Bedingt
austauschbare Materialien pflegen
Sie pflegen alle bedingt austauschbaren Materialien zu einem Material. Die Einschränkungen und Bedingungen bei der Austauschbarkeit werden durch den Interchangeability Code beschrieben. Die Funktionen der bedingten Austauschbarkeit sind für alle Prozesse, die die Herstellerteilenummer unterstützen, verfügbar.Dies sind:
· Produktselektion im Kundenauftrag
· Reports zur Neuterminierung von Verkaufsbelegen
· Verfügbarkeitsprüfung für Komponenten in Instandhaltungs- und Kundenserviceaufträgen (PM/CS)
· Allgemeine Verfügbarkeitsprüfung
· Wareneingang in MIGO
· Bestandsübersicht
· Umlagerungsbestellung
· Anlagenkonfiguration
Es kann gewünscht sein, dass sich die bedingte Austauschbarkeit, die zwischen zwei Materialien gepflegt wird, automatisch auch auf alle übrigen Materialien der jeweiligen FFF-Klasse erstreckt. Dieses Systemverhalten wird durch das Kennzeichen Bedingte Austauschbarkeit nur zwischen FFF-Klassen im Herstellerteileprofil gesteuert.

Wir betrachten wir zwei FFF-Klassen mit ihren Elementen und pflegen die Austauschbarkeitsbeziehung: Material A ist bedingt austauschbar mit Material X.

In Abhängigkeit vom Kennzeichen Bedingte Austauschbarkeit nur zwischen FFF-Klassen im Herstellerteileprofil der jeweiligen FFF-Klassen werden dann folgende Kombinationen auf der Datenbank abgespeichert:
· Kennzeichen in beiden FFF-Klassen nicht gesetzt: Material A ist bedingt austauschbar mit Material X.

· Kennzeichen nur in der FFF-Klasse von Material A gesetzt: Die bedingte Austauschbarkeit für Material A wird auf die Materialien A und C der FFF-Klasse erweitert.

· Kennzeichen nur in der FFF-Klasse von Material X gesetzt: Die bedingte Austauschbarkeit für Material X wird auf Material Y der FFF-Klasse erweitert.



Sie können sich eine grafische Übersicht über alle vollständig und alle bedingt austauschbaren Materialien anzeigen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Grafische Anzeige aller Austauschbarkeitsbeziehungen.
Alle Materialien, die bei der Pflege der bedingten Austauschbarkeit berücksichtigt werden sollen, müssen einem Herstellerteileprofil zugeordnet sein. Diese Zuordnung erfolgt entweder indirekt über eine FFF-Klasse oder direkt über einen Eintrag im Materialstamm.
Sie haben im Customizing die Interchangeability Codes gepflegt, mit denen die möglichen Typen von Austauschbarkeitsbeziehungen festgelegt werden.
Das Berechtigungsobjekt ADPIC_RIC muss ins Benutzerprofil eingebunden werden, damit bedingt austauschbares Material selektiert werden kann.
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1. Wählen Sie im vom Bild SAP Easy Access aus Logistik ® Zentrale Funktionen ® Engineering ® Materialaustauschbarkeit ® Pflegen.
2. Geben Sie auf dem Selektionsbild ein Material ein und wählen Sie Springen ® Bedingte Austauschbarkeit.
Bei aktiviertem Konvertierungsexit können Sie als Materialnummer sowohl die SAP-interne Materialnummer als auch die Herstellerteilenummer eingeben. Das System konvertiert Ihre Eingabe auf jeden Fall in die Herstellerteilenummer und fügt den externen Hersteller hinzu.

Wenn Sie ein Material eingeben, das auf Grund einer entsprechenden Einstellung im Herstellerteileprofil nicht für den Austausch vorgesehen ist, macht Sie das System darauf durch eine Warnung aufmerksam. Sie können dann trotzdem bedingt oder einseitig austauschbare Materialien pflegen, diese aber im produktiven Betrieb nicht nutzen.
3. Wählen Sie Bearbeiten ® Neue Einträge.
Geben Sie die austauschbaren Materialien mit den entsprechenden Interchangeability Codes und ggf. einer FFF-Klasse ein.
4. Sichern Sie Ihre Eingaben.
Sie können jeder Austauschbarkeitsbeziehung ein Dokument zuordnen, in dem Sie die Gründe und Rahmenbedingungen der Austauschbarkeit näher erläutern. Dieses Dokument muss im Dokumentenverwaltungssystem bekannt sein und kann beispielsweise eine technische Zeichnung, eine Grafik oder ein Textdokument sein.
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1. Markieren Sie einen Eintrag.
2. Wählen Sie Springen ® Dokumente ® Dokumente pflegen (Funktionstaste Dokumente pflegen)
3. Geben den Dokumentinfosatz des Dokuments ein.
Weitere
Informationen zum Anlegen von Dokumenten finden Sie unter
Anlegen eines
Dokuments in der Dokumentation CA-Dokumentenverwaltung.
Sie können jeder Austauschbarkeitsbeziehung auch einen Langtext zuordnen.
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1. Markieren Sie einen Eintrag.
2.
Wählen Sie die
Funktion
Langtext.
3. Geben Sie einen Sprachcode für den Text ein.
4. Erfassen und sichern Sie den Text.