

                            d.      Geben Sie den Web Service frei.

Der Wizard erzeugt im Object Navigator die Objekte Virtuelles Interface und Web Service Definition.

Hinweis

Die Funktionsgruppe, die beim Anlegen der XML-DataSource erzeugt wurde, ist nicht transportierbar und daher einem lokalen Paket zugeordnet. Um Schiefstände durch Transporte zu vermeiden, achten Sie darauf, dass die Objekte, die im Web Service Creation Wizard erzeugt wurden, einem lokalen, nicht-transportierbaren Paket zugeordnet werden.

Der Web Service wird für die SOAP-Laufzeit freigegeben.

       3.      Legen Sie im Virtuellen Interface für den Importparameter DATASOURCE als Festwert den Namen der XML-DataSource fest.

Hintergrunddokumentation

Für jede XML-DataSource wird eine separate Funktionsgruppe generiert. Es ist sinnvoll, im Virtuellen Interface des Web Service den Parameter DATASOURCE mit dem Namen der XML-DataSource vorzubelegen, für welche die Funktionsgruppe generiert wurde.

Wenn Sie den Parameter nicht vorbelegen, wird es notwendig sein, die versendeten Daten mit dem entsprechend gefüllten DataSource-Element zu übergeben, beispielsweise, indem Sie den Wert in der Applikation setzen, die den Web Service implementiert.

                            a.      Wählen Sie im Object Navigator den Namen des Pakets, in dem der Web Service angelegt wurde und wählen Sie Enterprise Services  ® Web-Service-Bibliothek  ® Virtual Interfaces.

                            b.      Wählen Sie im Kontextmenü zum Virtuellen Interface Ändern.

                            c.      Heben Sie für das Virtuelle Interface die Markierungen exposed und inital auf und geben Sie als Standardwert den Namen der XML-DataSource in Hochkommata ein, z.B. ’6ADATASOURCENAME’.

                            d.      Aktivieren Sie das Virtuelle Interface.

Ergebnis

Sie haben für die XML-DataSource einen Web Service angelegt und für die SOAP-Laufzeit freigegeben. Sie können nun über den Web Service Daten in die Delta-Queue des SAP BW schicken.

Sie können in der Administration für die SOAP Runtime (Transaktion WSADMIN) über Web Service ® WSDL (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt) die WSDL-Beschreibung des Web Service aufrufen. Über Web Service  ® Web Service Homepage (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt) steht Ihnen eine Testfunktion zum Aufruf und Test des Web Service zur Verfügung (siehe Web Service Homepage).

Siehe auch:

ABAP Web Service anlegen

Web Service Creation Wizard

 

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