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Funktionsdokumentation Traces für den SAP NetWeaver BI Accelerator

Verwendung

Im Fehlerfall kann es hilfreich sein, Systemaktivitäten in Form von Traces aufzuzeichnen. Der SAP-Support kann diese mit geeigneten Werkzeugen auswerten.

Beispiel

Ein solcher Fehlerfall kann dann vorliegen, wenn eine BI Query unterschiedliche Ergebnisse zeigt, je nachdem, ob sie den BI Accelerator verwendet oder nicht.

Integration

Für die Aufzeichnung von Traces zur Queryausführung verwenden Sie den Querymonitor (siehe Querymonitor).

Für die Aufzeichnung von Performance-Traces verwenden Sie den BI Accelerator Monitor (siehe Verwenden des SAP NetWeaver BI Accelerator Monitors).

Aktivitäten

Trace für Queries in Querymonitor

Aktivierung

Im Querymonitor können Sie Queries ausführen und debuggen.

...

       1.      Wählen Sie die Query aus, zu der Sie ein Trace aufzeichnen möchten.

       2.      Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Ausführen und Debuggen. Sie gelangen auf das Dialogfenster Debug-Möglichkeiten. Die Einstellmöglichkeiten sind hierarchisch angeordnet.

       3.      Wählen Sie BIA-Server ® BIA-Default-Trace.

Wenn Sie das Kennzeichen für BIA-Default-Trace setzen, aktiviert das System automatisch alle, unter dieser Option aufgeführte Traces, die Informationen zu der aktuell auszuführenden Query protokollieren.

Sie können auch einen einzelnen Trace-Typ wählen:

Übersicht über die BIA-Default-Traces

Trace-Typ

Beschreibung

BIA-Python-Trace

Der BI Accelerator Index-Server wird getraced. Das System erzeugt ein ausführbares Python-Programm.

Um z.B. herausfinden, welche Selektionen eine Query aufweist, kann der Support hiermit (ohne Aufzeichnung der ABAP-Leseschnittstelle) eine Query nachstellen.

BIA-Plan-Trace

Der Executor, eine Komponente des BI Accelerator, wird getraced. Das System erzeugt ein ausführbares Programm.

Um die Schritte zu analysieren, die der BI Accelerator ausführt, (dies ist der sog. Ausführungsplan), kann der Support hiermit (ohne Aufzeichnung der ABAP-Leseschnittstelle) eine Query nachstellen.

BIA-ABAP-Trace

Das System zeichnet die Parametrisierung der Leseschnittstelle auf.

Um z.B. Probleme mit dem RFC-Server zu analysieren, kann der Support hiermit allein aufgrund der BI Accelerator Indices (ohne die InfoCubes) eine Query nachstellen.

BIA-Standard-Trace

Das System zeichnet das Trace mit bestimmten internen Einstellungen (Traceleveln) auf. Das Ergebnis wird in Form einer Textdatei zurückgegeben, ist an die Query gebunden und gilt nur für diese Query. Dieses Trace zeichnet Fehlermeldungen auf.

Wenn z.B. eine Query eine Exception wirft, kann man sich das Trace zurückgeben lassen, um genauere Fehlermeldungen zu bekommen.

Anzeige

Wenn Sie mindestens einen der drei Trace-Typen aktiviert haben, zeigt das System nach der Ausführung der Query das Trace an. Sie können die Trace-Datei bearbeiten und lokal sichern.

Bei großen Trace-Dateien kann es zu Laufzeitproblemen kommen. Deshalb haben Sie dann die Möglichkeit, die Trace-Datei ohne Anzeige und Bearbeitung direkt zu sichern.

Performance-Trace im SAP NetWeaver BI Accelerator Monitor

Aktivierung

Im BI Accelerator Monitor können Sie ein Performance-Trace aktivieren. Dieses protokolliert Systemaktivitäten, die der SAP-Support mit geeigneten Werkzeugen auswerten kann. Das Trace wird dabei direkt in einem speicheroptimiertem Format (*.tpt) geschrieben.

Um ein Trace zu aktivieren, wählen Sie aus dem Menü Performancetrace ® Traceaufzeichnung starten.

Sie gelangen auf ein Dialogfenster, auf dem Sie einstellen können,

      ob das Trace benutzerspezifisch für einen bestimmten Benutzer starten soll

      zu welchem Zeitpunkt das Trace stoppen soll

Empfehlung

Aus Performancegründen empfehlen wir, den Zeitpunkt nicht zu weit in die Zukunft zu legen.

Das System zeigt in der Statuszeile an, wie lange die Trace-Aufzeichnung noch läuft (z.B.

BI Accelerator Monitor (Traceaufzeichnung noch 00:10:30 aktiv).)

Hinweis

Wenn bereits eine Trace-Aufzeichnung aktiv ist, können Sie keine neue starten.

Trace-Aufzeichnung stoppen

Um eine laufende Trace-Aufzeichnung anzuhalten, wählen Sie aus dem Menü Performancetrace ® Traceaufzeichnung stoppen. Wenn Sie das Trace nicht auf diese Weise stoppen, hält die Aufzeichnung automatisch zum vorher definierten Zeitpunkt an.

Falls keine Trace-Aufzeichnung läuft, ist der Menüeintrag nicht wählbar.

Trace-Datei sichern

Um eine Trace-Datei lokal zu sichern, wählen Sie aus dem Menü Performancetrace ® Tracedatei sichern. Wenn die Sicherung erfolgreich verläuft, löscht das SAP-System automatisch die Trace-Datei aus dem System.

Trace-Informationen anzeigen

Um sich wichtige Kennzahlen zum Trace anzeigen zu lassen, wählen Sie aus dem Menü Performancetrace ® Trace-Informationen anzeigen. Das System zeigt folgende Kennzahlen zum Trace an:

      Startzeitpunkt

      Stoppzeitpunkt

      Verbleibende Zeit

      Benutzer

      Dateigröße in Kilobyte

Trace-Datei löschen

Wenn Sie die Trace-Datei sichern, wird die Datei im SAP-System automatisch gelöscht.

Falls Sie die Datei jedoch ohne zu sichern löschen möchten, wählen Sie aus dem Menü Performancetrace ® Tracedatei löschen. Das SAP-System löscht die Trace-Datei aus dem System.

Beispiel

Dies kann dann sinnvoll sein, wenn die Trace-Datei zu groß geworden ist.

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