Registerkarte 'Details'
Sowohl in der Prozessübersicht als auch in der Instanzsicht finden Sie den Link Einstellungen. Über diesen Link gelangen Sie zu den Registerkarten Allgemein, Details und Fehlermeldungen mit weiterführenden Informationen und administrativen Einstellungen. Die Registerkarte Details enthält Einstellungsmöglichkeiten für die Ressourcenverwaltung und Reorganisation, einen Schalter zum Ein- und Ausschalten der Protokollierung und Orientierungswerte für den Prozess.
Um administrative Daten auf der Registerkarte ändern zu können, muss Ihnen die angepasste Kopie der Rolle SAP_BC_BASIS_ADMIN zugeordnet sein. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Berechtigungen für das Prozess-Monitoring.

· Oben auf der Registerkarte können Sie die Protokollierung ein- und ausschalten. Die Protokolle finden Sie im Anwendungslog.
Auch wenn die Protokollierung nicht eingeschaltet ist, haben Sie immer noch die Möglichkeit über die Registerkarte 'Fehlermeldungen' Meldungen der Selbstüberwachung des Prozess-Monitorings anzuzeigen. Im Unterschied zur Protokollierung sind hier nur Fehler aufgeführt, keine sonstigen Meldungen. Die Daten stammen aus dem CCMS. Technische Details können Sie dem entsprechenden CCMS-Monitor entnehmen.
· Unter Ressourcenverwaltung können Sie angeben, wie viele Ressourcen Sie für PMI zur Verfügung stellen möchten:
¡ Sie können eine RFC-Servergruppe auswählen. Standardmäßig ist eingestellt, dass PMI auf allen Server läuft.
¡ Außerdem können Sie in Prozent angeben, wie viele Dialogprozesse von den Servern der angegebenen Servergruppe für das PMI verwendet werden sollen. Der Standard liegt bei 25%.
· Unter Orientierungswerte für den Prozess können Sie Schätzwerte einfügen für die Anzahl der Prozessinstanzen, die Durchschnittdauer und die Maximaldauer. Bisher sind einfache Standardwerte eingestellt. Das Prozess-Monitoring berücksichtigt diese Orientierungswerte, um seine internen Einstellungen zu optimieren (z. B. Paketgröße für den Datentransport ins Zentralsystem).
· Unter Einstellungen für die Reorganisation können Sie die Mindestaufbewahrungsdauer für erfolgreiche, offene und fehlerhafte Prozesse angeben. Die Instanzen bekommen so ein ‚Verfallsdatum’ und werden nach Ablauf des Zeitraums gelöscht. Die Daten werden jedoch auch aggregiert (verdichtet) und in Extratabellen geschrieben. Diese verdichteten Daten werden auf der Eingangsoberfläche unter den Statistikdaten noch mit berücksichtigt nicht aber in der Liste der einzelnen Instanzen. Dies erklärt, warum die aggregierten Daten in der Statistik manchmal mehr Instanzen anzeigen als die Instanzliste, die nur noch nicht gelöschte Instanzen anzeigt.
· Über die Drucktaste Sichern wird nicht nur gesichert, sondern es werden die laufenden Jobs gestoppt und mit optimierten Werten neu aufgerufen.
· Über die Drucktaste Fenster schließen wird nicht nur das Fenster geschlossen, sondern gleichzeitig werden auch die Daten entsperrt. Ohne diesen Mechanismus könnten die Daten von mehreren Benutzern gleichzeitig geändert werden. Daher sollte das Fenster immer über diese Drucktaste geschlossen werden.

Falls das Fenster nicht über die Drucktaste Fenster schließen geschlossen wird, bleibt die Sperre bestehen. Die Sperre muss dann manuell in der Transaktion SM12 in der Sperrtabelle SSPIPADET gelöscht werden.