Development-Track anlegen
Um eine oder mehrere Softwarekomponente (SCs) zu entwickeln, benötigen Sie einen Development-Track.
Sie haben eine Domäne konfiguriert. Die Anwendungen SLD, DTR und CBS sind gestartet und erreichbar.
Sie befinden sich im Landscape Configurator des Change Management Service (CMS) im Bild Track Data.
Um einen Development-Track anzulegen, führen Sie folgende Schritte aus:
...
1. Wählen Sie New. Alle Eingabefelder sind nun leer und zur Eingabe bereit. Standard-URLs werden für DTR und CBS eingegeben.
2. Geben Sie dabei folgende Informationen an:

Wenn Sie im SAP NetWeaver Developer Studio mit Proxy-Einstellungen arbeiten, müssen Sie in die URL-Felder der Track-Konfiguration voll spezifizierte URLs eingeben. Andernfalls scheitert die Kommunikation zwischen der NetWeaver Development Infrastruktur (NWDI) und dem NetWeaver Developer Studio.
Track-Parameter
Parametername |
Bedeutung |
Track Template |
Art des Tracks, den Sie anlegen. Zurzeit gibt es die Typen DTR und XI. Wählen Sie das Template DTR. |
Track ID |
Technischer Schlüssel des Track. Die Track-ID darf maximal acht Zeichen lang sein. Sie können die Track-ID nur beim initialen Anlegen des Track vergeben. Nach dem ersten Sichern ist sie nicht mehr änderbar. |
Track Name |
Frei wählbarer Name des Track, der für die Anzeige im User Interface verwendet wird. Innerhalb der Domäne muss der Track Name eindeutig sein. Die Länge des Namens kann maximal 20 Zeichen betragen. |
Track Description |
Beschreibung des Track. Die Beschreibung kann zum Beispiel die Funktion des Track beinhalten, wie Entwicklung der Softwarekomponente (SC) xy, Reparatur-Track für SC yz. |
Final Assembly Track |
Markieren Sie dieses Feld, wenn Sie in diesem Track Softwarekomponentenversionen für die Auslieferung zum Kunden erstellen wollen. |
DTR URL |
HTTP-Adresse des Servers, auf dem das DTR installiert ist. (Eingabewert: http://<Host-Name>:<Port-Nummer>/dtr) |
CBS URL |
HTTP-Adresse des Servers, auf dem der CBS installiert ist. (Eingabewert: http://<Host-Name>:<Port-Nummer>/dtr) |
Development Configuration |
Name der Development-Configuration, in der Sie im SAP NetWeaver Developer Studio arbeiten. Zur leichteren Wiedererkennung haben die Development-Configurations immer den Namen des Track und ist nicht änderbar. |
Development Configuration Description |
Beschreibung der Development-Configuration. Sie entspricht der Track Description und ist nicht änderbar. |
Development Configuration Path |
Hierarchische Pfadangabe, die zur Strukturierung der Development-Configurations beim Download im SAP NetWeaver Developer Studio dient. Nutzen Sie die Pfadangabe, um mehrere Tracks in inhaltlich zusammenhängende Gruppen von Development-Configurations einzuteilen. (Beispielwerte: /<ExampleArea1>/<ExampleRelease1> /<ExampleArea2>/<ExampleRelease2>) |
Connected to CTS |
Zeigt an, dass der Track mit dem Change
and Transport System (CTS) des Anwendungsservers ABAP (AS ABAP) verbunden ist.
Diese Option benötigen Sie zur Konfiguration von SCA-Transporten zwischen
Double-Stack-Systemen, also Systemen, auf denen sowohl die Verwendungsart AS
ABAP, als auch AS Java installiert ist. Weitere Informationen:
|
CTS Upload System |
Zeigt an, mit welchem System das CTS verbinden soll. Beispielsweise DM1. |
Wählen Sie in der Tabelle Software Components (SC) die Funktion Add SC.... Sie gelangen auf das Dialogfenster Software Components and Usage Dependencies. In der Tabelle sehen Sie alle zur Verfügung stehenden Releases der Softwarekomponenten.
Sie können diese Liste filtern und auf- oder absteigend sortieren.
3.
Wählen Sie die Releases der
Softwarekomponenten in der Tabelle aus, die Sie im Track entwickeln möchten
und wählen Sie den richtigen
Pakettypen
(Standardmäßig: Source and Archive). In der
Spalte Developed kennzeichnen Sie, ob die SC als
zu entwickelnde oder als vorausgesetzte SC zur Track-Konfiguration hinzugefügt
werden soll.

Required Software Components sind SCs, zu denen die zu entwickelnden SCs Abhängigkeiten haben. Diese Abhängigkeiten müssen Sie beim Anlegen der Softwarekomponenten im SLD definieren. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Build-Abhängigkeiten von SCs im CMS selbst zu definieren (siehe auch Abhängigkeiten zwischen Softwarekomponenten bearbeiten).
Wählen Sie Add. Die selektierten Softwarekomponenten werden in die Tabelle eingefügt. Außerdem prüft der CMS die Abhängigkeitsbeziehungen, die im SLD für die Softwarekomponente definiert sind und fügt sie der Track-Konfiguration hinzu.
4. Wiederholen Sie gegebenenfalls diesen Vorgang für alle SCs, die Sie in diesem Track entwickeln wollen, und schließen Sie anschließend das Dialogfenster mit Close.

Die Tabelle bietet die Möglichkeit der Mehrfachselektion. Sie können also alle Softwarekomponenten auf einmal in die Tabelle Software Components (SC) übernehmen
5.
(Optional) Wenn Sie
Laufzeitsysteme
konfigurieren möchten, wechseln Sie auf die Registerkarte Runtime Systems.
6. (Optional) Wenn Sie Build-Varianten und Build-Optionen konfigurieren möchten, wechseln Sie auf die Registerkarte Build Variants.
7. Wählen Sie Save.
Der CMS generiert einen Track für die Entwicklung der angegebenen Softwarekomponenten. Es werden nun Development-Configurations sowohl für den Entwicklungsstand, als auch für den Konsolidierungsstand der SC generiert. Sie können diese Development-Configurations dann im SAP NetWeaver Developer Studio herunterladen. Sie können die Development-Configurations anhand der Namenserweiterung im SAP NetWeaver Developer Studio unterscheiden.

Eine Developement-Configuration, die Sie beispielsweise DevConfgenannt haben, finden Sie im SAP NetWeaver Developer Studio mit folgenden Namen wieder:
DevConf_D für die Entwicklung
DevConf_C für die Konsoliderung