Einlesen von Zeitlohnarten der Vorperiode
Verwendung
Einige Tarifregelungen und Betriebsvereinbarungen sehen vor, daß bestimmte Zulagen, die sich aus den Arbeitsleistungen der Mitarbeiter ergeben, erst in der Folgeperiode ausgezahlt werden. Hierbei kann es sich z.B. um Mehrarbeitszuschläge, Urlaubsgeld oder Krankenlohn handeln.
Um diese Zulagen zu bewerten, müssen Sie zunächst die Zeitlohnarten der Vorperiode in die aktuelle Abrechnung einlesen.
Integration
Im folgenden zeigen wir Ihnen eine Musterverarbeitung, mit der Sie die Zeitlohnarten der Vorperiode einlesen können. Diese können Sie in Ihr Schema zur Verarbeitung der Zeitdaten in der Lohn- und Gehaltsabrechnung einfügen (Internationales Standardschema XT00).
Voraussetzungen
Sie erfassen die Arbeitszeiten der Mitarbeiter über Zeiterfassungssubsysteme oder die Infotypen Anwesenheiten (2002) oder Mehrarbeiten (2005).
Zulagen, die Sie über den Infotyp Entgeltbelege (2010) erfaßt haben, können Sie mit diesen Funktionen nicht bearbeiten. Hierfür steht Ihnen die Funktion P2010 zur Verfügung.
Funktionsumfang
Sichern der Zeitlohnarten der aktuellen Periode Damit Sie die Zeitlohnarten der aktuellen Periode in der Folgeperiode verarbeiten können, müssen Sie sie auf der Datenbank speichern. Die Zeitlohnarten speichern Sie auf dem Cluster ZL der Personalabrechnung.
Beachten Sie, daß es sich bei dem Cluster ZL um ein Cluster der Abrechnung handelt und nicht um die Zeitwirtschaftstabelle ZL auf dem Cluster B2. Um die Zeitlohnarten zu speichern, müssen Sie sie zunächst einlesen bzw. generieren:
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Fkt |
Par1 |
Par2 |
Par3 |
Par4 |
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IMPRT |
B2 |
Import der Zeitlohnarten der aktuellen Abrechnungsperiode aus der Tabelle ZL/Cluster B2 in die interne Tabelle ZL der Abrechnung | ||||
DAYPR |
TC00 |
PDC |
Tagesverarbeitung der Zeitdaten Generieren von Zeitlohnarten und Abstellen in der internen Tabelle ZL der Abrechnung | |||
und/oder | ||||||
DAYPR |
TC00 |
Tagesverarbeitung der Zeitdaten Generieren von Zeitlohnarten und Abstellen in der internen Tabelle ZL der Abrechnung | ||||
Diese Zeitlohnarten speichern Sie mit der Funktion EXPRT auf dem Cluster ZL, so daß Sie Ihnen für die Abrechnung der nächsten Periode zur Verfügung stehen. | ||||||
EXPRT |
ZL |
Export der Zeitlohnarten auf das Cluster ZL | ||||
Löschen der interne Tabelle ZL der aktuellen Abrechnungsperiode Ob Sie den nächsten Schritt durchführen, hängt davon ab, ob Sie das Einlesen der Zeitlohnarten der Vorperiode vor oder nach der Verarbeitung der Zeitlohnarten der aktuellen Periode durchführen:
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RFRSH |
ZL |
Löschen der Zeitlohnarten der aktuellen Abrechnungsperiode aus der internen Tabelle ZL. | ||||
Einfügen der Zeitlohnarten der Vorperiode in die interne Tabelle ZL Mit diesem Arbeitsschritt, der mit den Funktionen IMPRT und INSZL durchgeführt wird, füllen Sie die Zeitlohnarten der Vorperiode in die interne Tabelle ZL. Ist die interne Tabelle ZL bereits mit den Zeitlohnarten der aktuellen Periode gefüllt, fügt das System die Zeitlohnarten der Vorperiode hinzu. | ||||||
IMPRT |
1 |
ZL |
Import von Zeitlohnarten der Vorperiode aus dem Cluster ZL Zur Sicherheit werden mit diesem Schritt die Zeitlohnarten zunächst in die interne Tabelle ZH gestellt. Bei dem Import der Zeitlohnarten löscht das System die Zeigerinformationen auf die internen Tabellen AB, C1 und ALP, da die entsprechenden Tabellen nur Einträge der aktuellen Abrechnungsperiode enthalten. Eventuell vorhandene Zeiger würden also auf Einträge der falschen Periode zeigen. | |||
INSZL |
ALL |
* |
PDAY |
Einfügen der Zeitlohnarten aus der internen Tabelle ZH in die interne Tabelle ZL. In der internen Tabelle ZL stehen jetzt die Zeitlohnarten der Vorperiode. Sie können Sie nun weiterverarbeiten. Haben Sie die Zeitlohnarten aus der internen Tabelle ZL nicht gelöscht (RFRSH ZL), befinden sich jetzt sowohl die Zeitlohnarten der Vorperiode als auch die der aktuellen Periode in der internen Tabelle ZL. | ||