Cache-Struktur
Wenn Sie im OLAP-Cache-Monitor Pufferobjekte aufrufen, zeigt das System im rechten Bildbereich Informationen über die Strukturelemente des transaktionsübergreifenden OLAP-Caches.
Aus logischer Sicht ist der
transaktionsübergreifende Cache hierarchisch strukturiert. Dieser Sicht
entspricht die
Hierarchische
Darstellung. In einem umfassenden Queryverzeichnis wird für jede
Query-Anfrage ein Verzeichnis angezeigt, das die Strukturelemente des Caches
auf insgesamt drei Ebenen abbildet.
Aus physischer Sicht sind alle Teile
flach im Cache abgelegt. Ihre Abfolge entspricht der zeitlichen Reihenfolge,
in der sie abgelegt wurden. Dieser Sicht entspricht die
Listdarstellung.
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die logische Strukturierung der Informationen im OLAP-Cache-Monitor nach der Memory-ID in der hierarchischen Darstellung und die entsprechenden Strukturelemente:
Mapping zwischen Memory-IDs und Strukturelementen des Caches
|
Memory-ID |
Strukurelement |
Bedeutung |
Queryname (technischer Name) |
QUERY |
Tabelle mit Queries im Cache (Inhaltsverzeichnis) |
Hierarchien/Variablen |
VAR/SH |
Komplexe Struktur für Variablen im festen Filter und Präsentationshierarchien, die zur Query angefordert wurden |
Selektion / Daten |
FF |
Komplexe Struktur für die vollständige Selektion zur Query |
SP |
Sog. Speichertabelle: Datenpaket, eine Folge von Bytes |

Auf den Ebenen Queryname und Hierarchien/Variablen gelangen Sie per Doppelklick auf das Dialogfenster Detailanzeige. Zu einer Query erhalten Sie folgende Informationen: Name der Query, Cache angelegt am, Cache angelegt von, letzter Zugriff Cache, letzter Zugriff durch.
Diese Detailangaben gehören wie der Queryname selbst zum Schlüssel des Caches.

Wenn keine Daten aus dem Cache geladen werden, liegt dies häufig an der Variablenbelegung. Sie können die Detailanzeige zu Hierarchien/Variablen dafür nutzen, dies zu überprüfen:
Falls Variablen Teil des festen Filters, damit also zur Querynavigation nicht änderbar sind und durch manuelle Eingabe oder benutzerabhängige Variablen jeweils unterschiedlich gefüllt werden, muss der Cache für die Query jedes Mal neu aufgebaut werden.
Wir empfehlen daher, Variablen zur Querynavigation änderbar zu machen. Dadurch erreichen Sie die größtmögliche Wiederverwendbarkeit des Caches.
Die folgende Grafik veranschaulicht die Beziehungen zwischen den verschiedenen Strukturelementen des OLAP-Cache.

|
Spalte |
Bedeutung |
Spalten der |
|
Memory ID |
ID des Cache-Strukturelementes |
Swapped |
Kennzeichen ist gesetzt, wenn Daten aus dem Cache in den Hintergrundspeicher ausgelagert sind |
Read-Flag |
Kennzeichen ist gesetzt, wenn Daten aus dem Cache gelesen wurden |
Write-Flag |
Kennzeichen ist gesetzt, wenn Daten in den Cache geschrieben wurden und Cachmodus = persistent |
Dirty-Flag |
Kennzeichen ist gesetzt, wenn die Daten vor der Verdrängung noch auf den Hintergrundspeicher geschrieben werden müssen (Cachmodus = persistent) |
Directory |
Inhaltsverzeichnis der Queries |
Bytes |
Größe des Cache-Strukturelements in Bytes |
Buffer-ID |
laufende Nummer des Cache-Strukturelements im Speicher (auch Bestandteil des Dateinamens von Flatfiles als <PARAM_1>, siehe Logische Dateinamen) |
Logische ID |
Interne logische ID des Cache-Strukturelements |
Spalten, die nur in der |
|
Parent-Memory-ID |
ID des Cache-Strukturelements, das aus logischer Sicht auf der unmittelbar höheren Hierarchie-Stufe liegt |
Parent-Logische-ID |
Interne logische ID des Eltern-Elements |
Weitere Informationen über die Bedeutung der einzelnen Flags finden Sie unter Cache-Verdrängung und Auslagerung.