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Hintergrunddokumentation Funktionsweise von PMI  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Über die Process Monitoring Infrastructure (PMI) können technische Prozess-Schritte überwacht werden, die wiederum Rückschlüsse auf Geschäftsprozesse zulassen. Wenn z. B. eine Bestellung erstellt wurde und zur Bearbeitung über PI an ein anderes System geschickt wird, liegen diesem Vorgang folgende technischen Prozess-Schritte zugrunde: IDoc-Ausgang, tRFC, PI-Verarbeitung, tRFC, IDoc-Eingang und Aufruf der entsprechenden Anwendung im anderen System. Wenn diese technischen Prozess-Schritte erfolgreich durchgeführt wurden, dann war auch dieser Teil des Geschäftsprozesses erfolgreich. Daher bildet PMI die Grundlage für das Geschäftsprozess-Monitoring.

 

Ablauf

In der Process Monitoring Infrastructure (PMI) können Prozesse, die über mehrere lokale Systeme verlaufen, von einem Zentralsystem aus überwacht werden. Auf den überwachten lokalen Systemen befinden sich Tracking-Agenten, die die technischen Prozess-Schritte auf den lokalen Systemen überwachen und die Daten als Tracking-Records in die lokale Datenablage schreiben. Die Daten aus den lokalen Systemen werden periodisch mit Hilfe von Hintergrundjobs in das zentrale Monitoring-System transportiert. Dort rekonstruiert der Assembler die Prozessinstanzen mit Hilfe der Metadaten, die sich in der Metadatenablage befinden und die Prozesse beschreiben. Als Prozessinstanz wird eine Ausprägung eines Prozesstyps bezeichnet, z. B. kann der Prozesstyp Kundenauftragsmanagement die Instanz Kundenauftrag Nr. 333111 haben.

Die Prozessinstanzen werden in der Prozessdatenablage abgelegt und über die Process Information API können die Prozess-Monitoring-Daten auf der PMI-Oberfläche angezeigt sowie an andere Monitoring-Werkzeuge weitergleitet werden.

Die folgende Abbildung veranschaulicht den Ablauf:

 

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

 

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt PMI-Einstiegsseite

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