Symbolisches Konto
Customizing-Objekt für die Buchung von Ergebnissen der Personalabrechnung und Daten der Personalkostenplanung und -simulation ins Rechnungswesen
Die Zuordnung von Lohnarten der Personalabrechnung (PY) zu Konten im Finanzwesen (FI) erfolgt nicht direkt, sondern über symbolische Konten. Eine Menge von Lohnarten, die das System auf ein bestimmtes Konto im Finanzwesen buchen soll, ist im Customizing einem symbolischen Konto zugeordnet. Dabei legt die Kontierungsart des symbolischen Kontos fest, um welche Art der Buchung (z. B. Aufwandsbuchung, Verbindlichkeitsbuchung, Debitorenbuchung, Kreditorenbuchung) es sich handelt. Das symbolische Konto wiederum ist dem Konto im Finanzwesen zugeordnet. Handelt es sich bei dem Konto im Finanzwesen um ein Aufwandskonto, ist ihm in der Regel eine Kostenart im Controlling (CO) zugeordnet, die sowohl für die Buchung von Personalkosten (Istdaten) als auch für die Überleitung von Daten der Personalkostenplanung und ‑simulation (PA-CP) verwendet wird.
Eine Lohnart kann mehreren symbolischen Konten zugeordnet sein. Dies ist typischerweise bei Lohnarten der Fall, die sowohl als Aufwand als auch als Verbindlichkeit gebucht werden sollen (z. B. Lohnarten für den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung).
Die Zuordnung von symbolischen Konten zu den Konten im Finanzwesen muss nicht 1:1 erfolgen. Zum einen können mehrere symbolische Konten demselben Konto im Finanzwesen zugeordnet sein. Zum anderen können die Beträge, die über ein symbolisches Konto ins Rechnungswesen gebucht werden, auf Grund der Mitarbeitergruppierung für die Kontenfindung (Merkmal PPMOD) auf verschiedene Konten im Finanzwesen verteilt werden.
Wenn im Rahmen der Neuen Hauptbuchhaltung ein symbolisches Konto eine Fixkontierung für Funds Management (FM) bzw. Grants Management (GM) benötigt, sollte das Merkmal Setzen der Gruppierung Fixkontierung für FM/GM (PPNGL) gelesen werden, um einen Rückgabewert zu ermitteln.